Sarah Levy (Journalistin)

Sarah Levy (hebräisch שרה לוי; geboren 1985 in Frankfurt am Main[1]) ist eine deutsch-israelische Journalistin und Autorin.

Leben

Sarah Levy wuchs mit jüdischen sowie nicht-jüdischen Großeltern auf[2] und verbrachte als Kind ihren Familienurlaub in Israel.[3] Sie studierte an der Universität Mainz Amerikanistik sowie Publizistik und absolvierte die Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Seit 2014 schreibt Levy als freie Journalistin für verschiedene Ressorts der Zeit sowie die Zeit Hamburg.[4]

Für die Zeit-Stiftung Bucerius und die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) koordiniert Levy das Projekt www.stopantisemitismus.de. Daneben ist sie für verschiedene Bildungsinitiativen tätig.[4]

Levy wanderte 2019 nach Israel aus und erlebte die Spaltung der Gesellschaft durch die rechtsnationale Regierung. Nach dem Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 floh sie mit ihrem kleinen Sohn und ihrem Partner in ihre Frankfurter Heimat. Die Familie kehrte jedoch bald nach Israel zurück und lebt in der Nähe von Tel Aviv.[2]

Werk

Levy verfasste zwei Erlebnisberichte. In ihrem ersten Buch beschreibt sie ihre Erfahrungen als ausgewanderte Jüdin aus Deutschland.[3] Das zweite Buch handelt von der Spaltung der Gesellschaft und der Radikalisierung sowie dem Kriegsalltag nach dem Terrorangriff der Hamas.[2][5]

  • Fünf Wörter für Sehnsucht. Von einer Reise nach Israel und zu mir selbst. Rowohlt Polaris, Hamburg 2022, ISBN 978-3-499-00637-1.
  • Kein anderes Land. Aufzeichnungen aus Israel. Rowohlt, Hamburg 2025, ISBN 978-3-498-00778-2.

Belege

  1. Sarah Levy schildert die Spaltung der israelischen Gesellschaft fr.de. Abgerufen am 19. November 2025.
  2. a b c Kein anderes Land. perlentaucher.de. Abgerufen am 18. September 2025.
  3. a b Fünf Wörter für Sehnsucht (Inhalt). Abgerufen am 18. September 2025.
  4. a b Sarah Levy. zeit.de. Abgerufen am 18. September 2025.
  5. Kein anderes Land (Inhalt). Abgerufen am 18. September 2025.