Sandulela Asanda

Sandulela Asanda ist eine südafrikanische Filmemacherin. Sie kommt aus der Ostkap-Provinz und lebt (Stand 2025) in Kapstadt.[1] Asanda studierte Jura sowie Wirtschaftswissenschaften und machte einen Bachelor-Abschluss im Bereich Film an der AFDA Film School in Kapstadt. Sie ist Absolventin des BaseCamp des Locarno Film Festivals, des Durban FilmMart und der Realness African Screenwriters‘ Residency. Ihr studentischer Film Nongqawuse wurde als südafrikanischer Beitrag für das BRICS Film Festival 2019 eingereicht. Sandulela gewann die zweite Ausgabe des Kurzfilmwettbewerbs The Pitch South Africa. Ihr erster professioneller Film Mirror Mirror feierte seine Premiere auf dem Toronto International Film Festival 2022.[2] Er wurde bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2023 in der Sektion Kurzfilme (Generation Kplus und Generation 14plus) gezeigt.[3] Im selben Jahr wurde der Film beim Durban International Film Festival als bester südafrikanischer Kurzfilm ausgezeichnet.[1] Ihr Spielfilmdebüt Black Burns Fast, ein Coming-of-Age-Film über einen schwarzen Teenager in einer überwiegend weißen Eliteschule, läuft auf der Berlinale 2026 in der Sektion Langfilme (Generation Kplus und Generation 14plus).[4]

Filmografie (Auswahl)

  • 2018 Nongqawuse[5]
  • 2022 Mirror Mirror, Kurzfilm (Regie)
  • 2024 Blood Legacy / Blood Legacy - Ein blutiges Vermächtnis, Fernsehserie (Drehbuch)
  • 2025 The Trek (Drehbuch)
  • 2026 Black Burns Fast (Regie)

Einzelnachweise

  1. a b BLACK BURNS FAST – Durban International Film Festival. Abgerufen am 13. Januar 2026 (en-ZA).
  2. Sandulela Asanda – Festival del Cinema Africano, d'Asia e America Latina. Abgerufen am 13. Januar 2026 (amerikanisches Englisch).
  3. Alternative ways of storytelling that celebrate the diversity of African women's sexuality in film. In: The Future Is Africa – African Film Festival for Children and Youth. Abgerufen am 13. Januar 2026.
  4. Black Burns Fast. Abgerufen am 13. Januar 2026.
  5. Mirror Mirror. Abgerufen am 13. Januar 2026.