Sandrine Thiébaud-Kangni
| Sandrine Thiébaud-Kangni | |||||||
| Voller Name | Sandrine Carmen Genevieve Thiébaud-Kangni | ||||||
| Nation | Frankreich Togo | ||||||
| Geburtstag | 21. April 1976 (49 Jahre) | ||||||
| Geburtsort | Sucy-en-Brie, Frankreich | ||||||
| Größe | 176 cm | ||||||
| Gewicht | 65 kg | ||||||
| Karriere | |||||||
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| Disziplin | Sprint, Siebenkampf | ||||||
| Verein | Saint-Denis Émotion Athletisme | ||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||
| Karriereende | 2013 | ||||||
| Medaillenspiegel | |||||||
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| letzte Änderung: 18. Dezember 2025 | |||||||
Sandrine Carmen Genevieve Thiébaud-Kangni (* 21. April 1976 in Sucy-en-Brie) ist eine ehemalige franko-togoische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat und auch im Siebenkampf an den Start ging. Aktuell ist sie Inhaberin der togoischen Landesrekorde über 400 und 800 Meter sowie im Siebenkampf. Ihr Vater Roger Kangni war ebenfalls für Togo als Leichtathlet aktiv.
Sportliche Laufbahn
Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Sandrine Thiébaud-Kangni vermutlich im Jahr 1994, als sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Lissabon für Frankreich startend mit 55,73 s im Halbfinale im 400-Meter-Lauf ausschied. Im Jahr darauf belegte sie bei den Junioreneuropameisterschaften in Nyíregyháza in 54,27 s den vierten Platz und siegte in 3:32,79 min mit der 4-mal-400-Meter-Staffel. 1997 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Paris mit 3:35,39 min im Vorlauf mit der Staffel aus. 2002 startete sie für Togo bei den Afrikameisterschaften in Radès und schied dort mit 54,16 s im Vorlauf über 400 Meter aus und im Jahr darauf kam sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham mit 53,51 s ebenfalls nicht über die Vorrunde hinaus. Im August schied sie auch bei den Weltmeisterschaften nahe Paris mit 52,50 s in der ersten Runde aus, ehe sie bei den Afrikaspielen in Abuja mit 54,65 s den Finaleinzug verpasste. 2004 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Budapest mit 53,72 s im Vorlauf aus und auch bei den Afrikameisterschaften im Juli in Brazzaville kam sie mit 54,03 s über die Vorrunde hinaus. Daraufhin nahm sie an den Olympischen Sommerspielen in Athen teil und schied dort mit 52,87 s in der ersten Runde aus.
2005 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Helsinki mit 53,39 s in der Vorrunde über 400 Meter aus und belegte anschließend bei den Spielen der Frankophonie in Niamey in 55,36 s den fünften Platz. Im Jahr darauf kam sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Moskau mit 53,83 s nicht über die Vorrunde hinaus und im August schied sie bei den Afrikameisterschaften in Bambous mit 54,63 s und 2:10,07 min jeweils im Vorlauf über 400 und 800 Meter aus. 2007 schied sie bei den Afrikaspielen in Algier mit 2:10,57 min in der Vorrunde über 800 Meter aus und anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 54,11 s in der ersten Runde über 400 Meter aus. Im Jahr darauf kam sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Valencia mit 54,02 s nicht über den Vorlauf über 400 Meter hinaus und anschließend schied sie bei den Afrikameisterschaften in Addis Abeba mit 54,76 s im Halbfinale aus. Im August nahm sie erneut an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und schied dort mit 54,16 s in der ersten Runde aus. 2010 belegte sie bei den Afrikameisterschaften in Nairobi mit 4927 Punkten den fünften Platz im Siebenkampf und im Jahr darauf schied sie bei den Weltmeisterschaften in Daegu mit 59,68 s in der Vorrunde über 400 Meter aus. Anschließend wurde sie bei den Afrikaspielen in Maputo mit 4813 Punkten Sechste im Siebenkampf. 2012 musste sie ihren Wettkampf bei den Afrikameisterschaften in Porto-Novo vorzeitig beenden und im Jahr darauf beendete sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 37 Jahren.
Persönliche Bestzeiten
- 100 Meter: 12,10 s (+0,3 m/s), 21. Juli 2002 in Paris
- 60 Meter (Halle): 7,61 s, 1. März 2003 in Clermont-Ferrand (Landesrekord)
- 200 Meter (Halle): 24,34 s, 15. Februar 2003 in Reims (Landesrekord)
- 400 Meter: 52,50 s, 24. August 2003 in Saint-Denis (Landesrekord)
- 400 Meter (Halle): 53,22 s, 2. März 2003 in Clermont-Ferrand (Landesrekord)
- 800 Meter: 2:07,29 min, 20. Juli 2006 in Nancy (Landesrekord)
- 800 Meter (Halle): 2:09,99 min, 2. Februar 2007 in Eaubonne (Landesrekord)
- Siebenkampf: 5079 Punkte, 11. April 2010 in Réduit (Landesrekord)
- Fünfkampf (Halle): 3856 Punkte, 10. Februar 2002 in Eaubonne (Landesrekord)
Weblinks
- Sandrine Thiébaud-Kangni in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Sandrine Thiébaud-Kangni in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)