Samuel Goldschmidt
Samuel Goldschmidt (geb. 30. Mai 1869 in Eschwege; gest. 18. November 1940 in Nizza) war ein deutscher Bankier.[1] Er war Direktor des Bankhauses Goldschmidt-Rothschild.
Er heiratete am 7. März 1900 seine Frau Edwig. Ab 1925 bewohnte er die Villa Inselstraße 12/14 auf Schwanenwerder.[2] Seine Frau verstarb am 17. Mai 1929 in Berlin. 1932 musste die Bank in Folge der Weltwirtschaftskrise verkauft werden.[3] 1938 wurde Goldschmidt von den Nationalsozialisten gezwungen, sein Haus auf Schwanenwerder für 117.500 Reichsmark zu verkaufen, das danach an Joseph Goebbels ging. Goldschmidt verstarb 1940 in Frankreich im Exil. Von den drei gemeinsamen Kindern Elisabeth, Herbert und Edgar überlebten nur zwei den Holocaust. Herbert wurde in Frankreich verhaftet und verstarb in Auschwitz. Elisabeth verstarb 1966 in Cannes.[4]