Salzkogel
| Salzkogel | ||
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| Salzkogel (links) und Gamsspitze (rechts) vom Figerhorn | ||
| Höhe | 3024 m ü. A. | |
| Lage | Osttirol, Österreich | |
| Gebirge | Glocknerkamm, Glocknergruppe | |
| Koordinaten | 47° 3′ 55″ N, 12° 39′ 27″ O | |
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| Normalweg | von der Unteren Fruschnitzscharte über den Ostgrat (I) | |
Der Salzkogel (auch: Fruschnitzkopf)[1] ist ein 2986 m ü. A.[2] hoher Berggipfel der Glocknergruppe in Osttirol.
Lage
Der Salzkogel liegt im Süden der Glocknergruppe am Südwestausläufers des westlichen Südkamms des Glocknerkamms. Der Gipfel befindet sich in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern im Nordosten der Gemeinde Kals am Großglockner. Der Salzkogel ist eingerahmt von der Oberen Fruschnitzscharte im Nordosten und von der Unteren Fruschnitzscharte im Südwesten. Die Obere Fruschnitzscharte trennt den Salzkogel von der Gamsspitze (3157 m ü. A.), die Untere Fruschnitzscharte bildet den Übergang zur Zollspitze (3024 m ü. A.). Im Südwesten liegt zudem der Rumesoikopf (3001 m ü. A.), im Südosten das Salzköpfle (2926 m ü. A.). Die Südostabhänge des Salzkogel fallen in den Talschluss des Teischnitzbachs ab, nordwestlich liegt das Quellgebiet des Fruschnitzbachs. Dieser entwässert, gespeist vom nördlich gelegenen Fruschnitzkees, in den Kalserbach im Kalser Dorfertal.
Aufstiegsmöglichkeiten
Der Normalweg auf den kaum begangenen Salzkogel führt über die Untere Fruschnitzscharte, die den Übergang zwischen Kalser Tauernhaus und Stüdlhütte markiert. Vom Kalser Tauernhaus ist die Scharte über das Tal des Fruschnitzbaches erreichbar, von der Stüdlhütte bzw. dem Teischnitztal erreicht man die Scharte über die Südostflanke des Salzkogel und die Grauen Böden. Von der Unteren Fruschnitzscharte gelangt man über Schrofen des Ostgrats auf den Gipfel. (I).
Einzelnachweise
- ↑ laut Österreichischer Karte und Tiroler Rauminformationssystem Salzkogel, laut Alpenvereinsführer Fruschnitzkopf
- ↑ ÖK 50, lt. TIRIS 2.988 Meter
Literatur
- Willi End: Alpenvereinsführer Glocknergruppe und Granatspitzgruppe. Bergverlag Rudolf Rother: München 2011, ISBN 978-3-7633-1266-5.
- Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 40, Glocknergruppe, ISBN 3-928777-87-4.