Salzburger Landespreis für Zukunftsforschung
Der Salzburger Landespreis für Zukunftsforschung (Futurologie) wird auf Vorschlag des Kuratoriums der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen „alle drei Jahre an eine Persönlichkeit vergeben, die sich in herausragender Weise durch zukunftsweisende Ideen und Initiativen verdient gemacht hat.“ Der seit 1993 in Salzburg verliehene Preis ist (Stand 2022) mit 7200 Euro dotiert.
Preisträger
- 1993 Robert Jungk (für sein Lebenswerk im Bereich der Zukunftsforschung)
- 1996 Dorothee Sölle (für ihr Engagement in der Friedens-, Frauen- und Ökologiebewegung)
- 1999 Jakob von Uexküll (für seine Impulse für eine sozial und ökologisch tragfähige Zukunft)
- 2002 Luise Gubitzer (für ihre Arbeit zu zentralen Problemfeldern in hochentwickelten Gesellschaften)
- 2005 Franz Josef Radermacher (für seine Grundlagenarbeit und sein publizistisches Engagement für einen „Global Marshall Plan“)
- 2008 Jean Ziegler (für seinen Einsatz für die Hungernden der Erde)
- 2011 Marianne Gronemeyer (für ihre kritische Forschung zur Versäumnisangst des modernen Menschen)
- 2013 Elmar Altvater (für seine Analysen des Zusammenhangs zwischen Wirtschaft und Ökologie)
- 2016 Byung-Chul Han (für seine Arbeit zu Grundsatzfragen von Gesellschaft und Wirtschaft)
- 2019 Ulrike Guérot (für ihre Reflexionen über eine Neugründung der Europäischen Union)
- 2022 Peggy Piesche (für ihren Einsatz zur Schaffung von Räumen für gesellschaftliche Teilhabe)