Saint-Quentin (New Brunswick)
| Saint-Quentin | ||
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| Spitzname: Atlantic Maple Capital | ||
Saint-Quentin Logo: La Capitale de l'Érable de l'Atlantique (Atlantic Maple Capital) | ||
| Lage in New Brunswick | ||
| Staat: | Kanada | |
| Provinz: | New Brunswick | |
| County: | Restigouche County | |
| Koordinaten: | 47° 31′ N, 67° 23′ W | |
| Höhe: | 283 m | |
| Fläche: | 4.24 km² | |
| Einwohner: | 2141 (Stand: 2021) | |
| Bevölkerungsdichte: | 505 Einw./km² | |
| Zeitzone: | Atlantic Time (UTC−4) | |
| Gemeindenummer: | 506 | |
| Postleitzahl: | E8A 1G6 | |
| Gründung: | 1966 (Village), 1992 (Town) | |
| Bürgermeister: | Nicole Somers | |
| Website: | www.saintquentinnb.com | |
Saint-Quentin ist eine Gemeinde (Town) in der kanadischen Provinz New Brunswick/Nouveau-Brunswick. Saint-Quentin ist der Northwest Regional Service Commission (RSC 1) zugeordnet und liegt im historischen County Restigouche.[1] Die Gemeinde ist in 2 Wards bzw. Quartiers gegliedert.[1]
Lage
Saint-Quentin liegt im Nordwesten der Provinz. Der Ort liegt an der Kreuzung der Überlandstraßen Route 17 und Route 180. Campbellton und Dalhousie befinden sich rund 80 bzw. 100 Kilometer entfernt in jeweils nordöstlicher Richtung, Grand Falls rund 60 Kilometer entfernt in südwestlicher Richtung.
Einwohner
Die Einwohnerzahl betrug beim Zensus 2021 2141.[2] Beim Zensus 2016 lag die Zahl bei 2194, beim Zensus 2011 bei 2095.[2] 98 % der Bevölkerung sprechen französisch.
Geschichte
Als im Jahr 1897 die Restigouche and Western Railway Company eine Eisenbahnlinie von Campbellton nach Saint-Léonard baute, ließen sich Siedler in der Region nieder und nannten den Ort 1910 zunächst „Anderson Siding“. Nach Erfolgen der Alliierten in der Schlacht an der Somme im Ersten Weltkrieg, an der auch kanadische Truppen bei Saint-Quentin beteiligt waren, wurde der Ort 1919 zum Gedenken an dieses Ereignis in „Saint-Quentin“ umbenannt.[3] 1966 wurde die Gemeinde (Village) Saint-Quentin gegründet.[3] 1992 erhielt Saint-Quentin den Status Town.[3] Bei der Gemeindereform 2023 wurden angrenzende gemeindefreie Gebiete (Local Service District) eingemeindet.[4] Dabei handelte es sich um St. Martin-de-Restigouche und um Teile von Saint-Quentin (LSD).[1]
Wirtschaft
Als Logo der Gemeinde wurde ein Ahornbaum gewählt, da die Lebensgrundlage eines Großteils der Einwohner das gesamte Jahr hindurch mit dieser Pflanzengattung in Zusammenhang steht: Im Frühjahr werden Ahornzucker und Ahornsirup gewonnen, im Sommer und Winter floriert die Holzwirtschaft und im Herbst sind die verfärbten bunten Blätter während des Indian Summer ein Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund der beträchtlichen Produktion von Ahornsirup nennt sich die Stadt auch Atlantic Maple Capital oder The maple syrup capital of Atlantic Canada (Ahornsirup-Hauptstadt der Kanadischen Atlantischen Provinzen).
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Standbild eines Ahornblattes
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Blick auf Saint-Quentin
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Historischer Bahnhof
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Kirche und Pfarrhaus von Saint-Quentin
Festivals
In jedem Jahr werden in der Stadt Festivals veranstaltet, insbesondere das Maple Capital of the Atlantic Festival, das Western Festival und ein Winter Carnival .[5]
Söhne und Töchter
- Lionel Gendron (* 1944), römisch-katholischer Ordensgeistlicher, emeritierter Bischof von Saint-Jean-Longueuil
- Bernard Valcourt (* 1952), Politiker
Einzelnachweise
- ↑ a b c Northwest Regional Service Commission (RSC 1). Abgerufen am 17. Januar 2026 (englisch).
- ↑ a b Census of Population. Statistics Canada, abgerufen am 17. Januar 2026 (englisch).
- ↑ a b c Saint-Quentin. In: Provincial Archives of New Brunswick (archives.gnb.ca). Abgerufen am 17. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Local Governments Establishment Regulation – Local Governance Act. Government of New Brunswick, 30. August 2022, abgerufen am 17. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Western Festival
Weblinks
- Saint-Quentin In: Canadian Geographical Names Data Base (CGNDB, englisch)