Sébastien Herscher

Sébastien Herscher (* 29. Oktober 1855 in Hettenschlag, Bas-Rhin, Frankreich; † 25. August 1931 in Paris, Frankreich) war ein französischer katholischer Geistlicher und Komponist. Er war Bischof von Langres.

Leben

Sébastien Herscher wurde in Hettenschlag (Bas-Rhin) geboren.

Nach seiner theologischen Ausbildung weihte François-Marie-Benjamin Richard de la Vergne ihn in St-Sulpice in Paris am 21. Dezember 1878 zum Diakon und am 7. Juni 1879 zum Priester für das Erzbistum Paris.

Am 7. Dezember 1899 wurde er zum Bischof von Langres gewählt und am 14. Dezember 1899 bestätigt. Am 14. Dezember 1900 weihte Alphonse-Martin Larue, sein Vorgänger als Bischof von Langres ihn in Saint-Mammès in Langres zum Bischof. Mitkonsekratoren waren Félix Biet MEP, Apostolischer Vikar von Thibet, und Félix-Auguste Béguinot, Bischof von Nîmes.

Am 24. Dezember 1910 trat er Bischof zurück und wurde am 19. Januar 1911 zum Titularerzbischof von Laodicea in Phrygia ernannt.

Er wurde auf dem Friedhof seines Geburtsortes Hettenschlag bestattet.

Werke

Herscher schrieb vor allem geistliche Musik. Einige seiner bekannten Werke:

  • Messe de Saint-Mammès (Messe)
  • Pie Jesu, Op. 4 (Motette)
  • Ave Maria (Motette)
  • Ave Verum (Motette, SATB mit Orgel)

Seine Kompositionen sind zumeist lateinisch und für kirchliche Anlässe bestimmt.

Quellen

  • « Herscher, Sébastien (Mgr) », Musica International.
  • Partituren (z. B. Ave Maria, Pie Jesu etc.) in Bibliothèque Musicale de l’Union Sainte Cécile, Straßburg.
  • POP – Plateforme ouverte du patrimoine: die pastorale Crosse Herschers.
Commons: Sébastien Herscher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien