Séamus Doyle
Séamus Doyle (* 1885 in Enniscorthy, County Wexford, Irland; † 30. April 1971 ebenda) war ein irischer Politiker der Sinn Féin. Er war von Mai 1921 bis August 1923 Teachta Dála (Abgeordneter) im Dáil Éireann, dem Unterhaus des irischen Parlaments (Oireachtas). Er war Mitglied des Wexford County Council.
Biografie
Doyle war aktiv bei den Irish Volunteers in Enniscorthy und hielt Kontakt zu Patrick Pearse. Nach dem gescheiterten Osteraufstand 1916 wurde er zunächst zum Tode verurteilt. Die Strafe wurde wenig später zu fünf Jahren Gefängnis umgewandelt. Er blieb zunächst bis Juni 1917 inhaftiert und wurde dann erneut von Dezember 1920 bis Juli 1921 ins Gefängnis gesteckt. Bei den Wahlen 1921 wurde er ohne Gegenkandidat im Wahlkreis Wexford in den Dáil gewählt. Doyle lehnte den Anglo-Irischen Vertrag ab. Er konnte seinen Sitz bei den Wahlen 1922 verteidigen,[1] blieb dem Dáil wegen der Politik des Abstentionismus jedoch fern. Zu den Wahlen 1923 trat er nicht mehr an.