Säckinger Episteln
Die Säckinger Episteln stellen die frühesten literarischen Prosatexte des später weithin bekannten Dichters Joseph Victor von Scheffel (1826–1886) dar. Es handelt sich um eine Auswahl von sieben Briefen, die der junge Rechtspraktikant neben zahlreichen anderen aus Säckingen, seinem ersten Dienstort mit Festanstellung, ins Karlsruher Elternhaus schrieb. Sie wurden zwischen Januar 1850 und Mai 1851 verfasst.
Entstehung der Sammlung
Ende des Jahres 1849 befand sich der 23-jährige promovierte Jurist Scheffel, bedingt durch die politischen Wirren nach der Niederschlagung der Badischen Revolution, beschäftigungslos im Karlsruher Elternhaus. Für die berufspraktische Ausbildung wählte er eine offene Stelle in der entferntesten badischen Provinz, in der Hoffnung, dem reaktionären Klima der Residenzstadt Karlsruhe zu entkommen.[1]
Seine „Übersiedelung ins Aschgraue nach Säckingen“[2] suchte er sich und seinen Briefpartnern gegenüber zu rechtfertigen, indem er die verborgenen Reize des südlichen Schwarzwaldes hervorhob: „Hier sitze ich bei zwei nie versiegenden Gesundheitsbrunnen, — bei einem prächtigen, kernhaften, eigenthümlichen Landvolk, und bei einer sich ewig gleichen Natur, wo die Schwarzwaldtannen rauschen und in der Ferne die Schweizer Alpenriesen gen Himmel ragen.“[3]
Aus Scheffels Säckinger Zeit sind insgesamt 30 Briefe ins Elternhaus erhalten. Die Originale befinden sich im Besitz der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe.[4] Die von Scheffel selbst als Episteln bezeichneten Briefe entsprechen in der chronologischen Reihenfolge den Säckinger Briefen 1–4 und 6–7. Die erste Epistel wurde nach einer Woche Aufenthalt vor Ort geschrieben, die sechste nach knapp vier Monaten. Dann stockte die Produktion.
In den übrigen, fast alle als Gebrauchsprosa zu bezeichnenden Briefen klingt Unmut über die Monotonie des Alltags und die berufsbedingte Ortsgebundenheit an. Sehnsucht nach der Familie wird thematisiert.[5] Zwei der späteren Briefe tragen ebenfalls Erzählcharakter.
Der 19. Brief[6], auf den 16.02.1851 (Scheffels 25. Geburtstag) datiert, ist ein Monolog, in dem der Schreiber eine triste Bilanz seines Lebens als politischer Mensch zieht. Spöttelnd bezeichnet er sich als „Polizeityrann von Säckingen“.[7] Der Text wurde von den Herausgebern trotz des für Scheffels Episteln typischen Untertitels nicht berücksichtigt.
Der 23. Brief, adressiert an „Myn lieb und frumm Schwesterlyn Maria!“, wird von den Editoren als siebter Text den Episteln zugerechnet, von Scheffel aber nicht als solche bezeichnet. Er suggeriert eine intime Vertrautheit des Geschwisterpaars. Am 19. August 1851 versandte Scheffel das letzte Schreiben aus Säckingen, in dem er eine Exkursion in die Rätischen Alpen ankündigt. Danach kehrte er ins Elternhaus nach Karlsruhe zurück.
Veröffentlichung
Die Episteln waren vom Autor zu keinem Zeitpunkt zur Veröffentlichung bestimmt. Nach seinem Tod im April 1886 gelangten bald einzelne nachgelassene Texte zum Druck, darunter auch die Säckinger Episteln. Der Schriftsteller Karl Emil Franzos veröffentlichte sie erstmals im Februar 1888 in der von ihm zwei Jahre zuvor gegründeten Zeitschrift Deutsche Dichtung.[8] Der Text basierte auf einer Abschrift, die Scheffels Studienfreund Karl Schwanitz vor Zeiten angefertigt hatte.[9]
1892 erschien im Verlag von Adolf Bonz und Comp. in Stuttgart eine in sechs Kapitel unterteilte Sammlung von Episteln aus verschiedenen Lebensabschnitten des Autors. Das erste Kalpitel umfasst die 1888 erstmals veröffentlichten sieben Säckinger Episteln. Herausgeber und Textgrundlage bleiben ungenannt. Erst 1927 erschien eine von Wilhelm Zentner herausgegebene Ausgabe nach den Originalen.[10]
Inhalt
Datum, nummerierter Titel und Untertitel in Klammern[11] folgen der Edition von Wilhelm Zentner 1967.
Säckingen, Sonntag, den 6ten Januar 1850
1te Epistel in die Heimat
(kein Untertitel)
- Inhalt: Scheffel beschreibt seine nächtliche Ankunft in Säckingen und entwirft ein launisches Tableau der örtlichen Gesellschaft von den Bediensteten der staatlichen Verwaltung, mit denen er beruflich zu tun hat, über den Gastwirt des Goldenen Knopfs bis zu den betuchten Honoratioren.
Säckingen, den 13ten Januarii 1850
2te Epistel in die Heimat
(Wie der Doktor Scheffel seine erste Ausfahrt in den „Wald“ gehalten und dabei den Balthes Uicker, mehrere Schneelandschaften und andere Hauensteiner Biedermänner sowie den „Meysenharts Joggele“ kennengelernt hat.)
- Inhalt: Eine dienstliche Schlittenfahrt zur Feststellung der Todesursache eines jungen Burschen führt den Gerichtspraktikanten zum Willaringer Wirt Balthes Uicker, dessen „dunderschießige“[12] Tochter ihn beeindruckt. Für weitere Befragungen kehrt die Kommission um und macht Halt in Egg oberhalb von Säckingen. Von dort verfehlt der Postillon in Schnee und Nebel die Straße, die zurück ins Tal führt, und schlägt einen Bogen, der ihn erneut nach Willaringen bringt. Scheffel erfährt, dass solcher Schabernack nicht ungewöhnlich sei und ein Geist namens „Meysenharts Joggele“ dahinterstecke.
Säckingen, den 2ten Februar 1850
3te Epistel in die Heimat
(Wie der Doktor Scheffel auf die Einladung eines Vetters, beziehungsweise einer Cousine auszog, selbe aber für diesmal nicht finden konnte. Ein Kapitel, worin auch einiges von sauren Gurken und von Jena vorkommt.)
- Inhalt: Vor Fastnacht bricht Scheffel zum Besuch eines Verwandten der Familie ins schweizerische Laufenburg auf. Dort angekommen, trifft er im Gasthof auf einen Freund und Burschenschafter aus der Studienzeit. Sie tauschen Erinnerungen aus und beginnen ein Trinkgelage. An ein Kennenlernen seiner Cousinen ist nicht zu denken, zumal der Onkel keine Töchter hat.
Säckingen, den 14ten Februar 1850
4te Epistel in die Heimat
(Wie der Doktor Scheffel nicht von amtswegen, sondern vergnügungshalber nach Herrischried im Wald gefahren, und was mancherlei Gestalt von Vergnügen er dabei zu genießen bekommen.)
- Inhalt: Um den Fastnachtsdienstag nicht mitfeiern zu müssen, fährt Scheffel mit einer Kommission per Pferdewagen Richtung Herrischried. Der Meysenharts Joggele lässt den Wagen mehrmals umkippen, bis er weitab vom Ziel steckenbleibt. Scheffel und seine Begleiter kämpfen sich durch Schnee und Schmelzwasser bis nach Herrischried, wo ihnen der freundliche Pfarrer trockene Kleider und Trank verschafft. Die gesuchten Falschmünzer werden nicht gefunden.
Säckingen, den 24tenMärz 1850
6te Epistel in die Heimat
(Worinnen vom Sanct Fridolinifest zu Säckingen und dessen Ausgang; sowie von etzlichen anderen Dingen die Rede ist.)
Die Epistel ist eingebettet in eine (abgedruckte) lange Anrede der Mutter und einen (eliminierten) unmittelbar anschließenden Brief an die Familie ohne erzählerische Ambition.
- Inhalt: Das Fridolinsfest Anfang März bietet Scheffel Gelegenheit, die sonntäglich gekleideten Menschen in Kategorien zu unterteilen. Nach Predigt, Hochamt und Prozession strömt das Volk in die Wirtshäuser. Der Autor lässt sich aus der Einsamkeit des Bergsees oberhalb von Säckingen in die Kneipen der Umgebung locken, wo er ein betrunkenes Vater-und-Sohn-Gespann, gierig tafelnde Fuhrleute und Hausknechte, ledige Burschen und „Maidlin“ beim Gesang und einen weinseligen Pfarrer porträtiert.
Säckingen, den 28. April und 2. Mai 1850
VII. Epistel in die Heimat
(Worin von einem sonderbarlichen Thema, nämlich von der Poesie der Polizei, die Rede ist.)
- Inhalt: Der Schreiber listet verschiedene Delinquenten auf, über die er widerwillig zu urteilen hat. Er zeigt Verständnis für Herumtreiber und Widersetzliche. Er hegt Sympathie für junge Burschen, die sich um Mädchen prügeln oder zu deren Fenster einsteigen. Er erfreut sich an verbotenen Fastnachtsbräuchen und führt die Renitenz der Hauensteiner Bauern auf die Salpetererbewegung zurück. Er mokiert sich über den preußischen Platzkommandanten, der Subversion wittert, und gesteht, dass er sich selbst mit einer Rede vor Publikum beim Maifeuer strafbar gemacht hat.
Säckingen am Rhynstrom, den 11ten Mayen 1851.
(kein nummerierter Titel und kein Untertitel)
- Inhalt: Scheffel berichtet seiner Schwester Marie in altertümelnder Rechtschreibung von seinem jüngsten Mai-Ausflug, der ihm die Bekanntschaft eines Erdmännleins in einem grünen Tal zwischen Brennet, einem Ort westlich von Säckingen, und Wehr eintrug. Nach anfänglichem Streit führte dieser ihn in die Erdmannshöhle, wo der Besucher wunderliche Tropfsteingebilde entdeckte und aus ihnen christliche und mythische Gestalten herauslas. Sein selbstbewusst auftretender Begleiter entließ ihn ans Tageslicht, nachdem er ihn über die Unzulänglichkeit des menschlichen Verstandes aufgeklärt hatte.[14]
Literarische Bedeutung
Vorstufen nachfolgender literarischer Produktion
Einzelepisoden aus den Episteln finden sich in anderen Zusammenhängen in Scheffels Versepos Der Trompeter von Säckingen wieder, insbesondere in den ersten drei Stücken (1. Wie jung Werner in den Schwarzwald einreitet, 2. Jung Werner beim Schwarzwälder Pfarrherrn, 3. Der Fridulinustag) sowie im zehnten (Jung Werner in der Erdmannshöhle).
Technik der Vermischung von Bericht und Fiktion
Alle Episteln enthalten typische Elemente der Textform des nicht fiktionalen Briefes, wie die vorangestellte Nennung von Ort und Datum und eine Schlussformel, im Minimalfall der Name des Schreibers.[15] Sie stehen neben untypischen Elementen wie dem erweiterten Titel und der fehlenden Anrede.[16] Auch der „Eindruck wohl ausgefeilter Druckmanuskripte“[17] entspricht eher den Erwartungen an fiktionale Texte.
Durch die Mischung der Elemente verwischt Scheffel die Grenze zwischen sachlichem Bericht und fiktionalem Erzählen, zwischen Beschreibung von Land und Leuten und humorvoller Selbstinszenierung. Er sucht diesen Effekt: „O wenn Du sie nur einmal sehen und mit ihnen leben könntest, meine lieben Freunde, die Hauensteiner; wie sie an einem Markttag oder zum Fest des Schutzheiligen nach Saeckingen kommen, oder wie sie am Sonntag mit Sang und Klang in ihren Wirtshäusern herumsitzen. Wenn so ein schmucker Bursch in alterthümlicher Volkstracht, schwarzem Sammtschoben, rothem Leibchen bis fast an die Knie, kurzen Pluderhosen und gefälteter Halskrause des Wegs kommt, oder ein rothwangiges Maidli mit entsetzlich hoher Taille und farbig zusammengewürfeltem Rock bis ans Knie, sammt rothen Strümpfen, so ist mirs immer, als hätt ich ein Stück reaIer Poesie, ein lebendig gewordenes Volkslied vor mir.“[18]
Andere Texte aus dem gleichen Zeitraum
Zwischen Realität und Poesie pendelt auch der in der Säckinger Zeit entstandene Bericht aus der Schweiz[19]. Er vermittelt Impressionen einer Wanderung über den Gotthardpass, die Scheffel im Sommer 1850 von Säckingen aus mit dem Heidelberger Geschichtsprofessor Ludwig Häusser unternahm. Der Wahrheitsgehalt einzelner Episoden bleibt offen.
Ein mit den Episteln thematisch verwandter Text wird hingegen von den Herausgebern den eher sachlich gehaltenen Reisebildern zugeschlagen. Der Aufsatz Aus dem Hauensteiner Schwarzwald wurde von Scheffel im Winter 1851/52 geschrieben. Er erschien mit zeitlicher Verzögerung im April 1853 im Cotta'schen Morgenblatt für gebildete Leser[20]. Er unterscheidet sich von den Episteln durch das Zurücktreten des Erzählers.
Literatur
- Deutsche Dichtung, hrsg. von Karl Emil Franzos, III. Band, 9./10. Heft, 1./15. Februar 1888, S. 251–259 und S. 288–297; Säckinger Episteln 1–4 und Säckinger Episteln 5–7;
- Episteln von Joseph Viktor von Scheffel, Stuttgart (Adolf Bonz und Comp.) 1892 (Herausgeber nicht genannt); Digitalisat
- Scheffel in Säckingen. Briefe an sein Elternhaus 1850–1851, hrsg. von Wilhelm Zentner. Karlsruhe 1927
- Scheffel in Säckingen. Briefe an sein Elternhaus 1850–1851, hrsg. von Wilhelm Zentner. Mit einer Beilage „Scheffels Verhaftungsaffäre“ von Gustav Friebolin. Konstanz 1967
- Der unbekannte Scheffel. Zu seinem 150. Geburtstag, hrsg. von Friedrich Bentmann. Karlsruhe 1976
Weblinks
- Episteln von Joseph Victor von Scheffel im Projekt Gutenberg-DE
- Säckinger Episteln, Download auf der Website der Scheffel-Freunde Bad Säckingen e. V.
- Der Maisenhardt-Joggele führt Fremde im Wald zwischen Egg und Willaringen in die Irre. Zeitungsbericht von Wolfgang Adam, Badische Zeitung vom 23.09.2017 (abgerufen am 30.12.2025)
Einzelnachweise
- ↑ „An den Widersprüchen der Zeit und meines eigenen Herzens war ich krank und brauchte eine Radicalkur. Deßhalb beschloß ich, mich in beschauliche Waldeinsamkeit zurückzuziehen, und faßte die mir von einem günstigen Schicksal gebotene Gelegenheit am Schopfe, die Residenz Carlsruhe mit der Schwarzwaldstadt Saeckingen zu vertauschen.“ Brief Scheffels vom 27.04.1850 an den Studienfreund Friedrich Eggers. In: Johannes Proelß, Scheffel und Eggers; eine Dichterfreundschaft. Deutsche Rundschau Band 138, 1909, S. 417
- ↑ Brief Scheffels vom 26.01.1850 an den Studienfreund Karl Schwanitz. In: Josef Victor von Scheffels Briefe an Karl Schwanitz (Herausgeber nicht genannt). Leipzig 1906, S. 138
- ↑ Brief Scheffels vom 27. April 1850 an Friedrich Eggers (s. o.), S. 417
- ↑ Joseph Victor von Scheffel, Inventar zu Nachlaß und Sammlung, Band 1, hrsg. von Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Hansmartin Schwarzmaier im Auftrag der Literarischen Gesellschaft/Scheffelbund, Inventar-Nr. 218 u. 219
- ↑ Besonders ausgeprägt wird die Sehnsucht nach der Schwester in den Briefen vom 02.02. und 12.04.1851 formuliert.
- ↑ Untertitel: „(Wie der Dr. Scheffel an besagtem Tage – so zufällig ein Sonntag war, wo es seine Amtsgeschäfte erlaubten – eine Morgenkontemplation abgehalten und wes Inhalts.)“
- ↑ Wilhelm Zentner, Scheffel in Säckingen. Konstanz 1967, S. 98
- ↑ Siehe Literatur: Deutsche Dichtung
- ↑ Schwanitz besuchte die Familie Scheffel in Karlsruhe im September 1850 während Josephs Aufenthalt in Säckingen und stand mit Scheffels Mutter in brieflichem Kontakt. Seine Aufzeichnungen werden von der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe unter der Inventar-Nr. 2556 verwahrt.
- ↑ Siehe Literatur: Scheffel in Säckingen
- ↑ Mit Ausnahme der ersten und der letzten Epistel folgt eine Titelerweiterung bzw. ein Inhaltsausblick, der die Gepflogenheiten barocker Erzählprosa persifliert.
- ↑ Alemannisch: bildhübsch (dass den Betrachter der Donnerschlag trifft)
- ↑ „Seitab vom Marksplatz von Säckingen, von der Kirche weg nach dem Rhein hin, steht eine Reihe hochgiebliger alter Gebäude, mit spitzbogigen Türen, vergitterten Fenstern usw. In diesen haust der Staat, das heißt: das Amtsrevisorat, die Bezirksforsterei und das Bezirksamt. Das stattlichste der Gebäude, ein 3stöckiges Haus, ist das Amtshaus. Durch die alte Bogentüre tritt man in eine Vorhalle, die, mit Gewölbestellungen versehen und auf zwei Säulenpfosten ruhend, den Weg nach den verschiedenen Amtsstuben eröffnet.“ 1te Epistel (W. Zentner 1967, S. 20)
- ↑ Die Gestalt des Erdmännleins nimmt Bezug auf Bernhard Baaders Volkssagen aus dem Lande Baden. Karlsruhe 1851.
- ↑ Die Schlüsse werden von den Editoren zumeist weggelassen.
- ↑ Nur die letzte Epistel richtet sich explizit an die Schwester des Schreibers.
- ↑ Karl Emil Franzos, Vorbemerkung der Redaktion, Deutsche Dichtung, III. Band, 9. Heft, 1. Februar 1888, S. 251
- ↑ Brief Scheffels vom 27. April 1850 an Friedrich Eggers, (s. o.) S. 417
- ↑ Ein Bericht aus der Schweiz. In: Episteln von Joseph Viktor von Scheffel. Stuttgart 1892, S. 113–133. Digitalisat.
- ↑ Morgenblatt für gebildete Leser, 47. Jahrgang, Nr. 14–15 und 17–18: Digitalisat