Rudolf Goldschmit
Rudolf Goldschmit (* 3. März 1924 in Heidelberg; † 6. November 1979 in München) war ein deutscher Journalist und langjähriger Leiter des Feuilletons der Süddeutschen Zeitung.
Leben
Geboren als Sohn des Schriftstellers Rudolf Goldschmit-Jentner studierte er Germanistik, Philosophie und Geschichte in Heidelberg, München und Basel.[1] 1952 wurde er bei Hans Heinrich Borcherdt in München mit einer Arbeit zur Erfahrung der Vergänglichkeit bei Hugo von Hofmannsthal promoviert.[2] 1954 trat er in die Redaktion der "Süddeutschen Zeitung" ein. Von 1964 bis 1973 leitete er, zeitweise gemeinsam mit Joachim Kaiser, deren Feuilleton. 1975 wurde er mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.
Er starb 1979 an einem Gehirntumor.[3]
Veröffentlichungen
- Hugo von Hofmannsthal, Friedrich Verlag 1968, Velber bei Hannover, (= Friedrichs Dramatiker des Welttheaters)
- mit Barbara Bondy, Hrsg.: Das Gedichtbuch. Eine Sammlung deutscher Lyrik, Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag 1970.
Einzelnachweise
- ↑ Süddeutsche Zeitung vom 7. November 1979, S. 1 und 35.
- ↑ Rudolf Goldschmit, Die Erfahrung der Vergänglichkeit bei Hofmannsthal. Studien zum Zeit-Problem in der Dichtung, München 1952. 147 Bll.
- ↑ Marcel Reich-Ranicki, Ein Inspirator. Zum Tod von Rudolf Goldschmit, in: F.A.Z. vom 8. November 1979.