Rudolf Blättler

Rudolf Blättler (* 20. Dezember 1941 in Kehrsiten, Kanton Nidwalden) ist ein Schweizer Bildhauer und Zeichner. Er lebt und arbeitet in Luzern.

Leben

Als Sohn eines Fischers[1] am Ufer des Vierwaldstättersees aufgewachsen, absolvierte Rudolf Blättler die obligatorische Schulzeit in Kehrsiten und Stans, bevor er sich zum Flugzeugmechaniker ausbilden liess. 1965, nach dem Lehrabschluss und zwei Jahren als Zeichner in einem Konstruktionsbüro für Tragflügelboote, begann er in Luzern sowohl das Studium der Bildhauerei an der Kunstgewerbeschule (später Schule für Gestaltung, heute Hochschule - Design, Film, Kunst) als auch ein Oboen-Studium am Konservatorium, der heutigen Hochschule Luzern - Musik (1965–68). Danach führten ihn weitere Studien nach Wien (Akademie der Bildenden Künste, 1968–69) und Rom (Accademia delle Belle Arte, 1969–71).

1971 heiratete Blättler die Malerin Marie-Theres Amici. Mit ihr zusammen unternahm er Reisen in die USA, nach Polen, Russland und Südamerika – jene nach Mexiko und Peru sollten sein Schaffen besonders prägen. Mitte der siebziger Jahre liess sich das Künstlerpaar in der Stadt Luzern nieder und gründete eine Familie (zwei Töchter, ein Sohn). Die Entscheidung zwischen Musik und Kunst war inzwischen gefallen, Blättler arbeitete zunächst für ein Jahrzehnt in einer Baubaracke im Moosmattquartier, bevor er 1980 das Atelier in der Alten Jugendherberge nahe dem Rotsee bezog. Von hier aus fanden seine Bronzeplastiken seitdem ihren Ort bevorzugt im öffentlichen Raum und in Freilichtausstellungen; von 1972 an war sein zeichnerisches und plastisches Werk häufig in Museen und Galerien (erstmals Galerie Raeber, Luzern) zu sehen, zunächst in der Innerschweiz, ab 1980 («Cenote» an der Grün 80, Basel) auch darüber hinaus. An den grossen Schweizerischen Skulpturen-Ausstellungen in Bex und Môtiers war er regelmässig mit Werken präsent.

Neben Förderpreisen und Stipendien (zwei eidgenössische Kunststipendien 1977 und 1978) wurde der Künstler mit dem Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern (1996) und dem Prix Meret Oppenheim (2003) gewürdigt.

Werk

Im Zentrum von Blättlers Schaffen steht der Mensch in seiner natürlichen Verortung, geborgen und ausgesetzt zwischen Erde und Himmel, zwischen Archaik und Aktualität, zwischen Mythos und Kosmos, zwischen Werden und Vergehen[2]. Mittel und Mass seiner Kunst ist die menschliche Figur. Das trifft selbst dort zu, wo sie – wie bei den Modellen riesiger kultischer Anlagen – in den Raumkonstruktionen unterirdisch verschwindet oder – wie bei deren exemplarischer Umsetzung – im Dämmerlicht begehbarer Räume erst allmählich sichtbar wird.

Blättler wurde in erster Linie bekannt als Bildhauer figürlicher Skulpturen. Doch schon in den 1970er-Jahren entstanden die erwähnten «Utopischen Projekte», Anfang der 1980er-Jahre und noch häufiger im Spätwerk trat er dann auch mit Zeichnungen und Aquarellen hervor. So unterschiedlich die künstlerischen Mittel und Wege, so fokussiert sind Haltung und Thema – in grosser inhaltlicher Geschlossenheit befragt und gestaltet Blättler die menschliche Figur in ihrem Selbst- und Weltverhältnis. Er entwickelt hartnäckig immer neue Formen für die Grundspannungen der menschlichen Existenz[3] (Geschlechtlichkeit, Vergänglichkeit, Zusammengehörigkeit…), deren Widersprüchlichkeit und Lebendigkeit ihn interessiert[4]. Diese vitale Ambivalenz bzw. ambivalente Vitalität[5] durchdringt sein gesamtes Werk bis hin zu dessen kontroverser Rezeption: Was als gewaltig, roh und elementar erscheint, erweist sich beim zweiten Blick als zärtlich, verwundbar und einmalig – und umgekehrt[6].

Skulpturen

Früh in Blättlers Schaffen verlassen die figurativen Plastiken den Sockel und suchen die Nähe zum Boden, zur Erde: Zahlreich sind die Gesichter, die daraus hervorwachsen (von «Gesicht», 1972ff., bis «Ubinas», 1983), die ungeheuren, starken Frauenfiguren («Grosses Weib», 1988/89), die buchstäblich Eigenständigkeit ausstrahlen, die Paare («Mann und Weib», 1992, Mutter und Kind), die sowohl Erdverbundenheit als auch wechselseitige Abhängigkeit markieren, die mit «Dreiweib» (1983, 1986) bezeichneten Frauentrios, verankert und verletzlich zugleich. Ob «Geburt», 1975, «Vulkan», 1977, oder «Horchender», 1982, stets sind Blättlers Figuren expressive Zeichen der urtümlichen Kraft, die ihnen auch aus der Orientierung an der kosmischen Ordnung zuwächst. Jüngere Arbeiten zeigen Frauenakte (2000–2009) und männliche Phalli[7] und Torsi[8] (nach 2010) in ihrer fragilen Intimität, besonders radikal die «Liegende Frau», 2009, die in ihrer souveränen Hingabe nicht entfernter sein könnte vom modischen Opferstatus.[9]

Utopische Projekte

Die in den 1970er-Jahren in der Begegnung mit der aztekischen Kultur entstandenen Modelle im Massstab 1:50 oder 1:100 wären – realisiert – teils Dutzende Meter gross, meist kultische Anlagen, vielstufig in die Erde versenkt, mit einem zentralen Raum, der ein Gesicht oder eine Vulva birgt. Teile solcher Projekte machte der Künstler 1981 («Schwarzes Haus») und 2004 («Schwarzes Haus II») im Kunstmuseum Luzern erlebbar als begehbare Rauminstallationen im Massstab 1:1. Doch noch die exemplarische Ausführung dieses einen Raums geriet zur «klassischen Bildhauerarbeit von eigentlich gigantischem Ausmass», die riesige Skulptur verwandelte sich «in ein erst nach und nach sich manifestierendes, scheinbar immaterielles Phänomen. Es ist eine Transformation vom Haptischen ins Imaginäre, die auf gleichsam wunderbare Weise bewirkt, dass alle zugleich dasselbe und etwas ganz anderes sehen»[10]. Dieselbe Wirkung entfaltet das westwärts ausgerichtete «Gesicht» im Turmverlies der Burg Hohenklingen in Stein am Rhein, während in Beckenried der Riesenkopf «Ubinas» mit Blick nach Westen mächtig die Erdrinde durchstösst, einen Kultort schaffend auch er.

Zeichnungen und Aquarelle

Der Bildhauer Rudolf Blättler ist auch ein Zeichner und Aquarellmaler. Thematisch begleiten die Zeichnungen das plastische Werk, ohne dafür bloss hinführende Skizzen zu sein; sie bilden eigenständige Welten, insbesondere im Spätwerk, wo Gesichter und Geschlechter aus dunkler Chinatusche hervortreten und ihr irritierendes Spiel mit unserer Wahrnehmung spielen («Aus der Nacht», Museum im Bellpark Kriens, 2011). Den Künstler interessiert, wie viel Gesicht, wie viel Sichtbarkeit er der Nacht abgewinnen kann und wie viel Geheimnis das Dunkel letztlich für sich behält. Doch um das Erkunden von Wahrnehmungsphänomenen geht es nur vordergründig, vielmehr handelt es sich bei Blättler um nichts weniger als ein sinnliches, neugieriges und staunendes Nachfragen nach Anfang und Ende von Erkennen und Vertrauen.

Ausstellungen

Blättlers wichtigste Galerien waren in den Anfängen die Galerie Raeber in Luzern sowie die Galerie Elisabeth Staffelbach in Lenzburg bzw. Aarau. Das Künstlerpaar Blättler-Amici stellte seine Werke viermal gemeinsam aus: 1997, 2000, 2011 und 2016.

Einzelausstellungen (Auswahl)

  • 2019: «Rudolf Blättler Skulptur», Nidwaldner Museum, Stans (Kat.[11])
  • 2011: «Rudolf Blättler – Aus der Nacht», Museum im Bellpark, Kriens (Kat.[12])
  • 2004: «Schwarzes Haus ll», Kunstmuseum Luzern (Kat.[13])
  • 2004: «Ubinas», Kunstmuseum Luzern (Kat.[14])
  • 1993: Nidwaldner Museum, Stans (Kat.[15])
  • 1994: Galerie Altes Schützenhaus, Zofingen (Kat.)
  • 1988: Galerie in Lenzburg, Lenzburg (Kat.)
  • 1986: Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen (Kat.[16])
  • 1983: «Selten oder nie gezeigte Arbeiten», Kunstmuseum Olten (Kat.[17])
  • 1981: «Schwarzes Haus», Kunstmuseum Luzern (Kat.[18])
  • 1974: «Rudolf Blättler. Plastiken, Reliefs und Zeichnungen», Galerie Raeber, Luzern (Kat.[19])

Gruppenausstellungen (Auswahl)

  • 2024: «Woher kommst du?» Kunstmuseum Luzern, Sammlungsausstellung
  • 2023: «Selbst und Welt» Werke aus der Sammlung, Nidwaldner Museum Stans
  • 2021: «Schweizer Skulptur seit 1945», Aargauer Kunsthaus, Aarau (Kat.)
  • 2016: «Sammlung Bellpark», Museum im Bellpark, Kriens
  • 2016: Rudolf Blättler / Marie-Theres Amici[20], Kunsthalle Luzern
  • 2011: «Môtiers 2011», Art en plein air, Schweizerische Skulpturenausstellung, Môtiers
  • 2007: «Top of Central Switzerland», Kunstmuseum Luzern
  • 2006: «Zeitzeichen», R.B./Kotscha Reist, Galerie Bernhard Bischoff&Partner
  • 2003: «Môtiers 2003», Art en plein air, Schweizerische Skulpturenausstellung, Môtiers
  • 2002: «Noces». 8ème triennale de sculpture contemporaine, Bex
  • 2000: «Projekt Zentralschweiz Auftakt». Neues Kunstmuseum Luzern
  • 2000: «Neue Kunst in altem Gemäuer». Galerie Studio 10, Chur (mit M.Th. Amici)
  • 1999: «Mémoires Paysages intérieurs». Schweizerische Skulpturenausstellung, Bex (Kat.)
  • 1997: «Kunst aus Luzern», Universitätsgalerie Cieszyn, Polen (mit B. Murer, I. Wydler) (Kat.)
  • 1997: «Am Anfang war das Bild», Kunstmuseum Olten
  • 1996: «Babylon», Schweizerische Skulpturenausstellung, Bex (Kat.)
  • 1995: Skulpturen-Ausstellung «Maison Latine», Rosengarten, Bern (mit G. Camesi, C. Magnin, E. Pedretti)
  • 1995: «Môtiers 1995». Schweizerische Skulpturenausstellung, Môtiers (Kat.)
  • 1994: «10 Sculpteurs de Suisse centrale», Parc Stagni, Chêne-Bougeries, Genève (Kat.)
  • 1993: «Mise en scène», Schweizerische Skulpturenausstellung, Bex (Kat.)
  • 1992: «Sculptures[21]», Parc Stagni, Chêne-Bougeries, Genève
  • 1992: «expressiv», Sammlung Anliker, Kunstmuseum Luzern (Kat.)
  • 1991: «Sculpture Suisse 1960-1991», Fondation Pierre Gianadda, Martigny (Kat.)
  • 1991: Kulturweg Baden - Wettingen - Neuenhof (Kat.)
  • 1991: «Skulptur Innerschweiz», Villette-Park, Cham (Kat.)
  • 1991: Kunstzone im Hof, Luzern (Kat.)
  • 1990: «Le dormeur du val», Schweizerische Skulpturenausstellung, Bex (Kat.)
  • 1989: «Môtiers 89», Schweizerische Skulpturenausstellung (Kat.)
  • 1987: «Sur les traces du sacré», Schweizerische Skulpturenausstellung, Bex
  • 1987: «L‘état des choses», Kunstmuseum Luzern (Kat.)
  • 1985: 5. Biennale der Schweizer Kunst, Kunstmuseum Olten (Kat.)
  • 1982: «Kunst und Natur», Galerie Elisabeth Staffelbach, Lenzburg (Kat.[22])
  • 1982: «G'82», Esposizione Nazionale di Scultura all'aperto, Gambarogno (Kat.)
  • 1981: «4 Unterwaldner Künstler», Galerie Chäslager, Stans
  • 1980: Grün 80, nationale Gartenbauausstellung, Grossraumplastik „Cenote“, Basel
  • 1980: 7. Schweizer Plastikausstellung, Biel (Kat.)
  • 1980: «Schweizer Museen sammeln aktuelle Schweizer Kunst», Kunsthaus Zürich/Musée Cantonal des Beaux-Arts Lausanne (Kat.)
  • 1979: «8 Innerschweizer», Galleria Matasci, Tenero (Kat.)
  • 1979: «30 Junge Schweizer Plastiker», Seedamm Kulturzentrum, Pfäffikon (Kat.)
  • 1978: «Le Dessin en Suisse 1978», Musée d’Art et d’Histoire, Genève
  • 1978: 3. Biennale der Schweizer Kunst, Kunstmuseum Winterthur (Kat.)

Werke im öffentlichen Raum

Rudolf Blättler platziert seine Figuren mit grosser Sorgfalt im ländlichen und städtischen Raum, beachtet dabei die Ost-West-Ausrichtung ebenso wie die stille Nische, in der Figur und Betrachtende sich begegnen können. Diese Begegnung konnte auch laut werden: Weil Blättlers Kunst verunsichert, beunruhigt, befremdet, sorgte sie in Leserbriefspalten immer wieder für entrüstete Reaktionen und anhaltende Polemiken – zu deutlich widersprechen sie der Erwartung klassischer Ästhetik (Schönheitsideal) oder sozialer Konventionen (Geschlechterverhältnisse, insbesondere Frauenbild; Uneindeutigkeit). Sie zeigen damit auch, wie sehr sie im öffentlichen Raum zuhause sind.

  • 2020: «Mann und Weib» 1996, Bronze, Central Plazza, Emmenbrücke
  • 2010: «Weib» 2000, Bronze, Sonnmatt, Luzern
  • 2007: «Gesicht», Raum- und Lichtinstallation, Bronze, Burg Hohenklingen, Stein am Rhein
  • 2000: «Grosses Weib» 1988, Bronze, Neues Gebäu, Chur
  • 1999: «Weib» 1998, Bronze, Hauptgebäude CSS Versicherungen, Luzern
  • 1997: «Gesicht» 1984, Bronze, Gymnasium Immensee, Immensee SZ
  • 1996: «Mann und Weib» 1992, Bronze, Konservatorium, Dreilindenpark, Luzern
  • 1996: «Grosses Weib» 1990, Bronze, Schulanlage Ebnet, Frick AG
  • 1995: «Erde» 1995, Bronze, Jurakalk, Waldeten, Rotkreuz
  • 1994: «Mutter und Kind» 1971, Bronze, Höfligarten, Stans
  • 1993: «Dreiweib»1985, Bronze, Parc Stagni, Chêne-Bougeries, Genève
  • 1992: «Grosses Weib» 1989, Bronze, Schirmerturm, Luzern
  • 1991: «Dreiweib» 1986, Bronze, Park Fondation Pierre Gianadda, Martigny
  • 1991: «Grosses Weib» 1989, Bronze, Villette-Park, Cham
  • 1991: «Tor der Jungfrau» 1987, Bronze, Kurpark, Bad Ragaz
  • 1991: «Grosses Weib» 1990, Bronze, Webermühlesteg, Wettingen
  • 1989: «Dreiweib» 1986, Bronze, Bergliareal, Zug
  • 1989: «Grosses Weib» 1988, Bronze, Bergliareal, Zug
  • 1988: «Horchender» 1982, Bronze, Villette-Park, Cham
  • 1987: «Dreiweib» 1986, Bronze, Schulanlage Lindenhof, Wil SG
  • 1986: «Horchender» 1982, Bronze, Kreuzgang Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen
  • 1985: «Dreiweib» 1984, Bronze, Verwaltung Eidgenössische Bundesbauten, Bern
  • 1984: «Der leere Raum» 1978, Bronze, Kantonsspital / Kant. Denkmalpflege, Luzern
  • 1984: «Erde» 1984, Bronze/Jurakalkstein, Schulanlage Steinhof, Luzern
  • 1983: «Ubinas»[23] 1983, Bronze, Rütenen, Beckenried NW
  • 1980: «Mutter und Kind» 1971, Bronze, Kantonsschule, Hochdorf
  • 1980: «Cenote» 1980, Bronze/Jurakalkstein, Schweizerische Rheinsalinen, Park, Schweizerhalle BS
  • 1979: «Lebensfries» 1979, Bronze, Kloster Ingenbohl, Brunnen
  • 1978: «Tor» 1978, Bronze, Nidwaldner Kantonalbank, Hergiswil NW

Auszeichnungen

Preise

  • 2003: Prix Meret Oppenheim
  • 2000: Preis «Schönste Schweizer Bücher des Jahres 2000»
  • 1997: Werkbeitrag Kulturstiftung Landis&Gyr, Zug
  • 1996: Kunstpreis der Stadt Luzern
  • 1983: Vestag-Preis Luzern
  • 1981: Werkbeitrag Kulturstiftung Landis&Gyr, Zug
  • 1979: Preis der Harris-Stiftung, Luzern
  • 1977: Johann-Melchior-Wyrsch-Förderungspreis, Schindler-Kulturstiftung, Hergiswil NW
  • 1976: Jahresausstellung Kunstmuseum Luzern, Luzerner Pressepreis

Stipendien

  • 2010: Atelierstipendium Fondazione Castelforte, Venedig
  • 2008: Atelierstipendium Elba, Stiftung Dr. R. u. L. Thyll-Dürr
  • 1978: Eidgenössisches Kunststipendium
  • 1977: Eidgenössisches Kunststipendium

Literatur

Kataloge und Bücher

  • 1974: «Rudolf Blättler, Plastiken, Reliefs und Zeichnungen», Galerie Raeber, Luzern 1974 (Katalog). Text: Anton Glanzmann
  • 1977: «Rudolf Blättler, Geburt Gesicht Tod», Galerie Raeber, Luzern 1977 (Katalog). Text: Theo Kneubühler
  • 1979: „8 Innerschweizer“, Galerie Matasci, Tenero 1979 (Katalog). Text: Karl Bühlmann
  • 1981: „Schwarzes Haus“, Kunstmuseum Luzern 1981 (Katalog). Text: Peter Killer
  • 1982: „Kunst und Natur“, Galerie in Lenzburg, Lenzburg 1982 (Katalog). Text: Heiny Widmer
  • 1983: „Selten oder nie gezeigte Arbeiten“, Kunstmuseum Olten 1983 (Katalog). Text: Peter Killer
  • 1984: „Kunst - als religiöse Herausforderung“, Horw 1984 (Katalog). Text: Niklaus Oberholzer
  • 1986: «Rudolf Blättler Skulpturen», Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen 1986 (Katalog). Text: Beat Bucher
  • 1993: «Rudolf Blättler, Skulpturen u. Zeichnungen 1988-1993», Nidwaldner Museum, Stans 1993 (Katalog). Text: Fabrizio Brentini
  • 1997: Kunst aus Luzern, Universitätsgalerie Cieszyn (Polen), Luzern 1997 (Katalog). Text: Niklaus Oberholzer
  • 2000: «Rudolf Blättler – Mann und Weib», Benteli Verlag, Bern 2000[24]. Text: Stefan Banz
  • 2004: «Rudolf Blättler – Ubinas», Kunstmuseum Luzern, 2004 (Katalog). Texte: Peter Fischer, Sibylle Omlin, Christoph Lichtin
  • 2004: «Rudolf Blättler. Schwarzes Haus II – Black House II», Kunstmuseum Luzern (Katalog), Köln 2004 (Verlag der Buchhandlung Walther König). Texte: Peter Fischer, Barbara Basting, Daniele Marques, Bernhard Bischoff, Sibylle Omlin; Video-Stills: Marie-Theres Amici
  • 2011: «Rudolf Blättler – Aus der Nacht», Museum im Bellpark, Kriens 2011 (Katalog). Text: Theo Kneubühler
  • 2019: «Rudolf Blättler Skulptur», Nidwaldner Museum, Stans 2019 (Katalog/Kunstheft Nr.15). Text: Patrizia Keller

Einzelnachweise

  1. «Dein Vater war Fischer. Du hast das Wesen der Oberfläche und der Tiefe früh kennengelernt; und wenn du im Boot mit hinausfuhrest, stauntest du ob dem Spiel, das der Vater mit dem Netz und den Fischen spielte.» (Anton Glanzmann, in: Rudolf Blättler, Luzern 1974, S. 2)
  2. Theo Kneubühler: "Aufsteigen und Versinken sind als Werden und Vergehen Lebensbewegungen", in: Rudolf Blättler 1977, S. 3
  3. Niklaus Oberholzer: Die Grundspannungen der Existenz. Laudatio Kunstpreis der Stadt Luzern. In: Neue Luzerner Zeitung. 23. Dezember 1996.
  4. Eva Kramis: Die Grosse Mutter in uns: bedrohend und bergend, uralt und jung. In: Luzerner Neueste Nachrichten. 6. März 1992.
  5. Annelise Zwez: Das Männliche im Weiblichen. In: Mittelland-Zeitung (heute: Nordwestschweiz). 2. März 2004.
  6. Zahlreich sind die Titel in Zeitungsartikeln, die diese Beobachtung zum Ausdruck bringen: "Voll von Kraft und Zärtlichkeit" (Romano Cuonz in Neue Luzerner Zeitung, 26.9.2019) oder "Monströs und sinnlich zugleich" (Andreas Fässler in Zuger Zeitung, 23.1.2021).
  7. Vgl. unten: Zeichnung Ohne Titel, Venezia, 2010
  8. Vgl. unten: Ohne Titel (männlich-weiblicher Torso), 2010
  9. «Dieser dargestellte Mensch macht, aus unserer Mitte heraus und trotzdem weit über alles hinaus, Mut – angstlos und frei im Einklang gebunden sein», schreibt Theo Kneubühler über die Liegende Frau von 2009 (in: Rudolf Blättler, Kriens 2011, S. 10)
  10. Peter Fischer, in: Rudolf Blättler, Schwarzes Haus II, Luzern 2004, S. 12
  11. Patrizia Keller: «Rudolf Blättler Skulptur». 1. Auflage. Nidwaldner Kunstheft, Nr. 15. Nidwaldner Museum, Stans 2019, ISBN 978-3-9525079-0-2.
  12. Theo Kneubühler: Aus der Nacht. Hrsg.: Museum im Bellpark Kriens. 1. Auflage. Museum im Bellpark, Kriens 2011, ISBN 978-3-9523729-2-0.
  13. Peter Fischer, Barbara Basting, Daniele Marques, Bernhard Bischoff, Sibylle Omlin: Schwarzes Haus II - Black House II. 1. Auflage. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2004, ISBN 3-908617-23-5.
  14. Peter Fischer, Christoph Lichtin, Sibylle Omlin: Ubinas. 1. Auflage. Kunstmuseum, Luzern 2004, ISBN 3-267-00146-3.
  15. Fabrizio Brentini: Rudolf Blättler - Skulpturen und Zeichnungen 1988-1993. Nidwaldner Museum, Stans 1993.
  16. Beat Bucher: Rudolf Blättler - Skulpturen. 1. Auflage. Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen 1986.
  17. Peter Killer: Selten oder nie gezeigte Arbeiten auf Papier von Rudolf Blättler. 1. Auflage. Kunstmuseum Olten, Olten 1983.
  18. Peter Killer: Rudolf Blättler - "Schwarzes Haus". 1. Auflage. Kunstmuseum Luzern, Luzern 1981, ISBN 3-267-00028-9.
  19. Anton Glanzmann: Rudolf Blättler - Plastiken, Reliefs und Zeichnungen. 1. Auflage. Galerie Raeber, Luzern 1974.
  20. Rudolf Blättler / Marie-Theres Amici. In: Kunsthalle Luzern. März 2016, abgerufen am 20. November 2025.
  21. Paul-André Jaccard: Skulptur. In: Ars Helvetica. 1. Auflage. Nr. VII. Zürich/Disentis 1992.
  22. Heiny Widmer: Kunst und Natur - Katalogtext. Galerie in Lenzburg, Lenzburg 1982.
  23. Beat Bucher: Ubinas oder die Geburt des menschlichen Gesichts; in: Luzerner Neueste Nachrichten, 30.6.1984
  24. Stefan Banz: Rudolf Blättler - Mann und Weib. Skulpturen 1988-1999, vom Künstler fotografiert. 1. Auflage. Benteli Verlag, Wabern-Bern 2000, ISBN 3-7165-1221-4.