Rudolf Adriaan van Sandick
Rudolf Adriaan van Sandick (* 6. Dezember 1855 in Terborg, Provinz Gelderland; † 25. Januar 1933 in Den Haag) war ein niederländischer Bauingenieur.
Leben
Rudolf Adriaan van Sandick war der Sohn des Pfarrers Johan Christiaan Frederik van Sandick.[1] Nach einem Internatsaufenthalt in Arnheim und dem anschließenden Besuch der Hogereburgerschool (Höhere Bürgerschule) in Deventer studierte er ab 1872 in Delft.[1] van Sandick schloss sein Studium des Bauingenieurwesens 1878 mit dem Diplom ab. Er arbeitete zunächst beim Wasserstraßenbau in den Niederlanden und war ab 1880 für vier Jahre in der öffentlichen Bauverwaltung in Niederländisch-Indien tätig. Im Anschluss unterrichtete er an Höheren Bürgerschulen in Deventer und Amsterdam Naturwissenschaften und Mechanik. Von 1895 bis 1902 arbeitete er als Schriftleiter, zunächst für die Zeitschrift Insulinde, danach für die Zeitschrift Indische Gids. Im April 1898 folgte seine Berufung zum Generalsekretär des Koninklijk Instituut van Ingenieurs. Dieses Amt hatte er bis 1932 inne. 1900 wurde er Hauptschriftleiter der Zeitschrift De Ingenieur. Auch diese Tätigkeit beendete er 1932.[1]
Rudolf Adriaan van Sandick war ein Förderer der Gemeinschaftsarbeit auf dem Gebiet der technischen Wissenschaften. 1931 gehörte er anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) zu den ersten Empfängern des neu gestifteten VDI-Ehrenzeichens.[2]
Rudolf Adriaan van Sandick war seit April 1888 mit Anna Sophia van Schilfgaarde verheiratet. Das Ehepaar hatte drei Söhne und eine Tochter.[1]
Literatur
- Rudolf Adriaan van Sandick. In: Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure. Band 77, Nr. 14, 8. April 1933, S. 366.
Einzelnachweise
- ↑ a b c d H.W. Lintsen: Sandick, Rudolf Adriaan van (1855-1933). In: huygens.knaw.nl. Huygens Instituut, 12. November 2013, abgerufen am 21. September 2025.
- ↑ Erich Kothe: Vom Werden und Wirken des VDI. In: VDI-Zeitschrift. Band 98, Nr. 14, 11. Mai 1956, S. 665.