Rosemarie Ahrbeck
Rosemarie Ahrbeck (* 14. April 1926 in Magdeburg; † 27. April 1981) war eine deutsche Erziehungswissenschaftlerin.
Leben
Sie studierte zwischen 1946 und 1949 Germanistik und Pädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ab 1951 war sie zunächst Assistentin, ab 1953 Oberassistentin im Institut für Geschichte der Pädagogik. Nach der Promotion 1952 im Fach Geschichte der Erziehung und der Habilitation im Fach Erziehungsgeschichte 1955 war sie ab 1956 Dozentin für Geschichte der Erziehung an der Martin-Luther-Universität und wurde bereits 1957 Leiterin der Abteilung Geschichte der Erziehung im Institut für Pädagogik. Zusätzlich studierte sie ab 1958 das Fach Humanmedizin (1965 medizinisches Staatsexamen). 1960 wurde sie zur ordentlichen Professorin und Leiterin des Wissenschaftsbereichs Geschichte der Erziehung und Vergleichende Pädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle berufen. 1962 heiratete sie Hans Ahrbeck.
Schriften (Auswahl)
- Die Beziehungen zwischen den gesellschaftlichen, psychologischen und pädagogischen Anschauungen Berthold Ottos. Ein Beitrag zur Pädagogik des deutschen Imperialismus. [Halle], 1955.
- Morus, Campanella, Bacon. Frühe Utopisten. Köln 1977, ISBN 3-7609-0281-2.
- Jean-Jacques Rousseau. Köln 1982, ISBN 3-7609-0345-2.
- Die allseitig entwickelte Persönlichkeit, Studien zur Geschichte des humanistischen Bildungsideals. Berlin 1984.
Literatur
- Berthold Ebert (Hrsg.): Hans und Rosemarie Ahrbeck – den Lehrern vieler Lehrer. Beiträge des Ehrenkolloquiums an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im April 2001. Halle 2002, ISBN 3-931479-32-3.