Rolf Thoel

Rolf Heinrich Thoel (auch: Thöl; Pseudonyme: Rolf Anders und Rolf Anders-Krakauer; geboren am 27. April 1907 in Hannover;[1] gestorben 1981[2]) war ein deutscher Dramaturg, Exilautor in Großbritannien während der NS-Zeit sowie später Journalist und Kulturkritiker in der frühen Bundesrepublik Deutschland.

Leben

Frühe Jahre

Thoel begann seine Laufbahn Mitte der 1920er Jahre als Schauspieler, Regisseur und Dramaturg. 1925/26 war er unter dem Namen R. Anders-Krakauer am Stadttheater Bremerhaven als Schauspieler engagiert,[3] 1927/28 folgte eine Tätigkeit als Schauspieler und Oberspielleiter am Landestheater Süd-Ostpreußen in Allenstein. 1929/30 arbeitete er als Schauspieler und Regisseur am Stadttheater Ulm, bevor er 1930/31 als Dramaturg an das Deutsche Theater in Hannover wechselte.[1][3] Einer von Wieland Herzfelde überlieferten Angabe zufolge arbeitete Thoel über einen unbestimmten Zeitraum auch für den Neuen Deutschen Verlag.[4]

Exil in der NS-Zeit

1936 emigrierte er zunächst in die Tschechoslowakei.[1] Thoel lebte dort in äußerst schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen.[4] Er veröffentlichte Texte in der Exilzeitschrift Das Wort (Moskau),[5] darunter einen Aufruf zur Förderung junger antifaschistischer Schriftsteller.[4]

Im Zuge der Sudetenkrise und des Münchner Abkommens spitzte sich 1938 die Situation für exilierte NS-Regimegegner in der Tschechoslowakei zu.[6] Thoel gehörte Ende 1938 zu den Autoren, die vom Deutschen PEN‑Zentrum im Exil als politisch besonders gefährdet eingestuft wurden.[7] 1939 (im Jahr der vollständigen Zerschlagung der Tschechoslowakei und ihrer Einverleibung durch das NS-Regime) konnte er noch nach England und Schottland flüchten.[5]

In London arbeitete er ab 1939 als Schauspieler an Emigrantenkabaretts, wie der „Kleinen Bühne“, und schrieb für diese bis 1944 auch Texte.[1][5] Belegt sind etwa szenische Aufführungen von Shakespeares Werken.[3] So trat er in Darstellungen aus „Ein Sommernachtstraum“, „Der Kaufmann von Venedig“ und „Was ihr wollt“ gemeinsam mit Diana Barry, Gerda Koeppler, Edit List, Lilli Rihne, Oskar Edelsbacher, Gerhard Kempinski, Kurd Lade (auch: Bühnenbild), Omri und Arnold Marlé (auch: Regie) und Milko Sperber auf, musikalisch begleitet von Andre Asriel.[8]

Um 1942 war er Texter für mehrere Revuen (What the Stars Foretell, Mr. Gulliver Goes to School[3] sowie What’s in the News[9]). Zudem wirkte er an Lesungen und literarischen Matineen des Freien Deutschen Kulturbundes in Großbritannien in London mit, etwa unter dem Titel „Junge Dichter der Emigration“ am 8. April 1941 mit Erich Fried, Kurt Barthel u. a.,[10] und 1944 gleichzeitig mit Max Zimmering, Grete Livius und Elisabeth Karr.[11] In den 1942–1943 erschienenen Anthologien des FDK publizierte Thoel neben Heinrich und Thomas Mann, Bertolt Brecht, Johannes R. Becher, Erich Weinert, Berthold Viertel und Anna Seghers.

In Glasgow sind seine kulturellen Aktivitäten bei der Glasgower FDJ-Gruppe dokumentiert, so veranstaltete Thoel Literaturabende zu Romain Rolland und Georg Büchner.[12] Daneben trug er seine Gedichte vor der FDJ-Gruppe vor und veröffentlichte diese z. B. in der Zeitschrift Freie deutsche Kultur; er war einer der Preisträger im Wettbewerb der Schriftsteller-Sektion des FDKB um den besten Hörfunkbeitrag in deutscher Sprache für die BBC.[13] Thoel hielt auch die Eröffnungsrede bei der vom Glasgower FDJ mitveranstalteten, in London erarbeiteten Wanderausstellung „Allies Inside Germany“, welche von 23. Oktober bis 30. November 1942 dauerte und von bis zu 20.000 Glasgowern besucht wurde.[14]

Thoel war Mitverfasser der 1943 in London publizierten antifaschistischen Exil‑Anthologie „Und sie bewegt sich doch!“ Freie deutsche Dichtung, herausgegeben von der FDJ, mit einem Vorwort von Oskar Kokoschka und einer Photomontage von John Heartfield auf dem Umschlag, die Hitler als Affen mit Stahlhelm auf der Weltkugel hockend zeigt.[15]

Außerdem war Thoel in England als Fabrikarbeiter tätig.[3]

Nachkriegszeit

1946 ist die Mitgliedschaft im Deutschen PEN-Club in London belegt.[3] In diesem Jahr kam Thoel auch nach Deutschland zurück; weitere Bühnentätigkeit ist nicht dokumentiert.[1] Thoel war seitdem in Verlags- und Lektoratstätigkeiten beschäftigt,[3] bekanntlich vor allem als Journalist in Hamburg.[2][16] Ab 1949 veröffentlichte er Beiträge für die Welt am Sonntag,[17] wo seine Schwerpunkte in der Film- und Theaterkritik lagen.[18]

Persönliches

Rolf Thoel wird im weiteren Freundeskreis um Erich Fried genannt, der zahlreiche Autorinnen, Künstler und Intellektuelle der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur miteinander verband.[19][20] Zudem verzeichnet das Deutsche Literaturarchiv Marbach persönliche Korrespondenz zwischen Thoel und Siegfried Lenz sowie Willy Haas, zum Teil bis kurz vor Thoels Ableben 1981.[21]

Anerkennung

Bereits in seiner 1957 erschienenen Monographie German Literature in Exile ordnet William Karl Pfeiler (Literaturwissenschaftler in Nebraska) Rolf Thoel den deutschsprachigen Exillyrikerinnen und -lyrikern zu und hebt die gemeinsame Leistung dieser Schriftstellergeneration hervor:[22]

„[…] poets like Rolf Anders (pseudonym for Rolf Thoel), Max Barth, Eugen Brehm, Elias Canetti, Franz T. Csokor, Kurt Doberer, Erich Fried, Josef Luitpold, Isaac Schreyer, Franz Baermann Steiner, Jesse Thoor (pseudonym for Peter Karl Hoefler), Rudolf Wallfried, Guido Zernatto, and others. One thing is certain: Whatever their merit as writers in exile, a genuine respect is due to most of the men and women who created the literature, differences in Weltanschauung notwithstanding. Scattered about the globe and surrounded by an environment indifferent or even hostile, they held on actively to their cultural heritage; they cultivated and used the Deutsche Sprache even in the face of a seemingly utter futility.“

William Karl Pfeiler, 1957

1967 erschien in der Hamburger Zeitschrift Nachrichten für unsere Mitarbeiter (Welt-Verlag) ein Geburtstagsbeitrag über Thoel, der ein Porträt enthielt.[16]

Die Welt am Sonntag würdigte Thoel in ihrer 50. Jubiläumsausgabe:[18]

„Von Rolf Thoel, der den deutschen Neubeginn von Theater und Film kritisch begleitete, hieß es, daß keiner in deutscher Sprache so lange an seinem Manuskript feilte wie er. Viele haben von ihm gelernt, heute gibt es kaum noch solche Lehrer.“

Peter Boenisch, 1998

Werk

Beiträge in Exilzeitschriften

  • Deutsche Interpunktion. In: Das Wort. Band 2, Nr. 9, September 1937.[4]
  • Unser aller eigene Sache. In: Das Wort. Band 3, Nr. 3, März 1938.[4]

Revues und Chansons

  • Mr Gulliver goes to School. 1942 (Revue von Fritz Gottfurcht und Egon Larsen, mit Songs von Rolf Anders und Max Zimmering. Musik: Alan Gray. Regie: Paul Hardtmuth (Szenen), Annemarie Hase (Songs). Bühnenbild: Gü. Wagner. Mitwirkende: Agnes Bernelle, Annemarie Hase, Ellen Mosner, Mowgli u. a.).[9]
  • What the Stars Foretell (In den Sternen steht’s geschrieben). 1942 (Revue von Fritz Gottfurcht und Egon Larsen. Verse von Rolf Anders, Agnes Bernelle, Egon Larsen, Eddie Regon mit Benutzung des Einakters von John Bishop „Calling Erna Craemer“. Mitwirkende: Agnes Bernelle, Annemarie Hase, Gise Liedtke, Lilli Rohne, Erich Freund, Paul Lewitt, Eddi Regon. Regie: Paul Lewitt (Szenen), Annemarie Hase (Songs). Bühnenbild: Gü. Wagner. Musik: A. Gray, K. Fasser, E. H. Meyer, A. Asriel. Am Flügel: Paul Lichtenstern).[9]
  • Rolf Anders: Berolina. Chanson für Singstimme und Klavier. In: Ernst Hermann Meyer (Hrsg.): Lieder und Gesänge für eine Singstimme und Klavier. Bd. 1. 1962, S. 146 (d-nb.info – Komponiert 1941; aus der Kabarett-Revue What the Stars Foretell; Werkverzeichnis-Nr. 147).
  • Rolf Anders und Willi Layh: Die Zugvögel. Lied für Singstimme oder Chor und Klavier. In: Ernst Hermann Meyer (Hrsg.): Lieder und Gesänge für eine Singstimme und Klavier. Bd. 2. 1971, S. 32 (d-nb.info – Komponiert 1941; auch unter dem Titel „Die Zugvögel (Flüchtlingslied)“ bzw. „Den Zugvögeln gleich“; Werkverzeichnis-Nr. 138).

Beiträge in Sammelbänden

  • Albert Fuchs (Hrsg.): Die Vertriebenen. Dichtung der Emigration [37 poems by refugee authors from Austria, Czechoslovakia and Germany]. Free German League of Culture, Austrian Centre, Young Czechoslovakia, London 1941 (Einband von Wolfgang Schlosser. Biographische Notizen S. 46-47). – als Rolf Anders verf.: „Trio“ (S. 22–23); Übersetzung „Sonett LV“ von William Shakespeare (S. 25); „Berolina“ (S. 30–31); „Todeskult“ (S. 32); „Sonett“ (S. 34); „Hände“ (S. 43–44). Weitere Beiträge von: Rudolf Fuchs, Max Herrmann-Neisse, Peter Pont, Kuba, Nuntius, Ilse Klaksbrunn, Judith Maria Sternberg, Oliva, Eva Priester, Alfred Becker, Max Zimmering, Erich Fried, Karel Hynek Mácha.[23][24][25]
  • Freier Deutscher Kulturbund in Great Britain (Hrsg.): Verbannte und Verbrannte. Free German Leage of Culture in Great Britain, London 1942 (Umschlagzeichnung schnitt René Graetz in Linoleum. Vorwort von Max Zimmering). – als Rolf Anders verf.: „Sonett“ (S. 22). Weitere Beiträge von: Richard Friedenthal, Berthold Viertel, Bruno Frei, Max Zimmering, Peter Pont, Erich Weinert, Bertolt Brecht, Anna Seghers, Johannes R. Becher, Werner Ilberg, Wieland Herzfelde, Anna Maria Jokl, Hans J. Rehfisch, Rudolf Leonhard, Manfred Zeuner, Freimut Schwarz.[26][25]
  • Freie Deutsche Jugend (Hrsg.): Und sie bewegt sich doch! Freie deutsche Dichtung. Freie Deutsche Jugend, London 1943 (Vorwort von Oskar Kokoschka, Umschlag von John Heartfield. 2 Hefte in 1. Band). – als Rolf Anders mitverf.: H. 1: Deutsche Stimmen aus Großbritannien; „Beethoven“. „Vor morgen“. „Frankreich 1942“. „Der Fluß“. „Ich war auch dabei“. „Die neuen Menschen“. „Oktober“ (S. 5–10). Weitere Beiträge von: Max Herrmann-Neisse, Werner Ilberg, Freimut Schwarz, Bertolt Brecht, Wieland Herzfelde, Hans Machwitza, Johannes R. Becher, Klara Blum, Erich Weinert, Max Zimmering.[27][25]
  • Freier Deutscher Kulturbund in Großbritannien (Hrsg.): Die fatale letzte Patrone, und andere Beiträge. (Prosa, Lyrik, Essays). Free German League of Culture in Great Britain, London 1943 (Umschlag: Günther Wagner). – als Rolf Anders verf.: „Madonnenbilder. Ulrich von Hutten“ (S. 13–14). Weitere Beiträge von: Gert Caden, Lutz Weltmann, Alexandra Wexler, Theodor Plivier, Alfred Becker, Hugo Huppert, Heinz Karpeles, Max Zimmering, Hans Siebert, Friedrich Wolf, Erich Weinert, Fritz Gottfurcht, Freimut Schwarz.[23][28][29]
  • Zehn Jahre Kulturbarbarei im Dritten Reich, zehn Jahre freie deutsche Kultur im Exil. (Literary Review May 1933–1943). Free German League of Culture in Great Britain, London 1943. – als Rolf Anders verf.: „Die Muttersprache“ (S. 37). Weitere Beiträge von: Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Sabine Berg, Johannes R. Becher, Monty Jacobs, John Heartfield, Rita Hausdorff, Lutz Weltmann, Johann Fladung, Leopold Ullstein, H. W. Schaefer, Egon Larsen, Karl Wollf, Theodor Plivier, Heinz Karpeles, Georg Lukács, K. K. Doberer, Freimut Schwarz, Jan Petersen, Hans Flesch, Ruth von Bueren, Thomas Mann, Peter Bratt, Eduard Saenger, Gregor Werle, Hans Bab, Werner Ilberg, Anna Seghers, Johannes Wuesten, Christian Corty, Max Zimmering, Juergen Kuczynski, Susanne Sommerfeld, Ludwig Renn.[30]
  • Das Wort der Verfolgten. Gedichte und Prosa, Briefe und Aufrufe deutscher Flüchtlings von H. Heine u. G. Herwegh bis B. Brecht u. T. Mann. Mundus-Verlag, Zürich/Basel 1945 (hg. von Oswald Mohr, d. i. Bruno Kaiser). – als Rolf Anders mitverf.[31]

Zeitungsartikel (Auswahl)

  • Rolf Thoel: Brecht schwierig. In: Die Welt. 9. Oktober 1948.[32]
  • Rolf Thoel: Der heimatlose Komponist. Noch immer wartet der Mann, der „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände...“ schrieb. In: Welt am Sonntag. Nr. 43, 23. Oktober 1955, S. 5.[33]
  • Rolf Thoel: Das Sonntagskind. [Zum 60. Geburtstag von Hans Albers]. In: Welt am Sonntag. 22. September 1957.[34]
  • Rolf Thoel: Ein Filmerfolg – wie lange nicht. In: Welt am Sonntag. 26. Januar 1958.[35]
  • Rolf Thoel: Nachts bei Helgoland: ‚Die Gustloff sinkt!‛. In: Welt am Sonntag. 20. September 1959.[36]

Literatur

  • Walter A. Berendsohn: Die humanistische Front. Einführung in die deutsche Emigranten-Literatur, II. Teil: Vom Kriegsausbruch 1939 bis Ende 1946. (Bd. 6 d. Reihe Deutsches Exil 1933–45, hrsg. v. Georg Heintz). 1976, ISBN 3-921333-06-7, S. 71 (Verfasst 1949).
  • Eintrag „Thoel, Rolf Heinrich“. In: Ingrid Bigler-Marschall und Wilhelm Kosch (Hrsg.): Deutsches Theater-Lexikon: Biograpisches und bibliographisches Handbuch. Nachtragsband, Teil 7: St–U. Walter de Gruyter, Berlin und Boston 2019, ISBN 978-3-11-057698-6, S. 241, doi:10.1515/9783110579000-005.
  • Arno Gräf: Die Freie Deutsche Jugend in Schottland 1942 bis 1946. In: Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung. Band 8, Nr. 1, 10. März 2009, ISSN 1610-093X, S. 30–52; hier: 39; 42; 46; 47 (aggb-katalog.de [abgerufen am 13. Januar 2026]).
  • Eintrag „Rolf Thoel“ (153864). In: Gert Hagelweide (Hrsg.): Literatur zur deutschsprachigen Presse. Eine Bibliographie: Von den Anfängen bis 1970. Bd. 14 149883–160745. Biographische Literatur. Sco – Zw. Herausgeber, Journalisten, Publizisten und Verleger. (Bd. 35/14 d. Reihe Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung). Walter de Gruyter und K. G. Saur, Boston/Berlin 2004, ISBN 978-3-598-23483-5, S. 125, doi:10.1515/9783110961782.
  • Einträge „Anders, Rolf“; „Thoel, Rolf Heinrich“; „Verbannte und Verbrannte“; „Die Vertriebenen“; „Weinert, Erich/Die fatale letzte Patrone (6287)“; „10 Jahre Kulturbarbarei im Dritten Reich“. In: Mechthild Hahner (Hrsg.): Deutsches Exilarchiv 1933–1945. Katalog der Bücher und Broschüren (Bd. 16 d. Reihe Sonderveröffentlichungen der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main). J. B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1989, ISBN 3-476-00657-3, S. 8; 565; 581–582; 588; 589; 607–608; 637.
  • Gisela Seeger und Ursula Behse (Hrsg.): Exil in der Tschechoslowakei, in Großbritannien, Skandinavien und Palästina. (Bd. 5 d. Reihe Kunst und Literatur im antifaschistischen Exil, 1933–1945). Reclam, Leipzig 1987, S. 241–249; 707; 714–715; 767; 799.
  • Einträge „Thoel, Rolf Heinrich“; „Die fatale letzte Patrone“; „Und sie bewegt sich doch“; „Die Vertriebenen“; „Das Wort der Verfolgten“; „10 Jahre Kulturbarbarei im Dritten Reich − 10 Jahre freie deutsche Kultur im Exil“. In: Wilhelm Sternfeld und Eva Tiedemann (Hrsg.): Deutsche Exil-Literatur 1933–1945. Eine Bio-Bibliographie. Zweite, verbesserte und stark erweiterte Auflage. Mit einem Vorwort von Hanns W. Eppelsheimer. Lambert Schneider, Heidelberg 1970, S. 502; 588; 592–593.
  • Jörg Thunecke (Hrsg.): Deutschsprachige Exillyrik von 1993 bis zur Nachkriegszeit. (Bd. 44 d. Reihe Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik). Rodopi, Amsterdam und Atlanta, GA 1998, ISBN 90-420-0574-2.
  • Eintrag „Thoel, Rolf Heinrich“. In: Frithjof Trapp und Werner Mittenzwei und Henning Rischbieter und Hansjörg Schneider (Hrsg.): Handbuch des deutschsprachigen Exiltheaters 1933–1945. Band 2: Biographisches Lexikon der Theaterkünstler. Teil 2: L–Z. K. G. Saur, München 1999, ISBN 3-598-11375-7, S. 940.

Einzelnachweise

  1. a b c d e Bigler-Marschall 2019, S. 241.
  2. a b Volker Kühn (Hrsg.): Deutschlands Erwachen. Kabarett unterm Hakenkreuz 1933–1945 (Bd. 3 der Reihe Kleinkunststücke, eine Kaberett-Bibliothek in fünf Bänden). Quadriga, Einheim und Berlin 1989, ISBN 3-88679-163-7, S. 367.
  3. a b c d e f g Trapp 1999, S. 940.
  4. a b c d e Brief 78: Herzfelde an das ‚Wort‘ (Prag, 11.6.1937). In: Giuseppe de Siati und Thies Ziemke (Hrsg.): Prag – Moskau: Briefe von und an Wieland Herzfelde 1933–38. Neuer Malik Verlag, Kiel 1991, ISBN 3-89029-061-2, S. 164–165.
  5. a b c Sternfeld 1970, S. 502.
  6. Jürgen Zarusky: Der deutsche Widerstand gegen den Nationalsozialismus und das Münchener Abkommen. In: Jürgen Zarusky und Martin Zückert (Hrsg.): Das Münchener Abkommen von 1938 in europäischer Perspektive. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2013, ISBN 978-3-486-70417-4, S. 217–248, doi:10.1524/9783486719291.
  7. Ian Wallace: ‚Lob der Emigration‘: Albin Stuebs. In: Ian Wallace (Hrsg.): German Monitor (No. 57): Fractured Biographies. Rodopi-Verlag, Amsterdam und New York 2003, ISBN 90-420-0966-7, S. 119–180, hier: 130.
  8. Seeger 1987, S. 707.
  9. a b c d Seeger 1987, S. 714–715.
  10. Vgl. Freie Deutsche Kultur (London), April 1941. S. 6. Zitiert nach: Thunecke 1998, S. 265.
  11. Seeger 1987, S. 242.
  12. Gräf 2009, S. 46.
  13. Gräf 2009, S. 47.
  14. Gräf 2009, S. 42.
  15. Und sie bewegt sich doch! In: Heartfield Online. Abgerufen am 13. Januar 2026.
  16. a b Rolf Thoel. In: Nachrichten für unsere Mitarbeiter (NfM). Nr. 2. Verlagshaus Die Welt, Hamburg 1967, S. 13 (Rubrik „Geburtstage“; mit Porträt). Zitiert nach Hagelweide 2004, S. 125.
  17. Beate Hareter: Erich Frieds Londoner Exil-Korrespondenz (1938–1946): Ein (vorläufiger) Überblick. In: Volker Kaukoreit und Jörg Thunecke (Hrsg.): 126, Westbourne Terrace. Erich Fried im Londoner Exil (1938–1945). Texte und Materialien. Thuria + Kant, Wien 2001, ISBN 3-85132-286-X, S. 171–200; hier: 182–183.
  18. a b Peter Boenisch: Und was macht der Mensch am siebten Tag? Lesen! 1. August 1998 (welt.de [abgerufen am 13. Januar 2026]).
  19. Eintrag „Erich Fried“. In: Renate Heuer (Hrsg.): Lexikon deutsch-jüdischer Autoren. Band 8: Frie – Gers. K. G. Saur, München 2000, ISBN 3-598-22688-8, S. 20.
  20. Thunecke 1998, S. 227.
  21. Eintrag im Nachlassverzeichnis von Siegfried Lenz. In: Deutsches Literaturarchiv Marbach. Abgerufen am 13. Januar 2026.
  22. Wm. K. Pfeiler: German Literature In Exile: The Concern of the Poets. In: University of Nebraska Studies, New Series no. 16. The University of Nebraska, 1957, S. 115 (unl.edu [abgerufen am 13. Januar 2026]).
  23. a b Berendsohn 1976, S. 71.
  24. Hahner 1989, S. 589.
  25. a b c Sternfeld 1970, S. 592.
  26. Hahner 1989, S. 588.
  27. Hahner 1989, S. 581 f.
  28. Hahner 1989, S. 607.
  29. Sternfeld 1970, S. 588.
  30. Hahner 1989, S. 637.
  31. Sternfeld 1970, S. 593.
  32. Gerhard Roloff: Exil und Exilliteratur in der deutschen Presse 1945–1949. Ein Beitrag zur Rezeptionsgeschichte. (Bd. 10 d. Reihe Deutsches Exil 1933–45). Georg Heintz, Worms 1976, ISBN 3-921333-10-5, S. 309.
  33. Klaus Waller: Verwendete und weiterführende Materialien (Literaturliste). In: Paul Abraham. Der tragische König der Operette. Die Biographie. ISBN 978-3-922895-44-2, S. 14 (paul-abraham-bio.de [PDF; abgerufen am 13. Januar 2026]).
  34. Knuth Weidlich und Thilo Lang: Der blonde Hans. Hanseatische Bibliothek/Historika Photoverlag Hamburg, ISBN 3-9802991-4-7, S. 133–137;175. – Neuabdruck.
  35. Anne-Marie Scholz: The Bridge on the River Kwai (1957) Revisited: Combat Cinema, American Culture and the German Past. In: German History. Band 26, Nr. 2, S. 219–250; hier: 223, doi:10.1093/gerhis/ghn004.
  36. Jamie Leigh Zelechowski: The Representation of Forced Migration in the Feature Films of the Federal Republic of Germany, German Democratic Republic, and Polish People’s Republic (1945–1970). University of California, 2017, S. 101 (escholarship.org [abgerufen am 13. Januar 2026]).