Rok Ažnoh
| Rok Ažnoh | |||||||||||||
| Nation | Slowenien | ||||||||||||
| Geburtstag | 9. September 2002 (23 Jahre) | ||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||
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| Disziplin | Abfahrt, Super-G Riesenslalom, Slalom | ||||||||||||
| Verein | Smučarskega kluba Alpetour | ||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||
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| Platzierungen im Alpinen Skiweltcup | |||||||||||||
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| letzte Änderung: 8. Dezember 2025 | |||||||||||||
Rok Ažnoh (* 9. September 2002) ist ein slowenischer Skirennläufer. Er startet als Allrounder in allen Disziplinen.
Karriere
Ažnoh stammt aus Kotlje, einem Ortsteil der Gemeinde Ravne na Koroškem.[1] Er gab sein internationales Renndebüt am 12. November 2018 bei einem FIS-Riesenslalom in Solda. Sein erstes internationales Großereignis bestritt er im Februar 2019, als er an den Juniorenweltmeisterschaften in Val di Fassa teilnahm. Einen ersten größeren Erfolg feierte Ažnoh ein Jahr später, als er bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lausanne im Super-G die Silbermedaille gewann. Es war diese die erste Medaille für einen slowenischen Skifahrer bei Olympischen Jugend-Winterspielen und erst die zweite bei Olympischen Wettkämpfen. Lediglich Jure Košir hatte zuvor (1994 im Slalom) eine Medaille gewonnen. Ažnoh konnte diesen Erfolg jedoch vorerst nicht wiederholen. Bei den darauffolgenden Juniorenweltmeisterschaften in Narvik erreichte er als beste Platzierung lediglich Rang 20 in der Abfahrt.
2021 nahm Ažnoh erstmals an Weltmeisterschaften teil. Bei den Wettkämpfen in Cortina d’Ampezzo belegte er mit der Mannschaft Platz 11, im Riesenslalom konnte er sich nicht für den Hauptbewerb qualifizieren. Im weiteren Verlauf des Jahres, am 14. November, gab Ažnoh beim Parallelrennen von Lech/Zürs sein Weltcupdebüt.
Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2023 in St. Anton wurde er als dritter Slowene nach Rok Perko und Boštjan Kline Juniorenweltmeister. Er gewann die Goldmedaille in der Abfahrt vor dem Franzosen Alban Elezi Cannaferina und dem Schweizer Livio Hiltbrand.
Seinen ersten Podestplatz im Europacup erreichte er am 30. Januar 2025 mit dem zweiten Rang bei der Abfahrt von Orcières.
Am 4. Dezember 2025 stürzte Ažnoh bei der Abfahrt von Beaver Creek schwer, wobei er nahezu ungebremst nach einem Innenskifehler in den Fangzaun krachte und dabei sogar seinen Helm verlor.[2]
Wie durch ein Wunder zog sich der 23-Jährige kein schweren Kopf- oder Nackenverletzungen zu, sondern lediglich einen Riss des Kreuzbands als auch des Meniskus.[3]
Erfolge
Weltmeisterschaften
- Cortina d’Ampezzo 2021: 11. Mannschaftswettbewerb, DNQ Riesenslalom
- Courchevel/Méribel 2023: 25. Super-G, DNF Alpine Kombination
- Saalbach-Hinterglemm 2025: 31. Super-G, 35. Abfahrt
Juniorenweltmeisterschaften
- Val di Fassa 2019: 42. Super-G, 48. Alpine Kombination, 52. Abfahrt, DNF Riesenslalom
- Narvik 2020: 20. Abfahrt, 27. Super-G
- Bansko 2021: 7. Super-G, 14. Riesenslalom, 25. Slalom
- Panorama 2022: 7. Super-G, DNF Abfahrt, DNF Riesenslalom, DNF Slalom
- St. Anton 2023: 1. Abfahrt, 25. Riesenslalom, DNF Super-G
Europacup
- 7 Platzierungen unter den besten 10, davon 2 Podestplätze
South American Cup
- 2 Platzierungen unter den besten 5
Olympische Jugend-Winterspiele
- Lausanne 2020: 2. Super-G, 9. Mannschaft, DNF Riesenslalom, DNF Slalom, DNF Alpine Kombination
Europäisches Olympisches Winter-Jugendfestival
- Sarajevo 2019: 24. Riesenslalom, DNF Slalom
Weblinks
- Rok Ažnoh in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)
Einzelnachweise
- ↑ R. K: Ažnoh svetovni mladinski prvak v smuku. Abgerufen am 2. April 2024 (slowenisch).
- ↑ Fieser Crash von Rok Aznoh bei der Abfahrt in Beaver Creek sorgt für Unterbrechung. Abgerufen am 5. Dezember 2025.
- ↑ kronesport: So geht es Aznoh nach Horror-Sturz in Beaver Creek. 5. Dezember 2025, abgerufen am 5. Dezember 2025.