Rinteln (Adelsgeschlecht)
Rinteln ist der Name eines erloschenen westfälischen Adelsgeschlechts.
Die Familie ist zu unterscheiden vom hannoverschen Patrizier- und Adelsgeschlecht Renteln/Rintelen und dem Herforder Ratsgeschlecht Rintelen.
Geschichte
Das Geschlecht stammt laut Leopold von Ledebur aus der Grafschaft Ravensberg. Zum Geschlecht zählen u. a. Jobst von Rinteln, der 1570 Richter in Bielefeld war. Johann von Rinteln war von 1560 bis 1596 für die Grafschaft Ravensberg Rat der Herzöge Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg und Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg. Ferner erscheint 1630 Jobst von Rinteln als Holzförster zu Vlotho. Dessen Wappen findet sich wie unten beschrieben in der Kirche zu Valdorf.[1][2][3]
Wappen
Blasonierung: In Gold zwei schwarze Wecken nebeneinander. Helmzier und die Tingierung der Helmdecken sind nicht überliefert.[4]
Literatur
- Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon, Band 7: Ossa–Ryssel, Leipzig 1867, S. 515 (Google Bücher).
- Leopold von Ledebur: Adelslexicon der Preußischen Monarchie. Band 2: L–S, Berlin 1856, S. 295 (digitale-sammlungen.de).
- Max von Spießen: Wappenbuch des Westfälischen Adels, mit Wappengrafiken von Adolf Matthias Hildebrandt, Band 1, Görlitz 1901–1903, S. 106 (hhu.de); Band 2, Görlitz 1903, Tfln. 263 (hhu.de).
Einzelnachweise
- ↑ Ledebur (1856), S. 295.
- ↑ Kneschke (1867), S. 515.
- ↑ Leopold von Ledebur: Diplomatische Geschichte der Stadt und Herrschaft Vlotho, Berlin 1829, S. 107 (Google Bücher).
- ↑ Spießen (1901–1903), S. 105.