Ringwallanlage Dünsberg
Die Ringwallanlage Dünsberg ist ein etwa 90 Hektar großes eisenzeitliches Oppidum auf dem Dünsberg bei Wetzlar und Gießen, das durch drei mächtige Ringwälle befestigt war. Von 1999 bis 2004 fanden hier regelmäßige Forschungsgrabungen durch die Römisch-Germanische Kommission statt, seitdem betreut der Dünsberg-Verein Archäologie im Gleiberger Land e. V. die Stätte. Teile der aus dem 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr. stammenden Anlage, darunter ein rekonstruiertes Tor, sind heute ein Freilichtmuseum.
Lage
Der Dünsberg bildet mit seiner charakteristischen Silhouette und einer Höhe von 498 Metern eine deutliche Landmarke etwa elf Kilometer nordöstlich von Wetzlar und ca. neun Kilometer nordwestlich von Gießen. Er dominiert das Lahntal und ermöglicht die Kontrolle des Zugangs zur siedlungsgünstigen Wetterau von Norden her. Die Ringwallanlage befindet sich auf der Kuppe des Berges. Auch die relativ steilen Hänge waren während der Eisenzeit besiedelt. Neben seiner strategischen Lage besaß der Dünsberg durch Eisenerzvorkommen auch eine wirtschaftliche Bedeutung.
Forschungsgeschichte
Bereits 1730 veröffentlichte Johann Georg Liebknecht ein Werk zur Geschichte Hessens, in dem erstmals die Bodendenkmäler des Dünsbergs, nebst einer Beschreibung römischer Fundmünzen, erwähnt werden:[1] „Wegen seiner alten Monumente … ist der Dünsberg in Hessen einmalig.“
Vom 18. Jahrhundert an wurden immer öfter Metallfunde bekannt. Der ortsansässige Guts- und Waldbesitzer A. van der Hoop besaß die wohl umfangreichste Privatsammlung. Dadurch aufmerksam geworden, erfolgten erste systematische Ausgrabungen in den Jahren 1903 bis 1906 durch den Direktor des Landesmuseums Nassauischer Altertümer in Wiesbaden, Emil Ritterling. Ritterling legte im Auftrag der Reichs-Limeskommission Schnitte durch die Wälle und entdeckte am Schulborn eine keltische Quellfassung aus Holz. Ritterlings Nachfolger Eduard Brenner setzte 1912 die Erforschung des Dünsbergs fort. Aber erst 1958 wurde eine erste umfassende Planskizze der Anlage durch Wolfgang Dehn vorgelegt.[2]
Weitere Befunde wurden in den 1960er und 1970er Jahren durch Baumaßnahmen aufgedeckt. 1974 untersuchte Fritz-Rudolf Herrmann vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen (LfDH) ein Areal auf der Kuppe des Berges beim Bau des Fernsehturms. Nach der Vermessung der Ringwälle durch die Fachhochschule Frankfurt 1984 bewilligte der hessische Landtag einen Sonderetat für die Erforschung der Anlage. Aber erst 1999 begann die Römisch-Germanische Kommission unter der Leitung von Karl F. Rittershofer mit planmäßigen Forschungsgrabungen am Dünsberg, die bis 2004 jährlich durchgeführt wurden.[3] Anschließend wurde Anfang 2005 für die weitere Erforschung der Ringwallanlage der Verein Archäologie im Gleiberger Land e. V. – auch Dünsberg-Verein genannt – gegründet.[4]
Anlage
Ringwälle
Die Kuppe des Dünsbergs wird von drei konzentrischen Ringwällen umgeben, die heute noch stellenweise etwa zehn Meter hoch erhalten sind und deren größter einen ca. 90 ha großen Siedlungsbereich einschließt. Durch Vermessungen wurden bislang insgesamt 14 Tordurchlässe bekannt, die durchnummeriert wurden und sich auf die drei Wälle verteilen.
Die drei Ringwälle bestanden vermutlich nicht gleichzeitig. Jedoch ist die Abfolge der Anlage noch weitgehend ungeklärt. Befunde am Südhang weisen auf eine befestigte Ansiedlung ab dem 8. Jahrhundert v. Chr., also seit der spätbronzezeitlichen Urnenfelderkultur, hin. In diesen frühen Kontext wird der innere Befestigungsring gezählt. Charakteristische Brandrückstände sprechen für eine Anlage mit einer massiven Holz-Erde-Mauer. Der mittlere Ringwall könnte vielleicht in das 3. Jahrhundert v. Chr. datieren, das den Funden aus dem Innenbereich zufolge eine Blütezeit der Siedlung war. Eine genauere Datierung ist lediglich für den äußeren Wall möglich, der ursprünglich eine Pfostenschlitzmauer mit vorgelagertem Spitzgraben bildete. Er konnte anhand von Holzfunden in die Zeit um 120/100 v. Chr. dendrodatiert werden, entstand also in der späten Latènezeit.
Von dem äußeren Ringwall gehen strahlenförmig mehrere kleinere Wälle nach außen ab, deren Funktion noch ungeklärt ist.[5]
Innenbebauung
In dem umschlossenen Areal wurden von den Bewohnern an den steilen Hängen podienartige Terrassenflächen angelegt. Dort fanden nur sehr ausschnitthaft Ausgrabungen statt, sodass nicht viele Einzelheiten über die Bebauung bekannt sind. Nachgewiesen sind Häuser, die aus einer mit Lehm verkleideten Holzkonstruktion bestanden, außerdem Werkplätze für handwerkliche Tätigkeiten sowie Vorratsgruben.
Das Gros der bisherigen Funde stammt aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Diese Blütezeit ging mit einem wirtschaftlichen Aufschwung aufgrund der verstärkten Ausbeutung von Eisenerzlagerstätten am Dünsberg einher. Das Metall wurde vor Ort verhüttet und verarbeitet.
Innerhalb der Anlage sind keine Brunnen bekannt. Die Wasserversorgung des oppidum erfolgte über natürliche Quellaustritte, die mit Holzbecken eingefasst wurden. Zwei dieser Quelleinfassungen, der Grinchesweiher und der Schulborn, wurden bereits von Ritterling ergraben. 2003 wurde der Schulborn mit modernen Methoden nachuntersucht. Datierungen an Hölzern der Quellfassung ergaben, dass die Stelle seit dem 4./3. Jahrhundert v. Chr. genutzt wurde. Nach Ausbesserungen im späten 2. Jahrhundert v. Chr. wurde die Quelleinfassung letztmals im 1. Jahrhundert v. Chr. repariert.
Datierung und Bevölkerung
Funde wie Fibeln und Stempelkeramik zeigen, dass am Übergang zur Mittellatènezeit, also um die Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr., eine intensive Besiedlung auf dem Dünsberg einsetzte. Ältere Metallfunde fehlen bislang.[6] Diese intensive Besiedelung endete im späten 1. Jahrhundert v. Chr., jedoch auffälligerweise später als viele andere keltische Höhensiedlungen Süddeutschlands, die meist keine Siedlungsspuren mehr aus der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr. aufweisen.[7]
Über die Bewohner der Ringwallanlage und des oppidum wird in der Forschung diskutiert. Aufgrund numismatischer Untersuchungen an Fundmünzen, insbesondere der Entwicklung der Prägungen vom Typ „Tanzendes Männlein“ wird eine Wanderung der Dünsbergbevölkerung in den Kölner Raum im 3. Jahrzehnt des 1. Jahrhunderts v. Chr. angenommen.[8] Diese Migrationsbewegung korrespondiert mit der Stammesgeschichte der Ubier, so dass der Dünsberg von der Forschung als Zentralort der Ubier angesehen wird[9] bevor diese 19/18 v. Chr. durch Agrippa ins Rheinland umgesiedelt wurden. Bezeichnend ist, dass die Münzreihe des vermutlich am Dünsberg geprägten „Tanzenden Männleins“ um 20 v. Chr. auf dem Oppidum abreißt. Jüngere Prägungen finden sich nun bis nach der Zeitenwende mit leichten Abweichungen des Motivs und teils abnehmender Prägequalität im Rheinland, in den Lippelagern und in der Fundstelle Waldgirmes.[10]
Diese Zuordnung zu dem Stamm der Ubier ist jedoch umstritten.[11] Von den Kritikern der Ubierthese wird angeführt, dass es sich bei der Anlage auf dem Dünsberg um eine typische keltische Siedlung handelt, die Ubier jedoch von Gaius Iulius Caesar als Germanen beschrieben wurden.[12] Die Zuordnung zu Kelten respektive Germanen erfolgte durch Cäsar sprachlich und räumlich, demnach waren „Kelten“ keltisch sprechende Menschen links des Rheines und „Germanen“ germanisch sprechende Völker rechts des Rheines. Ausnahmen waren die vier cisrhenanischen (linksrheinischen) Germanenstämme, zum Beispiel die Eburonen. Der Dünsberg liegt rechtsrheinisch und damit gemäß der caesarischen Einteilung zweifelsfrei in germanischen Gebiet. Auch die Schilderung Caesars zur zweiten Rheinüberquerung vom Gebiet der Treverer aus in das Gebiet der Ubier[13] spricht für eine ubische Anlage. Caesar belegte zudem, das die Ubier Oppida, also befestigte Plätze, besaßen.[14]
Das Ende des Oppidums auf dem Dünsberg lässt sich aus dem archäologischen Material heraus nicht genauer datieren als grob in die letzten Jahrzehnte des 1. Jahrhunderts v. Chr. Genauere Angaben zum Besiedlungsende basieren auf historischen Überlegungen und Rekonstruktionen. Zu diesen unbewiesenen Annahmen gehören zum Beispiel die Hypothesen, dass die Ringwallanlage im Rahmen der Drusus-Feldzüge 10/9 v. Chr. angegriffen worden sei oder dass sie in den folgenden Jahren bei den römischen Vorbereitungen für die Gründung der Stadtanlage in Waldgirmes zerstört wurde.[15]
Funde und Kampfspuren
Problematisch bei der Bewertung der Funde vom Dünsberg ist, dass die meisten Stücke aus illegalen Sammlungen von Sondengängern stammen.[16] Bei diesen können keine Aussagen zur Stratigraphie oder über den Befundkontext getroffen werden. So kennt der Kunsthandel einen Fibeltyp, der als „Typ Dünsberg“ in einschlägigen Katalogen zu finden ist. In regulären Ausgrabungen konnte dieser Fibeltyp bislang jedoch nicht nachgewiesen werden.
Im besonderen Fokus der neueren Grabungskampagnen stand das Tor 4 am Südhang und dessen Umfeld. Vor Tor 4 wurden teils ungeplünderte Waffendeponierungen gefunden. Zum Inventar dieser Deponierungen zählen auch Überreste von Pferden[17] sowie Wagenbestandteile, Gold- und Silbermünzen. Dieser Befund könnte das Relikt einer kriegerischen Auseinandersetzung sein; die Beobachtungen am Befund legen jedoch eher eine Interpretation als rituellen Kultplatz mit Pferdebestattung nahe.
Der Befund einer provisorisch ausgebesserten Festungsmauer nahe bei Tor 4 und zahlreiche Funde von römischen Waffen, darunter Schleuderbleie und Geschossbolzen,[18] weisen auf Kämpfe unter römischer Beteiligung in augusteischer Zeit hin. Welche Einheiten der römischen Armee hier gegen wen gekämpft haben, ist nicht bekannt. Ebenso wenig kann der genaue Zeitpunkt der Auseinandersetzungen genau eingegrenzt werden. Möglicherweise gehört in diesen Kontext das Lager Dorlar oder die Fundstelle Waldgirmes.
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Keltische Glasperle
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Keltische Bronzefibel
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Fibelpaar mit Verbindungskette
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Keltisches Trensenfragment aus Eisen mit roten Emaileinlagen
Nachoppidumzeit
In römischer Zeit verlor der Dünsberg an wirtschaftlicher und strategischer Bedeutung. Er wurde nicht vom Limes eingeschlossen und lag fortan im Territorium der Chatten, die den Berg jedoch nicht nutzten. Funde am Osthang, auch Waffenfunde, deuten darauf hin, dass der Dünsberg erst ab dem 5. Jahrhundert wiederbesiedelt wurde und hier eine Fliehburg errichtet wurde.
Denkmalschutz und Fundverbleib
Die Ringwallanlage und das oppidum sind Bodendenkmäler im Sinne des Hessischen Denkmalschutzgesetzes. Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde sind an die Denkmalbehörden zu melden.
Ein Teil der Funde wird im Museum KeltenKeller in Biebertal-Rodheim ausgestellt.
Literatur
- Wolfgang Dehn: Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern. Band 1. Fulda, Rhön, Amöneburg, Gießen. 1964.
- Werner Eck: Köln in römischer Zeit. Geschichte einer Stadt im Rahmen des Imperium Romanum (= Geschichte der Stadt Köln. Band 1). Greven, Köln 2004, ISBN 3-7743-0357-6, S. 31 ff.
- Jens Schulze-Forster: Die latènezeitlichen Funde vom Dünsberg. In: Berichte der Kommission für archäologische Landesforschung in Hessen. Band 13, 2014/2015, S. 1–376 (Dissertation, Marburg 2002).
- Jens Schulze-Forster: Der Dünsberg bei Gießen – keltisches oppidum oder germanischer Ringwall? Neue Ergebnisse zur historischen Rolle des Dünsbergs. In: Hessen Archäologie 2002. Stuttgart 2003, S. 87.
- Jens Schulze-Forster: Die Burgen der Mittelgebirgszone. Eisenzeitliche Fluchtburgen, befestigte Siedlungen, Zentralorte oder Kultplätze? In: Sebastian Möllers (Hrsg.): Rätsel Schnippenburg. Sagenhafte Funde aus der Keltenzeit (= Kulturregion Osnabrück. Band 27; = Schriften zur Archäologie des Osnabrücker Landes. Band 5). Habelt, Bonn 2007, ISBN 978-3-7749-3502-0, S. 109–143.
- Johannes Heinrichs: Ubier, Chatten, Bataver. Mittel- und Niederrhein ca. 70–71 v. Chr. anhand germanischer Münzen. In: Thomas Grünewald, Sandra Seibel (Hrsg.): Kontinuität und Diskontinuität. Germania Inferior am Beginn und am Ende der römischen Herrschaft (= Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Ergänzungsband 35). Walter de Gruyter, Berlin/New York 2003, ISBN 3-11-017688-2, S. 266–344.
- Johannes Heinrichs: Civitas ubiorum. Studien zur Geschichte der Ubier und ihres Gebiets. Stuttgart 2002.
- Fritz-Rudolf Herrmann: Der Dünsberg bei Gießen (= Archäologische Denkmäler in Hessen. Nummer 60). Wiesbaden 2000.
- Gerhard Jacobi: Die Metallfunde vom Dünsberg (= Materialien zur Vor- und Frühgeschichte von Hessen. Band 2). Landesamt für Denkmalpflege, Wiesbaden 1977.
- Günter Leicht: Der Dünsberg. Ein Berg mit Geschichte. Eigenverlag, Biebertal 2013, ISBN 978-3-00-044212-4.
- G. Mildenberger: Die germanische Besiedlung des Dünsberges. In: Fundberichte Hessen. Band 17/18, 1977/1978, S. 157 ff.
- Claudia Nickel: Der Dünsberg bei Biebertal, Kreis Gießen. Archäologische Ausgrabungen in einer keltischen Stadt. Biebertal 2006, ISBN 3-00-018809-6.
- Claudia Nickel: 10 Jahre neuere Grabungen am Dünsberg – Überblick und Perspektiven. In: „Chattenland“. Forschungen zur Eisenzeit in Hessen. Beiträge zum Forschungskolloquium Marburg 19.–21. November 2009 (= Berichte der Kommission für Archäologische Landesforschung in Hessen. Band 10). Leidorf, Rahden 2010, ISBN 978-3-89646-169-8, S. 173–188.
- Karl Reeh: Der Dünsberg und seine Umgebung (= Forschungen zum Dünsberg. Band 1). Montagnac 2001.
- Sabine Rieckhoff, Jörg Biel: Die Kelten in Deutschland. Theiss, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1367-4.
- Karl-Friedrich Rittershofer: Ausgrabungen 1999 bis 2003 am keltischen Oppidum auf dem Dünsberg bei Gießen. In: Bericht der Römisch-Germanischen Kommission. Band 85, 2004, S. 7–36, DOI:10.11588/berrgk.2004.1.112013 (Open Access).
- Christoph Schlott: Zum Ende des spätlatènezeitlichen Oppidum auf dem Dünsberg (= Forschungen zum Dünsberg. Band 2). Montagnac 1999.
- Christoph Schlott: Sonderausstellung Dünsberg. Keltenmetropole an der Lahn. Wetzlar 2001, ISBN 3-926617-31-4.
- Christoph Schlott: Dünsberg. Keltenmetropole an der Lahn. Usingen 2008, ISBN 978-3-9809751-3-1.
- Dörte Walter: Germanische Keramik zwischen Main und Taunuslimes (= Freiburger Beiträge zur Archäologie und Geschichte des ersten Jahrtausends. Band 3). Verlag Marie Leidorf, Rahden 2000, ISBN 3-89646-763-8.
Siehe auch
Weblinks
- Archäologie im Gleiberger Land e. V. mit Informationen zum Museum Keltenkeller
- Ausgrabungen am Dünsberg
- Museumsinformationen Keltenkeller auf museen-in-hessen.de, abgerufen am 20. Januar 2016
Einzelnachweise
- ↑ Hassiae subterraneae specimen clarissima testimonia diluvii universalis … exhibens. Cui accedit: I. Joan. Geilfusii de terra sigillata Laubacensi … II. De serratis et bigatis numis dissertatio epistolica (J. G. Liebknecht) qua antiqua Wetteravia illustratur ad locum Tac. de M. G. cap. V. Gissae 1730.
- ↑ Wolfgang Dehn: Der Dünsberg und seine Wallanlagen. In: Bonner Jahrbücher. Band 158, 1958, S. 64–72, DOI:10.11588/bjb.1958.1.81138 (Open Access).
- ↑ Karl-Friedrich Rittershofer: Ausgrabungen 1999 bis 2003 am keltischen Oppidum auf dem Dünsberg bei Gießen. In: Bericht der Römisch-Germanischen Kommission. Band 85, 2004, S. 7–36, DOI:10.11588/berrgk.2004.1.112013 (Open Access), hier S. 12.
- ↑ Claudia Nickel: Der Dünsberg bei Biebertal, Kreis Gießen. Archäologische Ausgrabungen in einer keltischen Stadt. Biebertal 2006, ISBN 3-00-018809-6, S. 38–40.
- ↑ Sandra Sosnowski: Dünsberg – bedeutende Fundstätte über dem Lahntal. In: Archäologisches Landesmuseum Hessen Keltenwelt am Glauberg, Vonderau Museum Fulda, Archäologisches Museum Frankfurt (Hrsg.): Kelten Land Hessen. Archäologische Spuren im Herzen Europas. Schnell & Steiner, Regensburg 2022, ISBN 978-3-7954-3707-7, S. 90–93, hier S. 91.
- ↑ Jens Schulze-Forster: Die Burgen der Mittelgebirgszone. Eisenzeitliche Fluchtburgen, befestigte Siedlungen, Zentralorte oder Kultplätze? In: Sebastian Möllers (Hrsg.): Rätsel Schnippenburg. Sagenhafte Funde aus der Keltenzeit. Habelt, Bonn 2007, ISBN 978-3-7749-3502-0, S. 109–143.
- ↑ Sandra Sosnowski: Dünsberg – bedeutende Fundstätte über dem Lahntal. In: Archäologisches Landesmuseum Hessen Keltenwelt am Glauberg, Vonderau Museum Fulda, Archäologisches Museum Frankfurt (Hrsg.): Kelten Land Hessen. Archäologische Spuren im Herzen Europas. Schnell & Steiner, Regensburg 2022, ISBN 978-3-7954-3707-7, S. 90–93, hier S. 93.
- ↑ Johannes Heinrichs: Ubier, Chatten, Bataver. Mittel- und Niederrhein ca. 70–71 v. Chr. anhand germanischer Münzen. In: Thomas Grünewald, Sandra Seibel (Hrsg.): Kontinuität und Diskontinuität. Germania Inferior am Beginn und am Ende der römischen Herrschaft. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2003, ISBN 3-11-017688-2, S. 266–344.
- ↑ Johannes Heinrichs: Ubier, Chatten, Bataver. Mittel- und Niederrhein ca. 70–71 v. Chr. anhand germanischer Münzen. In: Thomas Grünewald, Sandra Seibel (Hrsg.): Kontinuität und Diskontinuität. Germania Inferior am Beginn und am Ende der römischen Herrschaft. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2003, ISBN 3-11-017688-2, S. 266–344 (hier Münzgeschichte auch des Dünsbergs, zum Beispiel S. 290–291); Werner Eck: Köln in römischer Zeit. Geschichte einer Stadt im Rahmen des Imperium Romanum. Greven, Köln 2004, ISBN 3-7743-0357-6, S. 31.
- ↑ Werner Eck: Köln in römischer Zeit. Geschichte einer Stadt im Rahmen des Imperium Romanum. Greven, Köln 2004, ISBN 3-7743-0357-6, S. 49 ff.
- ↑ Karl Strobel: Wirtschaftsstrukturen zwischen Maas und Rhein in römischer Zeit: Das Werden eines zentralen europäischen Wirtschaftsraumes 50 v. bis 500 n. Chr. In: Franz Irsigler: Zwischen Maas und Rhein: Beziehungen, Begegnungen und Konflikte in einem europäischen Kernraum (= Trierer historische Forschungen. Band 61). Kliomedia, Trier 2006, ISBN 3-89890-099-1, S. 82.
- ↑ Gaius Iulius Caesar, De bello Gallico 4,3.
- ↑ Gaius Iulius Caesar, De bello Gallico 6,29,1.
- ↑ Gaius Iulius Caesar, De bello Gallico 6,10,1.
- ↑ Karl-Friedrich Rittershofer: Ausgrabungen 1999 bis 2003 am keltischen Oppidum auf dem Dünsberg bei Gießen. In: Bericht der Römisch-Germanischen Kommission. Band 85, 2004, S. 7–36, DOI:10.11588/berrgk.2004.1.112013 (Open Access), hier S. 25 (Verweis auf die Theorie zum Drusus-Feldzug); Claudia Nickel: Der Dünsberg bei Biebertal, Kreis Gießen. Archäologische Ausgrabungen in einer keltischen Stadt. Biebertal 2006, ISBN 3-00-018809-6, S. 23 (möglicher Bezug zu Waldgirmes).
- ↑ Karl-Friedrich Rittershofer: Ausgrabungen 1999 bis 2003 am keltischen Oppidum auf dem Dünsberg bei Gießen. In: Bericht der Römisch-Germanischen Kommission. Band 85, 2004, S. 7–36, DOI:10.11588/berrgk.2004.1.112013 (Open Access), hier S. 11.
- ↑ Gefunden wurden bislang nur Pferdezähne. In dem sauren Boden ist eine Erhaltung anderer Knochen nicht möglich.
- ↑ Gerhard Jacobi: Die Metallfunde vom Dünsberg. Landesamt für Denkmalpflege, Wiesbaden 1977.
Koordinaten: 50° 39′ 2,2″ N, 8° 34′ 50″ O