Rheinstraße (München)
| Rheinstraße | |
|---|---|
| Straße in München | |
| Rheinstraße 25/27 | |
| Basisdaten | |
| Landeshauptstadt | München |
| Stadtbezirk | Schwabing-Freimann, Schwabing-West |
| Name erhalten | 1908[1] |
| Anschlussstraßen | Potsdamer Straße, Karl-Theodor-Straße |
| Querstraßen | Leopoldstraße, Sulzbacher Straße, Simmernstraße, Mainzer Straße, Bonner Straße |
| Plätze | Bonner Platz |
| Nummernsystem | Orientierungsnummerierung |
| U-Bahnhof | Bonner Platz |
| Nutzung | |
| Nutzergruppen | Fußverkehr, Radverkehr, Individualverkehr, Öffentlicher Personennahverkehr |
| Technische Daten | |
| Straßenlänge | ca. 500 m |
Die Rheinstraße ist eine Innerortsstraße in den Stadtbezirken Schwabing-Freimann (Nr. 12) und Schwabing-West (Nr. 4) von München. Sie hat Verkehrsbedeutung als Teil der Tangente 3 Nord.
Verlauf
Die Straße beginnt an der Leopoldstraße und setzt die Potsdamer Straße nach Westen bis zum Bonner Platz fort, an dem sie in die Karl-Theodor-Straße einmündet. Ihre Verkehrsbedeutung hat sie als Teil der Tangente, die vom Isarring zum Leonrodplatz führt und damit Bogenhausen mit Neuhausen verbindet. Die Nordseite der Straße gehört westlich der Einmündung des Simmernstraße zum Stadtteil Schwabing-West, die übrige Straße zum Stadtteil Schwabing-Freimann.
Öffentlicher Personennahverkehr
Der Westteil der Straße wird durch den U-Bahnhof Bonner Platz der U-Bahn-Linie 3 erschlossen, der Ostteil durch die von der Münchner Freiheit kommende Trambahnlinie 23.
Namensgeber
Die Straße ist nach dem Fluss Rhein benannt und erinnert und erinnert auch an die fast 200 Jahre dauernde Herrschaft der Wittelsbacher und der verschiedenen kurpfälzischen Linien am Niederrhein.
Gebäude unter Denkmalschutz
- Nr. 23/25/27/29/31: Zwei Wohnblöcke, an der Mündung der Mainzer Straße in die Rheinstraße symmetrisch flankierend und dementsprechend städtebaulich akzentuierend, von den Stilprinzipien der Neuen Sachlichkeit mitbestimmt, 1926–27 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert. Zugehörig: Mainzer Straße 1a/3/4. Die Inschrift bei Rheinstraße 29 könnte heißen: „Eule, Du tust mir Unrecht. Die Maus war mir zugesagt. Katze, Du jammerst (oder: du hast Schmerzen). Missgönntes Brot wird auch gegessen.“ (Denkmalliste D-1-62-000-5777)
Bauten in der Nähe
- Volksschule an der Simmernstraße 2 (Ecke Rheinstraße) (bekannt als Simmernschule), historisierender Zweiflügelbau, mit malerischer Portalvorhalle, 1910–11 von Wilhelm Bertsch (Denkmalliste D-1-62-000-6544)[2][3]
Bekannte Bewohner
- Alexander von Czibulka, Schriftsteller und Maler, Rheinstraße 24/II
Literatur
- Hans Dollinger: Die Münchner Straßennamen. 8. Aufl. 2016, Chr. Belser Ges. für Verlagsgeschäfte, Stuttgart, ISBN 978-3-7630-4039-1, S. 260.
Einzelnachweise
- ↑ Hans Dollinger: Die Münchner Straßennamen, 8. Aufl. 2016, Chr. Belser Ges. für Verlagsgeschäfte, Stuttgart, ISBN 978-3-7630-4039-1, S. 260
- ↑ Reinhard Bauer: Schwabing. Ein Stadtteilbuch. Bavarica-Verlag Dr. Reinhard Bauer, München 1997, ISBN 3-923395-06-X, S. 111
- ↑ Martin Arz: Schwabing. Reiseführer für Münchner. Hirschkäfer-Verlag, München 2016, ISBN 978-3-940839-45-9, S. 116 f.
Weblinks
- Rheinstraße im München Wiki
- Die Rheinstraße auf der Website von Stadtgeschichte München
Koordinaten: 48° 10′ 2″ N, 11° 34′ 57″ O