Rheinisches Jahrbuch für Volkskunde

Das Rheinische Jahrbuch für Volkskunde war eine wissenschaftliche Zeitschrift, die von 1950 bis 2012 erschien.[1]

Geschichte und Herausgeber

Der Begründer und erste Herausgeber des Jahrbuches war Karl Meisen. Die Herausgeberschaft war mit dem Lehrstuhl des Volkskundlichen Seminars der Universität Bonn verknüpft, dem heutigen Institut für Archäologie und Kulturanthropologie (IAK). Auf Karl Meisen folgte 1965 Matthias Zender, von dem Heinrich Leonard Cox 1975 die Herausgeberschaft übernahm. Der letzte Herausgeber vor der Einstellung 2012 war ab 2010 Helmut Fischer.[2]

Inhalt und Themen

Das Jahrbuch deckte klassische Themenbereiche der Volkskunde ab, nämlich Brauchforschung, Erzählforschung, Frauenforschung, Sterben und Tod, Kleidung und Verkleidung, Kulturgrenzen und nationale Identität, Volksfrömmigkeit und Gesichtspunkte religiöser Kultur.

Erscheinungsweise und Beihefte

Das Jahrbuch erschien anfangs, seinem Titel gemäß, jährlich, zuletzt nur noch zweijährlich. Insgesamt waren es 39 Bände. Seit Anfang der 1990er Jahre waren die Jahrgänge des Rheinischen Jahrbuches für Volkskunde zumeist Themenbände.

In unregelmäßigen Abständen wurden zudem Beihefte zu ausgewählten Themen veröffentlicht.

Fußnoten

  1. Rheinisches Jahrbuch für Volkskunde in der Zeitschriftendatenbank, abgerufen am 12. Dezember 2025.
  2. Institut für Archäologie und Kulturanthropologie der Universität Bonn: Publikationen, darin der Abschnitt „Eingestellte Reihen“, abgerufen am 12. Dezember 2025.