Rettenbach (Pfaffing)
Rettenbach Gemeinde Pfaffing
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| Koordinaten: | 48° 2′ N, 12° 6′ O |
| Höhe: | 471 m ü. NHN |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1970 |
St. Peter und Paul in Rettenbach
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Rettenbach ist ein Gemeindeteil und eine Gemarkung der Gemeinde Pfaffing im oberbayerischen Landkreis Rosenheim.
Geographie
Die Gemarkung Rettenbach (099740) umfasst 5,871 km² und 341 Einwohner.[1]
Geschichte
Rettenbach wurde erstmals im Jahr 791 urkundlich erwähnt. Der Priester Tutilo übergab mit seinen Verwandten Oazo und Cozillo ein Bethaus zu Rettenbach.[2][3]
Die heutige barocke Saalkirche besteht aus dem 1716 gebauten Langhaus zu drei Jochen, dem eingezogenen spätgotischen Chor im Osten, dem Chorflankenturm mit aus gotischer Zeit stammenden unteren Geschossen an der Nordwand des Chors und der Sakristei in der Südostecke von Chorflankenturm und Chor.[4]
Am 1. Januar 1970 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde in den Nachbarort Pfaffing eingegliedert.[5] Zu diesem Zeitpunkt gehörten folgende Orte zur Gemeinde:
- Faßrain
- Filzen
- Gänsreit
- Gmain
- Neuhäusl
- Oberndorf
- Perach
- Rettenbach
Baudenkmäler
In die Liste der Baudenkmäler in Rettenbach sind zwei Objekte eingetragen:
- Kath. Filialkirche St. Peter und Paul
- Feldkapelle aus dem 17. Jahrhundert
Weblinks
- Rettenbach in der Ortsdatenbank von bavarikon.
Einzelnachweise
- ↑ Gemarkung Rettenbach (Pfaffing) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 20. Oktober 2025.
- ↑ Theodor Bitterauf (Hrsg.): Die Traditionen des Hochstifts Freising. In: Münchener DigitalisierungsZentrum - Digitale Bibliothek. M.Rieger'sche Universitäts-Buchhandlung, 1905, abgerufen am 31. Mai 2019.
- ↑ Wilhelm Störmer: Adelige Eigenkirchen und Adelsgräber. In: Bayerische StaatsBibliothek. Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte (ZBLG), 1975, abgerufen am 31. Mai 2019.
- ↑ Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bayern IV, München und Oberbayern. Deutscher Kunstverlag, München 2006, S. 1055 (dehio.org).
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 589.