Renate Golla

Renate Golla (* 1935 in Kassel) ist eine deutsche Bildhauerin. Für ihre Arbeiten verwendet sie überwiegend Marmor und Muschelkalkstein.

Leben

Renate Golla erhielt ihre künstlerische Ausbildung an der Städelschule in Frankfurt am Main.[1] Anfangs begann sie mit der Darstellung von Figuren und Porträts. Golla beteiligte sich mit einigen ihrer Werke bei der Ausstellung Plastik in Hessen 1980.[2] Im Jahr 1985 zog sie nach Waldacker und teilte sich mit der Schmuckdesignerin Susanne Voss ein Atelier im heutigen Dinjerhof. Sie fertigte mehrere Skulpturen in Rödermark im Auftrag der Stadt an, darunter den „Knochen“ vor dem Ober-Röder Rathaus, den Jubiläumsstein[3] und das Vertriebenendenkmal auf dem Tschonopler Platz. Anlass für die Erstellung des Brunnensteins „Knochen“, der in Wahrheit einen menschlichen Torso darstellen soll,[4] war der Zusammenschluss der beiden Rödermärker Stadtteile Oder-Roden und Urberach.[5][6]

Um das Jahr 2000 zog Golla nach Frankfurt, wo sie weiterhin lebt und arbeitet. Bis 2013 hatte sie ein kleines Atelier in Rödermark, welches sie jedoch aus finanziellen Gründen aufgeben musste.[5]

Im Jahr 2025 bekam sie zu ihrem 90. Geburtstag von der Stadt Rödermark die Graf-Reinhard-Medaille verliehen.[7]

Werke (Auswahl)

Commons: Renate Golla – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Renate Golla. Abgerufen am 31. Dezember 2025.
  2. Plastik in Hessen. Abgerufen am 31. Dezember 2025.
  3. Hübsch auf Historie getrimmt. 3. August 2016, abgerufen am 31. Dezember 2025.
  4. Rödermark: 22 Skulpturen auf 21 Kilometern. 5. Dezember 2020, abgerufen am 31. Dezember 2025.
  5. a b Kunst leidet unterm Spardiktat. 19. September 2013, abgerufen am 31. Dezember 2025.
  6. Rödermarks Ehrenbürgermeister bekommt künstlerisches Gedenken an seine Frau. 18. Mai 2024, abgerufen am 31. Dezember 2025.
  7. Renate Golla prägt Rödermark mit ihren Skulpturen seit 50 Jahren. 31. Dezember 2025, abgerufen am 31. Dezember 2025.