René Andrei

René Jean Louis Andrei (* 25. Februar 1906 in Paris; † 20. August 1987 in Arpajon) war ein französischer Bildhauer, Grafiker und Medailleur.[1][2]

Leben

René Jean Louis Andrei wurde am 25. Februar 1906 in Paris geboren. Er war der Sohn eines Pariser Handwerkers und Bildhauers. Ab etwa 1920 besuchte er die Ateliers von Louis Aimé Lejeune und nahm Zeichenunterricht in den Ateliers von Montparnasse. 1925 erhielt er eine ehrenvolle Erwähnung („mention honorable“) beim Salon der Société des Artistes Français. 1926 wurde er Schüler der École des Beaux-Arts in Paris. Andrei verstarb am 20. August 1987 in Arpajon in der Region Île-de-France. Er wurde auf dem Pariser Friedhof Bagneux beigesetzt.[1]

Werk

René Andrei war vor allem als Bildhauer und Medailleur tätig, doch auch seine grafischen Arbeiten sind bekannt. Er stellte mehrfach beim Salon der Société des Artistes Français aus – seit den 1920er Jahren (unter anderem 1925) bis mindestens in die 1930er Jahre. Bereits 1925 wurde ihm dort eine ehrenvolle Erwähnung zuteil. 1931 erhielt er gemeinsam mit Hélène Bouley-Hue den zweiten Preis beim Wettbewerb für den Prix de Rome; den ersten Preis erhielt Louis Leygue. 1937 wurde ihm ein Grand Prix verliehen. Zu seinen Werken zählen Skulpturen aus Bronze, Terrakotta und anderen Materialien sowie Medaillen und Reliefarbeiten.[1]

Literatur

  • Édouard-Joseph: Dictionnaire biographique des artistes contemporains, Band 1, Art & Édition, Paris, 1930
  • Bénézit: Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs, Band I, Paris, 1976
  • Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris, 2006.
Commons: René Andrei – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c Biographie René Andrei. In: Galerie Tourbillon, sculptures 19e, sculptures 20e, arts décoratifs, verrerie art nouveau. Abgerufen am 14. Dezember 2025 (französisch).
  2. René Andrei – Numista. Abgerufen am 14. Dezember 2025.