Reinhardsried
Reinhardsried ist ein Gemeindeteil von Unterthingau, einem Markt im schwäbischen Landkreis Ostallgäu (Bayern) und eine Gemarkung.
Geographie
Das Kirchdorf Reinhardsried liegt ca. 2,5 km nordwestlich von Unterthingau. Der Siedlungsform nach ist es ein Haufendorf.
Die Gemarkung Reinhardsried (097879) umfasst 11,593 km² und hat 363 Einwohner.[1]
Geschichte
Herkunft: https://www.mk-reinhardsried.de/verein/chronik/reinhardsried/
Durch die Säkularisation in Bayern kam Reinhardsried 1803 zu Bayern. Seit der Gründung durch das bayerische Gemeindeedikt von 1818 bis zum Jahre 1978 war Reinhardsried selbständige Gemeinde mit den Ortsteilen Reinhardsried, Büchel, Kipfenberg, Landstraßer, Leimgruben, Lippenhalde und Schotten. Im Rahmen der Gebietsreform wurde 1972 der Landkreis Marktoberdorf aufgelöst, Reinhardsried gehört seitdem zum neu entstandenen Landkreis Ostallgäu. Am 1. Januar 1978 erfolgte im Zuge der Gebietsreform die Eingemeindung der Gemeinden Reinhardsried und Oberthingau in den Markt Unterthingau.[2]
Kirche St. Anna
Die katholische Filialkirche St. Anna ist Gemeindeeigentum.[3] Sie wurde im 15. Jahrhundert erbaut; früher war über der Tür die angebliche Jahreszahl 1594 zu sehen. Nach 1600 verlängerte man sie nach Westen. Im 17./18. Jahrhundert umgestaltet, wurde die Kapelle 1948 und zuletzt 1997/98 restauriert. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg hatte sie den Choraltar erhalten, den die Altarbauer Hörmann aus Babenhausen und Haug aus Ottobeuren fertigten.[4]
Weblinks
- Reinhardsried (Gemeinde) in der Ortsdatenbank von bavarikon
- Reinhardsried (Kirchdorf) in der Ortsdatenbank von bavarikon
Einzelnachweise
- ↑ Gemarkung Reinhardsried (Unterthingau) / Bayern / Geoindex.io. Abgerufen am 13. Dezember 2025.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 779 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Es war einmal ... Abgerufen am 13. Dezember 2025 (deutsch).
- ↑ Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bayern III, Schwaben. Deutscher Kunstverlag, München 2008, S. 913.
Koordinaten: 47° 47′ 23″ N, 10° 28′ 50,6″ O