Katholische Sonntagszeitung für Deutschland

Katholische SonntagsZeitung für Deutschland

Verlag Mediengruppe Sankt Ulrich Verlag GmbH, Augsburg (Deutschland)
Erscheinungsweise wöchentlich
Verkaufte Auflage 17.803 Exemplare
(IVW 3/2025, wöchentlich)
Chefredakteur Johannes Müller
Geschäftsführerin Ruth Klaus
Weblink Katholische-SonntagsZeitung.de
ZDB 2065841-2

Die Katholische Sonntagszeitung für Deutschland ist eine römisch-katholische Wochenzeitung. Herausgeber ist die Augsburger Mediengruppe Sankt Ulrich Verlag. Sie erscheint gemeinsam mit der Neuen Bildpost bundesweit; zwei Regionalausgaben erscheinen für das Bistum Augsburg und das Bistum Regensburg. Die verkaufte Auflage lag im ersten Quartal 2022 bei 25.096 Exemplaren, von denen 12.907 Exemplare auf die Augsburger und 8.112 auf die Regensburger Regionalausgabe entfielen.[1]

Geschichte

Ausgabe für das Bistum Augsburg

Die Kirchenzeitung des Bistums Augsburg erschien erstmals am 27. Februar 1927 als Katholisches Sonntagsblatt für die Diözese Augsburg.[2] Im NS-Staat wurde es 1941 verboten, die letzte Ausgabe erschien am 31. Mai.[3]

Nachdem die amerikanische Militärregierung dem Bistum Augsburg die „Lizenz Nr. 6“ erteilt hatte, konnte dessen Kirchenzeitung zum 15. September 1946 wieder erscheinen, anfangs unter dem Titel Augsburger Katholische Kirchenzeitung.[2] Anlässlich des 1000. Jahrestages der Schlacht auf dem Lechfeld erhielt die Augsburger Kirchenzeitung 1955 den Namen des Bistumspatrons, des heiligen Ulrich, und hieß fortan St. Ulrichsblatt.[4] 1962 gründete das Bistum Augsburg den Sankt Ulrich Verlag. 1993 änderte das Bistum Augsburg den Namen seiner Kirchenzeitung von St. Ulrichsblatt zu Katholische SonntagsZeitung.[5]

Ausgaben für das Bistum Regensburg und für das Erzbistum Berlin

Im Juli 2003 wurde das bis dahin eigenständige Regensburger Bistumsblatt in die Katholische Sonntagszeitung eingegliedert. Bereits im April des gleichen Jahres wurde die zuvor eingestellte Katholische Kirchenzeitung für das Erzbistum Berlin durch eine Berliner Diözesanausgabe der Katholischen Sonntagszeitung ersetzt.[6] Im April 2014 übernahm der St. Benno-Verlag aus Leipzig die Berliner Bistumsausgabe in seiner katholischen Wochenzeitung Tag des Herrn.[7]

Inhalte

Schwerpunkte der Berichterstattung sind das Geschehen im Vatikan und in den deutschen Bistümern, gepaart mit angrenzenden Themen aus Zeit- und Kulturgeschichte. Zudem wird die Situation von Christen in verschiedenen Teilen der Welt beleuchtet, vor allem in Lateinamerika, Osteuropa, im Nahen Osten und in Afrika.

Zu den regelmäßigen Autoren gehört auch der der AfD angehörende Ordensgeistliche Wolfgang Ockenfels.[8]

Einzelnachweise

  1. Quelle: www.ivw.eu
  2. a b 90 Jahre Katholische SonntagsZeitung. In: Katholische Sonntagszeitung für Deutschland, Ausgabe Augsburg, 3./4. Juni 2017, S. 32.
  3. 90 Jahre für die Leser. SonntagsZeitung verbindet Nachrichten und Werte. In: Katholische Sonntagszeitung für Deutschland, Ausgabe Augsburg, 3./4. Juni 2017, S. 29.
  4. 90 Jahre Katholische SonntagsZeitung. In: Katholische Sonntagszeitung für Deutschland, Ausgabe Augsburg, 3./4. Juni 2017, S. 33.
  5. Andreas Alt Vor 80 Jahren verboten. In: Katholische SonntagsZeitung, 22. Mai 2021, abgerufen am 30. Dezember 2025.
  6. kath.de: Katholische SonntagsZeitung ab 1. Juli auch in Regensburg. (Memento vom 5. Mai 2014 im Internet Archive). Meldung vom 27. Mai 2003.
  7. Quelle: https://www.erzbistumberlin.de/medien/tag-des-herrn/
  8. Ausgabe vom 1. Februar 2025, Jg. 132, Nr. 5, Seite 8.