Raynor A. K. Taylor
Raynor Andrew Kent Taylor (* 22. Dezember 1935 in New Bedford, Bristol County, Massachusetts; † 3. September 2013 in Virginia Beach, Virginia) war ein Konteradmiral der United States Navy. Er war unter anderem Kommandeur des United States Naval Forces Central Commands (NAVCENT), der Marinekomponente des United States Central Commands.
Er war ein Sohn von Raynor Taylor (1910–1968) und dessen Frau Doris Santos (1912–1975) und besuchte die öffentlichen Schulen seiner Heimat, einschließlich der New Bedford High School. Danach studierte er am Rensselaer Polytechnic Institute. Im Jahr 1960 absolvierte er die United States Naval Academy in Annapolis in Maryland. In der amerikanischen Kriegsmarine durchlief er anschließend alle Offiziersränge bis zum Konteradmiral.
Im Lauf seiner militärischen Karriere absolvierte er verschiedene Kurse und Schulungen. Dazu gehörten neben verschiedenen Militärkursen die Universität Grenoble in Frankreich und die American University. Während seiner militärischen Laufbahn absolvierte er sowohl Aufgaben als Seeoffizier an Bord verschiedener Kriegsschiffe als auch Tätigkeiten als Stabsoffizier auf dem Festland.
Als Seeoffizier diente er an Bord verschiedener Kriegsschiffe. Dabei wurde er Erster Offizier auf dem Lenkwaffenkreuzer USS Halsey. Später erhielt er das Kommando über den Zerstörer USS Semmes (DDG-18) und den Atomkreuzer USS Mississippi. Danach kommandierte er den Schiffsverband NEW JERSEY Battle Group. Zu seinen Aufgaben als Stabsoffizier auf dem Festland zählten unter anderem die Leitung der Stabsabteilung für Operationen (J3) im Hauptquartier des United States European Command in Stuttgart. Diese Aufgabe erfüllte er in den Jahren 1987 bis 1989. Während des Zweiten Golfkriegs kommandierte er die amerikanische Militäreinheit Middle East Force. Zwischenzeitlich leitete er auch die Surface Warfare Officers School der Marine.
Am 24. April 1991 übernahm Raynor Taylor als Nachfolger von Stanley R. Arthur das Kommando über das NAVCENT. Dieses Amt bekleidete er bis zum 19. Oktober 1992, als er von Douglas J. Katz abgelöst wurde. Während dieser Zeit wurde von Einheiten seines Kommandos und von Marineeinheiten der Verbündeten eine große Minenräumaktion im Persischen Golf durchgeführt. Wenig später schied er aus dem aktiven Militärdienst aus.
Nach seiner Pensionierung ließ er sich in Virginia Beach nieder. Für einige Zeit wurde er für die Werft Newport News Shipbuilding tätig. Danach engagierte er sich für Belange des Großraums Hampton Roads. Der seit 1960 mit Mary Jane Stevens (1938–2018) verheiratete Offizier starb am 3. September 2013 und wurde auf dem Friedhof der Marineakademie in Annapolis beigesetzt.
Weblinks
- Nachruf im The Virginian-Pilot vom 4. September 2013 (zuletzt abgerufen am 4. November 2025)
- Taylor bei Find a Grave (zuletzt abgerufen am 4. November 2025)
- Artikel bei Richmond Sunlight über Taylor (zuletzt abgerufen am 4. November 2025)
- Nachruf bei Bestattungsunternehmen Hollomon-Brown (zuletzt abgerufen am 4. November 2025)