Ralph Pfersich
Ralph Ernst Pfersich (* 18. April 1966 in Winterlingen[1]) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet.
Sportliche Karriere
Ralph Pfersich begann beim TV Winterlingen mit der Leichtathletik. 1988 wechselte er zum VfB Stuttgart, 1989 zum VfL Sindelfingen. Von 1990 bis 1992 war er bei der LG VfB/Kickers Stuttgart, 1993 ging er zur LG Olympia Dortmund.
Bei Deutschen Meisterschaften war seine beste Einzelplatzierung der zweite Platz hinter Thomas Schönlebe im 400-Meter-Lauf bei den Deutschen Meisterschaften 1992 in München. Dabei stellte er mit 46,13 Sekunden auch seine persönliche Bestzeit auf. 1993 siegte er mit der Dortmunder 4-mal-400-Meter-Staffel sowohl bei den Hallenmeisterschaften in Sindelfingen als auch bei den Freiluftmeisterschaften in Duisburg. Über 400 Meter belegte Pfersich 1993 den dritten Platz.[2]
Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona sollte die deutsche 4-mal-400-Meter-Staffel im Vorlauf mit Ralph Pfersich, Rico Lieder, Jörg Vaihinger und Thomas Schönlebe laufen.[3] Lieder verlor aber den Stab beim zweiten Wechsel.
Ausbildung und Beruf
Pfersich ist ausgebildeter Werkzeugmacher, danach studierte er Forstwirtschaft und gründete in Isingen eine Firma zur Errichtung von Holzhäusern. 1999 veröffentlichte er das Buch Blockhausbau.[4] 2000 wurde Pfersich Ortsvorsteher in Isingen.[5]
Literatur
- Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über die Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft. Seite 903
Weblinks
- Ralph Pfersich in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Ralph Pfersich in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Literatur von und über Ralph Pfersich im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Fußnoten
- ↑ Laut Olympedia ist er in Treuchtlingen geboren, laut Amrhein und laut Zollern-Alb-Kurier in Winterlingen.
- ↑ Deutsche Meisterschaften im 400-Meter-Lauf bei sport-komplett.de
- ↑ Staffel 1992 in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 7. November 2025.
- ↑ Porträt bei dieblockhausbauer.de
- ↑ Von Amtsmüdigkeit überhaupt nichts zu spüren, Artikel vom 3. April 2004 aus dem Zollern-Alb-Kurier