Rainer von Sachsen-Coburg und Gotha
Rainer Maria Joseph Florian Ignatius Michael Gabriel Raphael Gonzaga von Sachsen-Coburg-Gotha-Koháry (* 4. Mai 1900 in Pola; † 25. März 1945 in Gyömrő[1]) war ein Prinz aus der katholischen Linie Sachsen-Coburg-Koháry.
Leben
Prinz Rainer war ein Sohn von Prinz August Leopold von Sachsen-Coburg und dessen Frau Erzherzogin Karoline von Österreich-Toskana (1869–1945), Tochter des Erzherzogs Karl Salvator und Prinzessin Maria Immaculata von Neapel-Sizilien. Der Tod seines älteren Bruders August und seines Vaters machte ihn als vierten in der römisch-katholischen Linie der Fürsten von Sachsen-Coburg-Gotha zum Erben des Hauses von Koháry und Haupt dieser sachsen-coburgischen Linie im Königreich Ungarn.
Er trat zum 20. September 1930 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 300.354), schied allerdings spätestens zum Januar 1937 wieder aus.[2][3]
Er fiel vermutlich nach dem 25. März 1945 in Gyömrő bei Budapest (für tot erklärt durch Beschluss des Amtsgerichts München vom 19. Mai 1961, mit Wirkung vom 31. Dezember 1945).[4]
Ehe und Nachkommen
Er heiratete am 15. Dezember 1930 in München Johanna Karolyi de Karoly-Patty, mit der er einen Sohn Johannes Heinrich (1931–2010) bekam. Nach der Scheidung 1935 heiratete er am 13. Februar 1940 in Budapest Edith de Kózol. Diese Ehe blieb kinderlos.
Literatur
- Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ http://www.promonarchie.de/GothaAbteilung1-2004.pdf Stammwappen Askanien
- ↑ Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/18101346
- ↑ Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 505.
- ↑ http://www.promonarchie.de/GothaAbteilung1-2004.pdf, S. 135.