Raimund Ignaz Fugger zu Kirchberg und Weißenhorn
Raimund Ignaz Graf Fugger zu Kirchberg und Weißenhorn (* 29. Juni 1810 auf Fuggerschloss Oberkirchberg; † 5. April 1867 ebenda) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.
Leben
Raimund Ignaz Fugger zu Kirchberg und Weißenhorn entstammte der sog. Raymund-Linie der Fugger, deren Stammvater Raymund Fugger ist[1]. Diese Linie setzte sich fort bis zum Stamm Fugger von Kirchberg, der aus der Familie Fugger von der Lilie hervorgegangen ist und 1968 im Mannesstamm erlosch, jedoch in weiblicher Linie fortbesteht. Seine Eltern waren Graf Johann Nepomuk Friedrich Fugger zu Kirchberg und Weißenhorn (1787–1846) und Franziska Freiin von Freyberg-Eisenberg-Knöringen (1788–1818). Am 28. Juni 1839 trat sein Vater die standesherrlichen Besitzungen ab, so dass er Senior des fürstlich und gräflichen fuggerischen Hauses wurde. In dieser Funktion wurde er 1840 erblicher Reichsrat[2]´und Mitglied der Kammer der Reichsräte, deren 1. Präsident Franz Ludwig Philipp Schenk von Stauffenberg war. Die Mitglieder dieser Kammer gehörtem neben den Mitgliedern der Kammer der Abgeordneten dem bayerischen Landtag an.
Familie
Fugger zu Kirchberg und Weißenhorn war seit dem 21. Juni 1842 mit Bertha Johanne Notgere von Oettingen zu Spielberg (* 1. August 1818 in Oettingen; † 11. September 1890 in Bad Reichenhall), Tochter des Fürsten Alois III. zu Oettingen-Spielberg verheiratet[3]. Aus der Ehe sind die Kinder Franz Raimund Johann Alois (* 1843, Erbgraf), Anna Amalia Walburga Franziska (* 1845), Maria Johanna Euphenia Notgere Katharina (* 1847), Karl Otto Friedrich Raimund (* 1848), Georg Karl Maria Hermann Raimund (* 1850), Ida Walpurga Sophia Bertha (* 1851) und Gustav Jacob Ignaz Raimund (* 1852) hervorgegangen[4].
Siehe auch
Literatur
- Historisches Lexikon Bayerns: Kirchberg-Weißenhorn, Herrschaft Digitalisat
Weblinks
- Raimund Ignaz Fugger zu Kirchberg und Weißenhorn in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek
Einzelnachweise
- ↑ Allgemeine Realencyklopädie, oder Conversationslexikon für alle Stände, Band 6, 1883 Online=eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche.
- ↑ Franz Xaver Freninger: Die Kammern des Landtages des Königreiches Bayern, Matrikel oder Verzeichniß der Direktorien und Mitglieder der beiden Hohen Kammern von 1819 bis 1870. 1870 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Stammtafel des mediatisierten Hauses Oettingen, 1895. (Stammtafel#v=onepage eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Gothaischer genealogischer Hofkalender nebst diplomatisch-statistischem Jahrbuch, Band 91, 1854. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).