Raihau Maiau

Raihau Maiau
Nation Franzosisch-Polynesien Französisch-Polynesien
Frankreich Frankreich
Geburtstag 1. August 1992 (33 Jahre)
Geburtsort Moorea, Französisch-Polynesien
Größe 184 cm
Gewicht 74 kg
Karriere
Disziplin Weitsprung
Trainer Dominique Hernandez
Status aktiv
Medaillenspiegel
Pazifikspiele 2 × 1 × 0 ×
Ozeanienmeisterschaften 1 × 4 × 0 ×
World University Games 0 × 0 × 1 ×
 Pazifikspiele
Silber Nouméa 2011 7,54 m
Gold Port Moresby 2015 8,14 m
Gold Honiara 2023 7,44 m
Ozeanienmeisterschaften
Silber Cairns 2010 7,64 m
Gold Apia 2011 7,58 m
Silber Apia 2011 2,02 m
Silber Apia 2011 14,29 m
Silber Cairns 2012 7,42 m
 World University Games
Bronze Taipeh 2017 7,91 m
letzte Änderung: 6. Oktober 2025

Raihau Maiau (* 1. August 1992 in Moorea) ist ein französischer Leichtathlet aus Französisch-Polynesien, der sich auf den Weitsprung spezialisiert hat und auch in anderen Disziplinen an den Start geht. Zwischenzeitlich trat er international für Frankreich an.

Sportliche Laufbahn

Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Raihau Maiau im Jahr 2009, als er bei den Pazifik-Minispielen in Rarotonga mit 7,45 m die Silbermedaille im Weitsprung gewann und mit übersprungenen 1,92 m auch die Silbermedaille im Hochsprung gewann. Im Jahr darauf gewann er bei den Juniorenozeanienmeisterschaften in Cairns mit 14,07 m die Goldmedaille im Dreisprung und belegte im Weitsprung mit 6,31 m den vierten Platz. Zudem gewann er bei den Ozeanienmeisterschaften zur gleichen Zeit mit 7,646 m die Silbermedaille im Weitsprung hinter Frédéric Erin aus Neukaledonien. 2011 siegte er bei den Ozeanienmeisterschaften in Apia mit 7,58 m im Weitsprung und gewann im Hochsprung mit 2,02 m die Silbermedaille hinter dem Australier Josh Hall und im Dreisprung mit 14,29 m die hinter dem Neuseeländer Scott Thomson. Im September gewann er dann bei den Pazifikspielen in Nouméa mit 7,54 m die Silbermedaille im Weitsprung hinter Frédéric Erin. Im Jahr darauf schied er bei den Hallenweltmeisterschaften in Istanbul mit 7,18 m in der Qualifikationsrunde aus. Im Juni gewann er bei den Ozeanienmeisterschaften in Cairns mit 7,42 m die Silbermedaille im Weitsprung hinter dem Australier Scott Crowe und entschied im Hochsprung mit 1,85 m die East Division für sich und trat auch mit der 4-mal-400-Meter-Staffel an. Zudem zog er nach Frankreich, um dort an der Universität Toulouse zu studieren.

2014 gewann er bei den U23-Mittelmeer-Meisterschaften in Aubagne mit 7,76 m die Silbermedaille im Weitsprung hinter dem Türken Alper Kulaksız und im Jahr darauf siegte er mit 8,14 m bei den Pazifikspielen in Port Moresby. 2017 siegte er mit 7,90 m bei den Spielen der Frankophonie in Abidjan und gewann daraufhin bei der Sommer-Universiade in Taipeh mit 7,91 m die Bronzemedaille hinter dem Tschechen Radek Juška und Yasser Triki aus Algerien. Seit 2023 ist er erneut für Französisch-Polynesien startberechtigt und siegte im selben Jahr mit 7,44 m bei den Pazifikspielen in Honiara im Weitsprung und belegte im Hochsprung mit 1,90 m den vierten Platz. Zudem gelangte er mit der 4-mal-100-Meter-Staffel mit 43,82 s auf Rang sieben. 2025 schied er bei den Hallenweltmeisterschaften in Nanjing mit 6,85 s in der ersten Runde im 60-Meter-Lauf aus und im September verpasste er bei den Freiluft-Weltmeisterschaften in Tokio mit 7,75 m den Finaleinzug im Weitsprung.

2017 wurde Maiau französischer Meister im Weitsprung.

Persönliche Bestleistungen

  • 100 Meter: 10,58 s (+0,7 m/s), 31. Mai 2014 in Toulouse
    • 60 Meter (Halle): 6,72 s, 4. Februar 2016 in Nantes (Landesrekord)
  • Hochsprung: 2,02 m, Juni 2011 in Apia
  • Weitsprung: 8,02 m, 4. Februar 2016 in Nantes (Landesrekord)
  • Dreisprung: 14,46 m (0,0 m/s), 27. März 2011 in Dunedin