Quiddestraße
| Quiddestraße | |
|---|---|
| Straße in München | |
| Mensa des Schulzentrums | |
| Basisdaten | |
| Landeshauptstadt | München |
| Stadtbezirk | Ramersdorf-Perlach |
| Name erhalten | 1966[1] |
| Anschlussstraßen | Karl-Marx-Ring, Heinrich-Lübke-Straße |
| Querstraßen | Heinrich-Wieland-Straße, Albert-Schweitzer-Straße, Plettstraße, Staudingerstraße, Nawiaskystraße, Ständlerstraße, Adenauerring, Holzwiesenstraße |
| Nummernsystem | Orientierungsnummerierung |
| U-Bahnhof | Quiddestraße |
| Nutzung | |
| Nutzergruppen | Fußverkehr, Radverkehr, Individualverkehr, Öffentlicher Personennahverkehr |
| Straßengestaltung | durchgehend getrennte Richtungsfahrbahnen |
| Technische Daten | |
| Straßenlänge | 1.622 m[2] |
Die Quiddestraße ist eine Innerortsstraße im Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach (Nr. 16), Stadtteil Neuperlach, von München.
Verlauf
Die rechtwinklig abbiegende Straße führt in Verlängerung des sich östlich anschließenden Karl-Marx-Rings im Nordwesten und nach ihrem Knick im Westen durch die ab 1967 errichtete Großsiedlung Neuperlach, kreuzt dabei die Nord-Süd-Achsen der Heinrich-Wieland-Straße und der Albert-Schweitzer-Straße und die als Schnellstraße konzipierte West-Ost-Achse der hier kreuzungsfrei ausgeführten Ständlerstraße. Südlich von dieser geht sie an der Kreuzung mit dem Adenauerring (nach Osten) und der Holzwiesenstraße (nach Westen) in die Heinrich-Lübke-Straße über. Sie bildet damit eine der Haupterschließungsstraßen der „Satellitenstadt“ Neuperlach.
Öffentlicher Personennahverkehr
Die Straße wird an ihrem Ostende von der U-Bahn-Linie 5 mit dem U-Bahnhof Quiddestraße gekreuzt, die über den Ostbahnhof in das Stadtzentrum (U-Bahnhof Odeonsplatz) führt. Durch die Straße verkehren mehrere Buslinien, darunter die Linie 197.
Namensgeber
Die Straße ist nach dem Historiker, Politiker und Pazifisten Ludwig Quidde (1858–1941) benannt, der 1927 den Friedensnobelpreis erhielt.
Bemerkenswerte Gebäude und Anlagen
- Schulzentrum an der Quiddestraße, die Mensa unter Denkmalschutz (Denkmalliste D-1-62-000-9137)
- Evangelisch-lutherische Lätarekirche (Hausnr. 15)
- Katholische Kirche St. Jakobus, Hsnr. 35a, 2019 nach Abbruch der Kirche aus dem Jahr 1974 neu eröffnet
Abgegangen
- Quiddezentrum, Quiddestraße 45, ehemaliges Nachbarschaftszentrum. 2021 abgebrochen
In der Nähe
- Kuratorium Wohnen im Alter Georg-Brauchle-Haus, Wohnstift, Staudingerstraße 58
- Städtische Wilhelm-Busch-Realschule, Krehlebogen 14
Literatur
- Hans Dollinger: Die Münchner Straßennamen 8. Aufl. 2016, Chr. Belser Ges. für Verlagsgeschäfte, Stuttgart, ISBN 978-3-7630-4039-1, S. 254.
Einzelnachweise
- ↑ Hans Dollinger: Die Münchner Straßennamen, 8. Aufl. 2016, Chr. Belser Ges. für Verlagsgeschäfte, Stuttgart, ISBN 978-3-7630-4039-1, S. 254
- ↑ nach München Wiki
Weblinks
- Die Quiddestraße im München Wiki
- Die Quiddestraße auf der Website von Stadtgeschichte München
Koordinaten: 48° 6′ 32″ N, 11° 38′ 36″ O