Querspuraufzeichnung
Querspuraufzeichnung, Querspurverfahren oder »transverse scanning system« ist ein Magnetband-Aufzeichnungsverfahren, bei dem eine Kopftrommel quer zur Bandlaufrichtung rotiert. Auf der Trommel sitzen vier Schreib-/Leseköpfe (je einer im Viertelkreis), so dass der nächste Kopf wieder das Band berührt, wenn der vorige es verlässt. Damit werden die Spuren nahezu rechtwinklig zur Bandlaufrichtung geschrieben. Das Band schmiegt sich dabei zwar konkav an die Kopftrommel, läuft aber in gerader Linie an ihr vorbei. Das ist ein wesentlicher Unterschied zur Schrägspuraufzeichnung, bei der das Band U-förmig um die Trommel geführt wird.
Anwendung
Das Verfahren kam bisher nur bei den 1956 eingeführten Quadruplex-Rekordern zum Einsatz, den ersten in TV-Studios regulär genutzten Magnetband-Videorekordern. Später eingeführte Profi- und Heim-Videostandards nutzen dagegen die Schrägspuraufzeichnung.
Weblinks und Quellen
- Querspurverfahren
- Das "Transverse Scan System"
- How 2" Quadruplex Videotape (VTR) Machines Worked – Kopftrommel der Quadruplex-Bandmaschine
- Two Inch Quadruplex Videotape. – Quadruplex-Bandmaschine erklärt (englisch)