Querkraftdorn

Ein Querkraftdorn nimmt Querkräfte in einer Dilatationsfuge auf, wobei Horizontalbewegungen in der Fuge zugelassen werden. Ein Querkraftdorn besteht in der Regel aus einer Metall- oder Kunststoffhülse und einem Edelstahl- oder verzinkten Metallbolzen. Querkraftdorne werden in der Regel verbaut, um aufwendigere und kostenintensivere Konstruktionen wie Doppelstützen oder Auflager zu umgehen.[1]

Einzelnachweise

  1. J. L. Moro: Fügen durch Urformen. In: Baukonstruktion – vom Prinzip zum Detail. Springer Vieweg, Berlin / Heidelberg 2012, S. 284. Abgerufen am 9. Oktober 2025.