Puppet Master vs. Demonic Toys – Dämonische Spiele
| Film | |
| Titel | Puppet Master vs. Demonic Toys – Dämonische Spiele |
|---|---|
| Originaltitel | Puppet Master vs. Demonic Toys |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2004 |
| Länge | 88 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Ted Nicolaou |
| Drehbuch | C. Courtney Joyner |
| Produktion | Jeff Franklin, Bob Perkis, Jörg Westerkamp |
| Musik | Peter Bernstein |
| Kamera | David Worth |
| Schnitt | Terry Kelley |
| → Besetzung und Synchronisation | |
| Chronologie | |
Puppet Master: Axis of Evil Demonic Toys 2 – Personal Demons → | |
Puppet Master vs. Demonic Toys – Dämonische Spiele (Originaltitel: Puppet Master vs. Demonic Toys) ist eine US-amerikanische Horrorkomödie aus dem Jahr 2004, die als Crossover zwischen den Filmreihen Puppet Master und Demonic Toys fungiert. Der Film wurde von Regisseur Ted Nicolaou inszeniert und von C. Courtney Joyner geschrieben. Die Hauptrollen spielen Corey Feldman und Vanessa Angel.
Handlung
Robert Toulon, Großneffe des Puppenmeisters André Toulon, und seine Tochter Alexandra entdecken das Geheimnis, Puppen zum Leben zu erwecken. Erica Sharpe, Leiterin eines Spielzeugkonzerns, erfährt von ihrer Entdeckung und will sie für ihre eigenen Zwecke benutzen. Sie entfesselt die dämonischen Spielzeuge, um eine Killer-Puppen-Armee erschaffen. In einem verzweifelten Versuch, die Puppen zu kontrollieren, beschwört sie den Dämon Bael, der ihr unter der Bedingung hilft, dass sie ihm Alexandra übergibt. Am Heiligabend entbrennt im Spielzeugmarkt ein Kampf zwischen den lebendig gewordenen Puppen des Puppenmeisters und den dämonischen Spielzeugen, wobei die Zeit drängt, um die Welt vor einer Katastrophe zu bewahren.[2][3]
Entstehung
Die Regie übernahm Ted Nicolaou, der vor allem für die Horror-Reihe Subspecies bekannt ist.
Das Drehbuch schrieb C. Courtney Joyner, der als Drehbuchautor für Werke wie Die Klasse von 1999 bekannt ist.
Die Hauptrollen spielen Corey Feldman, der durch Filme wie Die Goonies und Stand by Me Bekanntheit erlangte, sowie Vanessa Angel, die durch den Film Kingpin und ihre Rolle als Lisa in der Fernsehserie Weird Science bekannt wurde.
Besetzung und Synchronisation
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
|---|---|---|
| Robert Toulon | Corey Feldman | Ole Pfennig |
| Erica Sharpe | Vanessa Angel | |
| Alexandra Toulon | Danielle Keaton | |
| Sergeant Jessica Russell | Silvia Šuvadová | Carin C. Tietze |
| Julian | Nikolai Sotirov | Ulrich Frank |
| Mayor | Velizar Binev | Michael Gahr[4] |
Veröffentlichung
Die Premiere erfolgte kurz vor Weihnachten am 18. Dezember 2004 auf dem US-amerikanischen Sender Sci-Fi Channel.[5][3]
Die deutsche Erstveröffentlichung erfolgte am im Juli 2006 auf DVD.
Der Film ist in Deutschland ungeschnitten ab 16 Jahren freigegeben.[6]
Rezeption
Die Kritiken zum Film waren überwiegend negativ. Bemängelt werden die schauspielerische Leistung, das Drehbuch, die mangelnde Action und die fehlende Atmosphäre.
Der Filmdienst kritisierte den Film als "ermüdende Fusion zweier B-Horror-Serien, die in minderbemittelter Machart auf der Welle anderer Vereinigungsfilme mitschwimmt".[6]
Sascha Ganser von der Filmwebsite Actionfreunde.de urteilt, dass der Film nicht etwa an der billigen Ostblock-Optik oder dem Overacting der Schauspieler (vor allem Feldman) scheitere, sondern weil er die Erwartungen an ein actionreiches Crossover nicht erfülle. Die Puppen träten erst spät auf und die Handlung erhalte zu viel Leerlauf. Puppen wie Tunneler, Leech Woman, Torch und Mr. Static fehlten zur Enttäuschung der Fans gänzlich. Die Action sei zu wenig dynamisch und die Rivalität zwischen den Puppen unterentwickelt.[7]
Regisseur Ted Nicolaou räumte ein, dass der Film nicht die düstere Atmosphäre habe, die Puppet Master-Fans wollen.[8]
Scott Weinberg von der US-Filmwebsite DVD Talk bezeichnete ihn als „nicht lustig, nicht gruselig und es nicht wert, 90 Minuten seiner Zeit zu verschwenden.“[9]
Cody Hamman vom JoBlo Movie Network dagegen kommentierte, man dürfe die Horrorkomödie nicht zu ernst nehmen, und bezeichnete den Film als unterschätztes und missverstandenes Crossover. Es sei zwar nicht der Film, den sich Fans erhofft hätten, aber ein guter Zeitvertreib. Der Film sei zwar kitschig und altbacken und die Darsteller übertrieben, doch man könne mit ihm lachen.[8]
Weblinks
- Puppet Master vs. Demonic Toys bei IMDb
- Puppet Master vs. Demonic Toys bei JustWatch
- Puppet Master vs. Demonic Toys bei Schnittberichte
Einzelnachweise
- ↑ Freigabebescheinigung für Puppet Master vs. Demonic Toys – Dämonische Spiele. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Juni 2006 (PDF; Prüfnummer: 106 424 DVD).
- ↑ Dämonische Spiele - Puppet Master vs Demonic Toys. In: Moviepilot.de. Abgerufen am 28. Oktober 2025.
- ↑ a b Cody Hamman: Puppet Master vs. Demonic Toys (2004) Revisited – Horror Movie Review. In: JoBlo. 11. Dezember 2023, abgerufen am 28. Oktober 2025 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Dämonische Spiele - Puppet Master vs. Demonic Toys. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 29. Oktober 2025.
- ↑ U.S. Syfy Channel schedule for December 2004. In: Inner Mind. Abgerufen am 28. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ a b Dämonische Spiele - Puppet Master vs Demonic Toys. In: Filmdienst.de. Abgerufen am 28. Oktober 2025.
- ↑ Sascha Ganser: Puppet Master vs Demonic Toys | The puppets are back. In: Actionfreunde.de. 19. Januar 2023, abgerufen am 28. Oktober 2025.
- ↑ a b Cody Hamman: Puppet Master vs. Demonic Toys (2004) Revisited – Horror Movie Review. In: JoBlo. 11. Dezember 2023, abgerufen am 28. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Scott Weinberg: DVD Talk. 17. Januar 2006, abgerufen am 28. Oktober 2025 (englisch).