Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Uganda 2026

Präsidentschaftswahl in Uganda 2026
StaatUganda
Datum15. Januar (Stand: 93 % Auszählung)
KandidatenYoweri MuseveniBobi WineNathan Nandala Mafani
ParteienNRMNUPForum for Democratic Change
Stimmen7.643.778
71.9 %
2.601.150
24.5 %
202.802
1.9 %
Zusammenfassung der Stimmen (in %)
Yoweri Museveni (NRM)
71.9
Bobi Wine (NUP)
24.5
Nathan Nandala Mafani (Forum for Democratic Change)
1.9
Mugisha Muntu (Alliance for National Transformation)
0.5
Mubarak Munyagwa (Common Man's Party)
0.3
Robert Kasibante (National Peasants Party)
0.3
Joseph Mabirizi (Conservative Party)
0.2
Frank Bulira Kabinga (Revolutionary People's Party)
0.4
Präsident vor der Wahl
Yoweri Museveni
2021 2031 →

Die Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Uganda 2026 findet am 15. Januar 2026 bzw. vom 15. Januar bis 6. Februar 2026 statt. Zur Wahl stehen unter anderem das Amt des Präsidenten und die Abgeordnetensitze im Parlament von Uganda. Zur Präsidentschaftswahl treten acht Kandidaten an, darunter Amtsinhaber Yoweri Museveni der National Resistance Movement (NRM) und Oppositionskandidat Robert Kyagulanyi Ssentamu, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Bobi Wine, der National Unity Platform (NUP). Anderen Kandidaten als Museveni werden kaum Chancen ausgerechnet. Vor den Wahlen kam es zur Festnahme von Oppositionsanhängern bei Protesten und zu Einschränkungen des Internets. Am Wahltag kam es zudem in einigen Wahllokalen zu von der Opposition kritisierten, mehrere Stunden andauernden Verzögerungen. Nach Auswzählung von 93 % der Wahllokale meldete die Wahlkommission einen Stimmanteil von rund 72 % und damit einen deutlichen Sieg für Museveni.

Politisches System

Uganda ist laut der Verfassung vom 8. Oktober 1995 eine präsidentielle Republik.

Auf dem Demokratieindex der britischen Zeitschrift The Economist wurde das afrikanische Land 2024 mit 4,49 von 10 Punkten als „Hybridregime“ eingeordnet. Der Demokratieindex von Freedom House stuft Uganda als „unfrei“ ein[1] und der Demokratieindex des V-Dem Institutes lag Stand 2024 bei 0,272 und damit im eine Wahlautokratie kennzeichnenden Bereich.[2]

Wahlsystem

Der ugandische Präsident wird alle fünf Jahre in direkter Wahl gewählt. Erreicht keiner der Kandidaten die nötige Mehrheit von mindestens 50 Prozent der gültigen Stimmen, wird in einer zweiten Wahlrunde eine Stichwahl durchgeführt, die innerhalb von 30 Tagen nach der ersten Wahlrunde stattfindet. Die Wahlkommission ermittelt und veröffentlicht das Ergebnis der Präsidentschaftswahl innerhalb von achtundvierzig Stunden nach Schließung der Wahllokale.[3][4]

Für das Parlament werden 529 Abgeordnete gewählt:[5]

  • direkt gewählte Abgeordnete der 353 Wahlkreise
  • Frauenrepräsentantinnen der 146 Städte/Distrikte
  • jeweils 5 Repräsentanten (davon mindestens 1 Frau) für
    • ältere Menschen
    • Menschen mit Behinderungen
    • Arbeitnehmer
    • die Jugend[6]
  • 10 Repräsentanten der Uganda People’s Defence Force (davon mindestens 2 Frauen)

Etwa 78 Prozent der Menschen in Uganda sind jünger als 30 Jahre.[7] Das Land hat eine der weltweit jüngsten Bevölkerungen.[8] Rund 21,7 Millionen Ugander sind zur Wahl registriert.[9][4] Im Durchschnitt der letzten 14 Volksabstimmungen, Präsidentschafts- und Parlamentswahlen lag die Wahlbeteiligung bei 60,13 %.[2]

Wahltermine

Die Präsidentschaftswahl und Direktwahl der regulären Parlamentsabgeordneten findet am 15. Januar statt, während die Kommunalwahlen sowie die Wahl der Parlamentsabgeordneten der Sonderinteressengruppen wie Menschen mit Behinderungen an mehreren sepraten Wahltagen bis 6. Februar stattfinden:[10][11]

  • 15. Januar: Wahlen des Präsidenten und der Mitglieder des Parlaments (direkt gewählte Abgeordnete und Frauenrepräsentatinnen der Distrikte im Parlament)
  • 19. Januar: Nationale Konferenz zur Wahl der Arbeitnehmervertreter im Parlament
  • 20. Januar: Wahl von Stadträten, die Sonderinteressengruppen (Jugendliche, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen) auf Gemeinde-/Stadtebene vertreten
  • 22. Januar: Wahlen der Bezirks- und Kommunalverwaltungsräte: Bezirks-/Stadtvorsitzende, Oberbürgermeister, Bürgermeister und Stadträte
  • 27. Januar: Wahlen der Vorsitzenden der Gemeinde-/Stadtbezirksabteilungen und der Stadträte
  • 28. Januar
    • Regionale Konferenzen zur Wahl regionaler Jugendvertreter im Parlament
    • Nationale Konferenz zur Wahl der nationalen weiblichen Vertreterin älterer Menschen im Parlament
    • Sitzung des Armeerats zur Wahl der UPDF-Vertreter im Parlament
  • 29. Januar: Wahl von Stadträten, die Sonderinteressengruppen (Jugendliche, ältere Menschen, Arbeitnehmer und Menschen mit Behinderungen) auf Bezirks-/Stadtebene vertreten
  • 30. Januar: Wahl von Ratsmitgliedern, die Sonderinteressengruppen (Jugendliche, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen) auf Unterbezirks-/Stadt-/Gemeindeebene vertreten
  • 2. Februar: Regionalkonferenz zur Wahl von Vertretern älterer Menschen im Parlament
  • 3. Februar: Nationale Konferenz zur Wahl von Vertretern von Menschen mit Behinderungen im Parlament
  • 4. Februar: Wahlen der Vorsitzenden der Unterbezirks-/Stadt-/Gemeindebezirke und der Gemeinderäte
  • 6. Februar: Nationale Konferenz zur Wahl der nationalen weiblichen Jugendvertreterin im Parlament

Präsidentschaftskandidaten

Zur Präsidentschaftswahl treten acht Kandidaten an, darunter Amtsinhaber Yoweri Museveni der National Resistance Movement (NRM) und Oppositionskandidat Robert Kyagulanyi Ssentamu, besser bekannt als Bobi Wine, der National Unity Platform (NUP).[12][13] Anderen Kandidaten als Museveni werden jedoch kaum Chancen ausgerechnet.[14] Museveni kam 1986 nach einem langen Bürgerkrieg an die Macht. Er tritt im Alter von 81 Jahren zu einer siebten Amtszeit an. Frühere Amtszeit- und Altersbeschränkungen wurden während seiner Regierungszeit durch zwei Verfassungsänderungen abgeschafft.[15][4] Bei der letzten Präsidentschaftswahl im Jahr 2021 erhielt Museveni 58,4 Prozent und Bobi Wine 35,1 Prozent der Stimmen, wobei Bobi Wine die Wahlkreise in und um der Hauptstadt Kampala gewann und Museveni im Rest des Landes.[16][17]

Bild Kandidat Partei Ergebnis 2021[17] Kurzbeschreibung
Yoweri Museveni National Resistance Movement (NRM) 58,4 % seit 1986 Amtsinhaber, 81 Jahre
Robert Kyagulanyi Ssentamu
(Bobi Wine)
National Unity Platform (NUP) 35,1 % Zweitplatzierter bei der Wahl 2021, Musiker, 43 Jahre
Nathan Nandala Mafani Forum for Democratic Change (FDC) 3,3 %

(Kandidat Patrick Amuriat)

Mugisha Muntu Alliance for National Transformation (ANT) 0,7 % von 1989 bis 1998 Oberbefehlshaber der ugandischen Streitkräfte, von 2012 bis 2017 Präsident der Partei FDC
Mubarak Munyagwa Common Man's Party (CMP)
Robert Kasibante National Peasants Party (NPP)
Joseph Mabirizi Conservative Party (CP) Abgeordneter des Distrikts Sironko, von 2011 bis 2014 Oppositionsführer
Frank Bulira Kabinga Revolutionary People's Party (RPP)

Kandidaten der älteren und etablierteren Parteien Democratic Party (DP) und Uganda People’s Congress (UPC) nehmen nicht an der Präsidentschaftswahl teil.[7] Kandidaten, deren Nominierung von der Wahlkommission nicht akzeptiert wurde, waren unter anderem:[18]

  • Joseph Kabuleta (2021: 0,4 % als parteiunabhängiger Kandidat[17][19])
  • Nancy Kalembe (2021: 0,4 % als parteiunabhängige Kandidatin[17][19])
  • John Katumba (2021: 0,4 % als parteiunabhängiger Kandidat[17][19])
  • Willy Mayambala (2021: 0,1 % als parteiunabhängiger Kandidat[17][19])
  • Yvonne Mpambara[20][21]

Die nicht als Kandidatin zugelassene Anwältin Mpambara kritisierte systemische Hindernisse: „Wir sind der Meinung, dass das System in Bezug auf die Kriterien für die Bestimmung der Nominierten nicht transparent war“, die Wahlkommission „habe uns keine klare Erklärung dafür gegeben, dass sie unsere Kandidatur nicht unterstützen“. Tausende Unterschriften seien verloren gegangen.[6]

Der prominente Oppositionspolitiker Kizza Besigye, der viermal – einmal als unabhängiger Kandidat und dreimal als ehemaliger Vorsitzender des FDC – gegen Museveni antrat, wurde Ende 2024 festgenommen.[4][22]

Wahlkampfthemen

Zentrale Wahlkampfthemen waren Arbeitslosigkeit und Korruption. Laut dem letzten Jahresbericht der ugandischen Statistikbehörde Uganda Bureau of Statistics lag die Arbeitslosenquote 2023/2024 bei 12,3 Prozent. Besonders hoch ist sie unter jungen Ugandern.[23] Museveni und seine Partei NRM traten mit dem Slogan „Die erzielten Erfolge sichern: Einen qualitativen Sprung in den Status der gehobenen Mittelschicht schaffen“ an.[24] Bobi Wine von der Oppositionspartei NUP betonte Regierungsreformen, Demokratie und den Kampf gegen Korruption.[13]

Wahlkampf- und Wahlablauf

Die offizielle Wahlkampfzeit begann am 8. September 2025.[25] Vor Wahlkampfbeginn wurde durch das Parlament das Gesetz über die Parteienfinanzierung geändert. Dadurch muss eine Partei um öffentliche Gelder zu erhalten nicht mehr nur im Parlament vertreten sein, sondern auch der Inter Party Organization for Dialogue (IPOD) angehören, was nur für die Oppositionspartei der National Unity Platform nicht der Fall ist.[7][26]

Repressionen

Das Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte (OHCHR) warnte Anfang Januar, dass die Wahlen „von weit verbreiteter Unterdrückung und Einschüchterung“ der Opposition und anderer Bevölkerungsgruppen geprägt sein würden.[27][28] Die Organisation urteiilte in ihrem Bericht: „der demokratische und zivilgesellschaftliche Raum in Uganda hat sich seit den Parlamentswahlen 2021 aufgrund einer Reihe repressiver und diskriminierender Gesetze und Maßnahmen, darunter physische und digitale Überwachung sowie juristische Schikanen, stark eingeschränkt.“[10][29]

Am 30. Dezember 2025 stürmten Sicherheitskräfte das Haus der prominenten Menschenrechtsaktivistin und Regierungskritikerin Sarah Bireete und verhafteten diese.[30] Das Ugandan National NGO Bureau wies zudem im Januar vor den Wahlen mindestens fünf Menschenrechtsgruppen an, ihre Aktivitäten mit sofortiger Wirkung einzustellen, darunter Human Rights Network for Journalists-Uganda (HRNJ-U), Chapter Four Uganda, Allicance for Election Finance Monitoring (ACFIM), National NGO Forum und National Coalition of Human Rights Defenders. Auch Journalisten sahen sich Repressionen ausgesetzt.[31][32]

Im Dezember 2025 gab Oppositionskandidat Bobi Wine auf X an, dass er während eines Wahlkampfes in der Stadt Gulu im Norden des Landes angegriffen wurde.[33] Auch Amnesty International beklagte Repressionen. So hätten Sicherheitskräfte vermehrt willkürlich Menschen festgenommen und auch gefoltert.[34][15][35] Reuters berichtete, dass Hunderte von Oppositionsanhängern bei Protesten festgenommen wurden.[36]

Kritik an der Wahlkommission

Die Oppositionspartei National Unity Platform (NUP) kritisierte zudem, dass die Wahlkommission ihr nicht wie vorgeschrieben das Wahlregister 14 Tage vor den Wahlen zur Verfügung gestellt habe, um genug Zeit zu haben dieses auf Unregelmäßigkeiten zu prüfen.[16]

Einschränkungen des Internets

Zudem wurde von der Opposition befürchtet, dass während der Wahl von der Regierung das Internet blockiert wird, um zu verhindern, dass Oppositionsanhänger mobilisiert und Wahlergebnisse verbreitet werden. Anfang Januar hatte der Satelliteninternetanbieter Starlink seine Dienste in Uganda nach einer Anordnung der Kommunikationsbehörde eingeschränkt.[37] Bereits bei den letzten Wahlen im Jahr 2021 kam es zu einer Einschränkung des Internetzugangs über einen Zeitraum von etwa 100 Stunden.[38][39] Die Regierung versprach nach Kritik daraufhin, dass das Internet bei den diesjährigen Wahlen nicht abgeschaltet würde. So erklärte sie am 5. Januar in einem Beitrag auf X: „Behauptungen, die etwas anderes suggerieren, sind falsch, irreführend und darauf ausgelegt, unnötige Angst und Spannungen in der Öffentlichkeit zu erzeugen.“[38] Am selben Tag verkündete das Ministry of Information Communication and Technology: „Die Live-Übertragung oder das Streaming von Ausschreitungen, ungesetzlichen Demonstrationen oder gewalttätigen Vorfällen ist verboten, da dies die Spannungen verschärfen und Panik verbreiten kann.“[36] Am 13. Januar forderte die Uganda Communications Commission, die ugandische Kommunikationsbehörde, die Telekommunikationsunternehmen dazu auf, das Internet im Land abzuschalten.[31] Die Organisation NetBlocks meldete in sozialen Netzwerken „Live-Netzwerkdaten zeigen eine landesweite Störung der Internetverbindung in Uganda“.[14][40][41] Die Abschaltung erfolgte am 13. Januar etwa zwischen 15 und 18 Uhr Lokalzeit.[38][42][39] Auch Mobilfunkdienste wurden eingeschränkt und Messengerdienste waren nicht mehr nutzbar.[43][44]

Wahltag und Folgetage

Verzögerungen

Am Wahltag kam es in Wahllokalen in der Hauptstadt Kampala und der Stadt Jinja[43] zu Verzögerungen von bis zu vier Stunden. Biometrische Geräte, die zur Überprüfung der Wähleridentität eingesetzt werden sollten, funktionierten teils nicht. Zudem führten einige die Verzögerungen auf einen Mangel an Wahlmaterialien und ein verspätetes Eintreffen von Ausrüstung an einigen Wahllokalen zurück und kritisierten, dass vermutlich manche trotz der länger als geplant geöffneten Wahllokale aufgrund der Verzögerung ohne zu wählen nach Hause gehen mussten.[45][46][43] Die Wahlkommission erklärte, sie habe auf manuelle Verfahren zurückgegriffen, wo biometrische Wählerverifizierungsgeräte nicht funktionierten, und bezeichnete die Wahl als „erfolgreich und im Allgemeinen friedlich“. Die Verspätungen seien kein ausreichender Grund zur Nichtanerkennung der Wahl.[47]

Tötungen in Butambala

In der Nacht nach dem Wahlgang kam es im etwa 55 Kilometer südwestlich von Kampala gelegenen Ort Butambala zu gewaltsamen Konflikten mit der Polizei. Laut dieser wurden mindestens sieben Menschen getötet und 25 festgenommen. Während die lokale Polizeisprecherin Lyia Tumushabe angab, mit Macheten bewaffnete „Schläger“ unter Organisation des Parlamentsabgeordneten und Oppositionspolitikers Muwanga Kivumbi der NUP hätten eine Polizeistation und ein Wahlauszählungszentrum angegriffen, woraufhin sich die Polzei mit Schusswaffen verteidigt habe, erklärte Kivumbi dass zehn Personen gegen 3 Uhr morgens durch die Polizei in seinem Haus getötet worden seien, wo sie auf die Bekanntgabe der Wahlergebnisse bezüglich seines Parlamentssitzes gewartet hätten.[48]

Gemeldete Verschleppung von Bobi Wine

Nach der Wahl hatte Bobi Wine Betrug bei der Wahl kritisiert und gab an, er sei unter Hausarrest gestellt worden und sein Haus sei von Sicherheitskräften umstellt worden. Ein Polizeisprecher erklärte dazu, dass die massiven Sicherheitsvorkehrungen rund um sein Haus zu seinem eigenen Schutz dienten.[49] Laut der Oppositionspartei NUP wurde Bobi Wine am 16. Januar, dem Tag nach der Wahl, aus seinem Haus entführt und mit einem Armeehubschrauber an einen unbekannten Ort gebracht.[50][51][52] Der Sohn des Oppositionsführers gab an, dass beide seiner Eltern vom Militär festgenommen worden seien.[49]

Ergebnisse

Präsidentschaftswahl

Nach vorläufigen Wahlergebnissen der Behörden lag Museveni am Tag nach der Wahl mit fast 74 % der Stimmen deutlich vor Bobi Wine mit 23 % der Stimmen.[51] Nach Auswzählung von 93 % der Wahllokale meldete die Wahlkommission am Vormittag des 17. Januar einen Stimmanteil von 72 % für Museveni. Oppositionsführer Bobi Wine wies die Ergbnisse der Wahlkommission zurück und warf der Regierung weitverbreiteten Betrug und Einschüchterung bei den Wahlen vor.[47]

KandidatenParteienStimmen%
Yoweri MuseveniNational Resistance Movement (NRM)7.643.77871,9
Robert Kyagulanyi Ssentamu (Bobi Wine)National Unity Platform (NUP)2.601.15024,5
Nathan Nandala MafaniForum for Democratic Change (FDC)202.8021,9
Mugisha MuntuAlliance for National Transformation (ANT)57.0190,5
Mubarak MunyagwaCommon Man's Party (CMP)30.5090,3
Robert KasibanteNational Peasants Party (NPP)32.2240,3
Joseph MabiriziConservative Party (CP)22.2740,2
Frank Bulira KabingaRevolutionary People's Party (RPP)44.3280,4
Gesamt10.634.084100
Quelle: Daily Monitor, 17. Januar 2026 (93 % ausgezählt)

Parlamentswahl

Listen Mandate
Direktwahl Indirekte
Wahl
Gesamt
Wahlkreissitze Frauensitze
National Resistance Movement
Forum for Democratic Change
Unabhängige
Uganda People's Defence Force
Gesamt

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Countries and Territories. Freedom House, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  2. a b Republic of Uganda. In: electionguide.org. International Foundation for Electoral Systems, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  3. Presidential Elections Act. Chapter 179. Uganda Legal Information Institute, 31. Dezember 2023, abgerufen am 12. Januar 2026 (englisch).
  4. a b c d Wycliffe Muia: The musician and the strongman leader - what you need to know about Uganda's election. BBC, 9. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  5. Press Statement by the Chairperson, Electoral Commission on the Final Preparations for Nomination Candidates for Parliamentary Elections, 2026. (PDF; 295 KB) In: ec.or.ug. Electoral Commission, 21. Oktober 2025, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  6. a b Fatou Ellika Muloshi: Jugendliche in Uganda kämpfen gegen politische Barrieren. In: dw.com. 4. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.
  7. a b c Uganda: Wahlkampf im Schatten von Unruhen. Rosa-Luxemburg-Stiftung, 7. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.
  8. Country Comparisons: Median age. In: The World Factbook. CIA, abgerufen am 15. Januar 2026 (englisch).
  9. Voter Statistics. In: ec.or.ug. Electoral Commission, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  10. a b The human rights implications of national legislative developments and applications ahead of the 2026 general elections in Uganda. (PDF; 566 KB) Office of the High Commissioner for Human Rights, 9. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026 (englisch).
  11. Polling Dates for Presidential, Parliamentary and Local Government Councils Elections, 2026. In: ec.or.ug. Electoral Commission, abgerufen am 14. Januar 2026 (englisch).
  12. Chrispin Mwakideu: Uganda election: Candidates, key issues and what to know. In: dw.com. 6. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  13. a b From Museveni to Munyagwa: Meet the eight faces in race for Uganda’s Presidency. In: dailyexpress.co.ug. 25. September 2025, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  14. a b Behördliche Anordnung: Uganda schränkt vor Wahl Internetzugang ein. In: tagesschau.de. Abgerufen am 14. Januar 2026.
  15. a b Ugandan opposition facing 'brutal campaign of repression' ahead of Jan. 15 vote, Amnesty says. Africanews, 7. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  16. a b Dominic Johnson: Wahlen in Uganda: Der alte Präsident und sein junger Herausforderer. In: taz.de. 11. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026.
  17. a b c d e f Presidential Elections 2021. Final Results. (PDF; 147 KB) In: ec.or.ig. Electoral Commission, abgerufen am 14. Januar 2026 (englisch).
  18. Priscilla Nakayenze: Uganda: Eight Cleared for 2026 Presidential Race As Women Miss Out. Nile Post, 24. September 2025, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  19. a b c d Ugandan Presidency 2021 General. In: electionguide.org. International Foundation for Electoral Systems, abgerufen am 14. Januar 2026 (englisch).
  20. Amon Katungulu: Yvonne Mpambara, 33, Enters 2026 Presidential Race. Nile Post, 11. August 2025, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  21. Yvonne Mpambara: I was trying to run for the presidency in Uganda – yet men still found the audacity to call me ‘baby, sweetheart, darling’. The Guardian, 5. November 2025, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  22. Wycliffe Muia: How a Ugandan opposition leader disappeared in Kenya and ended up in military court. BBC, 2. Dezember 2024, abgerufen am 12. Januar 2026 (englisch).
  23. 2024 Statistical Abstract. (PDF) Uganda Bureau of Statistics, S. xi, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch).
  24. Joseph Siegle Hany Wahila: Uganda: Museveni Seeks Seventh Term in Climate of Growing Electoral Violence. Africa Center for Strategic Studies, 13. Dezember 2025, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch): „He and his National Resistance Movement (NRM) party are running on the campaign theme of “Protecting the Gains: Making a Qualitative Leap into High Middle-Income Status.”“
  25. Presidential campaign kicks off in Uganda ahead of January 2026 general election. Africanews, 29. September 2025, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  26. Parliament Passes Bill Linking Political Party Funding to Democratic Values and IPOD Participation. Uganda Broadcasting Corporation, 21. Mai 2025, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  27. Rodney Muhumuza: UN rights office cites ‘widespread repression’ in Uganda before next week’s presidential election. AP News, 9. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  28. Crackdown on Uganda's opposition intensifies as elections draw near. Radio France Internationale, 8. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  29. Repression, impunity undermine rights in Uganda's election run-up - UN report. Daily Monitor, 9. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026 (englisch).
  30. Ashwanee Budoo-Scholtz: Arrest of Ugandan Activist Ahead of Elections Spells Trouble. Human Rights Watch, 8. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026 (englisch).
  31. a b Journalists assaulted, internet shut down ahead of Uganda elections. Committee to Protect Journalists, 13. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026 (englisch).
  32. Govt suspends five rights groups ahead of elections. Daily Monitor, 13. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026 (englisch).
  33. Uganda: opposition leader Bobi Wine attacked by security forces in Gulu. Africanews, 8. Dezember 2025, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  34. Vor der geplanten Präsidentenwahl: Amnesty beklagt schwere Repressionen gegen Opposition in Uganda. In: deutschlandfunk.de. 5. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.
  35. Uganda: Authorities Subjecting Opposition Supporters to “Brutal Campaign of Repression” Ahead of Elections. In: amnestyusa.org. Amnesty International, 5. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  36. a b Uganda bans live broadcasts of riots and 'unlawful processions' ahead of vote. Reuters, 6. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  37. Sammy Awami, Jean Otalor: Uganda denies plans to block internet during election. BBC, Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  38. a b c Uganda cuts internet access ahead of elections. Le Monde, 13. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026 (englisch).
  39. a b UCC orders mobile network operators to suspend public internet access. Daily Monitor, 13. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026 (englisch).
  40. John Shelton: Uganda: Crackdown, internet blackout ahead of vote. In: dw.com. 13. Januar 2026, abgerufen am 13. Januar 2026 (englisch).
  41. @netblocks@mastodon.social. In: mastodon.social. NetBlocks, 13. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026 (englisch): „Confirmed: Live network data show a nation-scale disruption to internet connectivity in #Uganda“
  42. Internet in Uganda vor Wahlen abgeschaltet. In: zeit.de. 14. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026.
  43. a b c Carlos Mureithi: Opposition candidate Bobi Wine claims ‘massive ballot stuffing’ as Uganda goes to polls. The Guardian, 15. Januar 2026, abgerufen am 15. Januar 2026 (englisch).
  44. Internet in Uganda vor Präsidentenwahl abgeschaltet. Watson, 14. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026.
  45. Sammy Awami, Wycliffe Muiaand, Natasha Booty: Votes being counted in Uganda election as opposition alleges rigging. BBC, 15. Januar 2026, abgerufen am 15. Januar 2026 (englisch).
  46. Simone Schlindwein: Wahlen in Uganda: „Wir wollen doch nur, dass sich etwas ändert“. In: taz.de. Abgerufen am 15. Januar 2026.
  47. a b David Vosh Ajuna: Uganda election: Museveni dominates with 71% of votes as EC tallies 93% of polling stations. Daily Monitor, 17. Januar 2026, abgerufen am 17. Januar 2026 (englisch).
  48. At least seven killed in Uganda violence, Museveni dominates election results. Reuters, 16. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch).
  49. a b Wycliffe Muia, Sammy Awami, Lucy Fleming: Uganda's president heads for victory as his main rival cries foul. BBC, 17. Januar 2026, abgerufen am 17. Januar 2026 (englisch).
  50. Wahl in Uganda: Oppositionskandidat Bobi Wine laut Bericht mit Armeehubschrauber verschleppt. Der Spiegel, 16. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026.
  51. a b Carlos Mureithi: Uganda’s opposition leader ‘taken by army’ as Museveni nears re-election. The Guardian, 16. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch).
  52. Post. In: x.com. @NUP_Ug, 16. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch): „An army helicopter has landed in President @HEBobiwine’s compound and forcibly taken him away to an unknown destination“