Poroanthias

Poroanthias
Systematik
Acanthomorphata
Stachelflosser (Acanthopterygii)
Barschverwandte (Percomorpha)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Familie: Fahnenbarsche (Anthiadidae)
Gattung: Poroanthias
Wissenschaftlicher Name
Poroanthias
Tang & Chen, 2025

Poroanthias ist eine Gattung der Fahnenbarsche (Anthiadidae). Die Fische leben in Korallen- und Felsriffen im westlichen Indischen Ozean an den Küsten von Südafrika, Mosambik, Madagaskar und Mauritius,[1] sowie bei Australien.[2]

Merkmale

Wie fast alle Fahnenbarsche sind die Poroanthias-Arten relativ kleine Fische (4,8 – 5,7 cm SL) von rötlicher Farbe. Das Maul ist groß und endständig, mit einem leicht vorstehenden Unterkiefer. Rumpf und Kiemendeckel sind mit relativ großen Kammschuppen bedeckt. Die vordere Basis des hartstrahligen Abschnitts der Rückenflosse ist unterbrochen beschuppt, die Basis des weichstrahligen Abschnitts der Rückenflosse, sowie die Basen von Afterflosse, Schwanzflosse und Brustflossen sind beschuppt. Die Bauchflossenbasis ist dagegen unbeschuppt. Auf dem Kiemendeckel befinden sich drei Stacheln, von denen der mittlere am längsten ist. Der hintere Rand des Präoperculums ist fein gesägt; am unteren Rand befinden sich ein bis drei größere Stacheln. Gaumenzähne sind vorhanden. Zwischen dem hart- und dem weichstrahligen Abschnitt der Rückenflosse befindet sich eine Einbuchtung.[3]

Systematik

Die Gattung Poroanthias wurde im Dezember 2025 im Zuge einer Revision der nicht monophyletischen Gattung Plectranthias eingeführt. Zu Poroanthias gehören zwei Arten:[3]

  • Poroanthias cruentus (Gill & Roberts, 2020)
  • Poroanthias pelicieri (Randall & Shimizu, 1994)

Einzelnachweise

  1. Poroanthias pelicieri auf Fishbase.org (englisch)
  2. Poroanthias cruentus auf Fishbase.org (englisch)
  3. a b Chi-Ngai Tang, Wei-Jen Chen: A 40-year taxonomic enigma: multigene phylogeny resolves the polyphyly of Plectranthias (Perciformes: Anthiadidae) and supports a revised taxonomy. Zoological Journal of the Linnean Society, Volume 205, Issue 3, November 2025, doi: 10.1093/zoolinnean/zlaf148