Playdate – Die Action-Dads

Film
Titel Playdate – Die Action-Dads
Originaltitel Playdate
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2025
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen
  • WideAwake Pictures
  • Nickel City Pictures
  • A Higher Standard
Stab
Regie Luke Greenfield
Drehbuch Neil Goldman
Produktion
  • Jason Benoit
  • Mark Fasano
  • Luke Greenfield
  • Jeffrey Greenstein
  • Sean Patrick O’Reilly
Musik Jeff Cardoni
Kamera Darran Tiernan
Schnitt Joe Mitacek
Besetzung
Synchronisation

Playdate – Die Action-Dads (Originaltitel Playdate) ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2025 von Regisseur Luke Greenfield nach einem Drehbuch von Neil Goldman. Die Hauptrollen übernahmen in der Actionkomödie Kevin James und Alan Ritchson. Auf Prime Video wurde der Film am 12. November 2025 veröffentlicht.[2][3]

Handlung

Nachdem der forensische Buchhalter Brian Jennings von seinem Arbeitgeber gekündigt wird, kümmert er sich als Stay-At-Home-Dad um seinen zehn Jahre alten Stiefsohn Lucas, während Brians Frau Emily wieder ihren alten Job als Rechtsanwältin annimmt. Lucas wird von einer Gruppe Gleichaltriger, darunter Kurt, gemobbt, weil er unsportlich ist. Beim Spielen im Park lernt Brian den durchtrainierten Jeff Eamon sowie CJ kennen. CJ lädt den etwa gleichaltrigen Lucas zu sich nach Hause ein. Jeff erzählt Brian, dass CJs Mutter vor wenigen Monaten gestorben sei. CJ sei eine Abkürzung für Christopher Jif, „Jif“ sei der mittlere Name, wie die Erdnussbutter-Marke, die zufällig gegenüber am Küchentisch steht.

Nachdem die Kinder im Garten jemanden sehen, der sie beobachtet, fahren sie überstürzt zum Indoor-Spielplatz Buckee Cheese. Dort wird Jeff von einem bewaffneten Söldner angegriffen, die Vier flüchten darauf mit einem von Jeff gestohlenen Minivan. CJ erzählt, dass Jeff nicht sein Vater ist, was dieser später bestätigt. Die Verfolger seien hinter CJ her. Jeff war nach seiner Zeit bei der Army als Security-Mitarbeiter tätig, während seiner Arbeit hatte er CJ entdeckt, den er für ein gefangenes Kind hielt und befreite. Die Geschichte mit der verstorbenen Mutter habe er erfunden, ebenso wie die Bedeutung der Abkürzung CJ. Während der Verfolgung verprügelt CJ jene Burschen, von denen Lucas gemobbt wird.

Jeff bittet seinen entfremdeten Vater Gordon den Kindern Unterschlupf zu gewähren, bis er die Dinge geregelt hat. Gordon verweigert ihm jedoch die Unterstützung. Von Zach Galifianakish, einem Mitarbeiter der Einrichtung, aus der Jeff CJ entführt hat, erfahren sie, dass CJ, kurz für „Clone Jeff“, ein genetischer Klon von Jeff ist, erschaffen von Simon Maddox. Später finden sie heraus, dass der Auftraggeber Colonel Kurtz, Jeffs ehemaliger Kommandant bei der Army, war. Kurtz sieht in Jeff den perfekten Soldaten, bis auf seine Empathie, die sich zeigte, als er sich weigerte auf einer Mission ein unschuldiges Kind zu töten. Mit der DNA von Jeff sollen emotionslose Supersoldaten in Massenproduktion hergestellt werden.

Brian wird von den Leuten von Maddox erpresst, indem sie ihm drohen, Emily etwas anzutun. Brian muss daher die Gruppe an die von Maddox angegebenen Koordinaten führen, wo Maddox CJ an sich nimmt und mit ihm verschwindet. Von Lucas erfahren Brian und Jeff, dass CJ einen GPS-Tracker in seiner Jacke hat, über den sie ihn aufspüren können. In der dortigen Einrichtung treffen sie neben einer Armee von Klonen von CJ auf Maddox und Colonel Kurtz. Kurtz befiehlt CJ, Jeff mit einer Armbrust zu töten, um seine Emotionslosigkeit zu beweisen. Nachdem Jeff an das gute Herz von CJ appelliert, das mit seinem genetisch identisch ist, schießt CJ mit der Armbrust Maddox in den Hintern und schließt Jeff in die Arme. Die Vier verlassen die Einrichtung, danach sprengt Jeff diese in die Luft.

In einer Mid-Credit-Szene erzählt Emily Brian, dass es für Lucas der beste Tag seines Lebens war. Um zwei Uhr in der Nacht tauchen Jeff und CJ bei Brian auf, um in seinem Haus zu übernachten, weil Jeffs Haus von einer anderen Gruppe niedergebrannt wurde.

Synchronisation

Die deutsche Synchronisation übernahm die Level 45 GmbH. Das Dialogbuch schrieb Tobias Schmitz, Dialogregie führte Berenice Weichert.[4]

Rolle Darsteller Synchronsprecher[4]
Brian Jennings Kevin James Thomas Karallus
Jeff Eamon Alan Ritchson Tobias Kluckert
Lucas Benjamin Pajak Tom Kanty
CJ Banks Pierce Jakob Gisbertz
Beth Sarah Hayward Beate Gerlach
Buckee Chase Nicholson Christian Zeiger
Colonel Kurtz Hiro Kanagawa Gunnar Helm
Eli AJ Kostynick Simon Karl Jeziorowski
Emily Sarah Chalke Ranja Bonalana
Exec #1 Kurt Long Marcel Collé
Gordon Stephen Root Sven Brieger
Hunter Kiefer O’Reilly David Kunze
Ivy Lauren Akemi Bradley Berenice Weichert
Jessica Sarah Surh Susanne Geier
Kurt Chase Petriw Nick Kanty
Leslie Isla Fisher Maria Koschny
Mädchen am Schießstand Kalayna Kozak Liv Pauline Deconinck
Marla Sabrina Elba Stefanie Masnik
Meanie #2 Cameron Michael Hallman Tom Sielemann
Simon Maddox Alan Tudyk Rainer Fritzsche
Trent Miles Fisher Tobias Nath
Zach Galifianakish Paul Walter Hauser Manuel Straube

Produktion und Hintergrund

Der Film wurde von WideAwake Pictures, Nickel City Pictures und A Higher Standard produziert, als Produzenten fungierten Jason Benoit, Mark Fasano, Luke Greenfield, Jeffrey Greenstein und Sean Patrick O’Reilly.[5][6] Die Dreharbeiten fanden im März und April 2024 in Vancouver in Kanada statt, Drehort war unter anderem das Cineplex Odeon.[7]

Die Kamera führte Darran Tiernan, die Montage verantwortete Joe Mitacek, die Musik schrieb Jeff Cardoni. Das Szenenbild gestaltete Tyler Bishop Harron und das Kostümbild Kerry Weinrauch.[5] In den USA erhielt der Film ein PG-13-Rating.[3]

Rezeption

Kritiken

Am 18. November 2025 waren vier der 24 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv.[6] Bei Metacritic erhielt der Film am 18. November 2025 einen Metascore von 20 von 100 möglichen Punkten, der auf fünf Rezensionen basierte.[8]

Oliver Armknecht vergab auf film-rezensionen.de vier von zehn Punkten. Die Actionkomödie werfe alles Mögliche zusammen, ohne aber ein schlüssiges Konzept zu haben, was man daraus machen könnte. Das Ergebnis sei weder spannend noch spaßig.[9]

Peter Osteried (drei von fünf Sterne) befand auf kinofans.com, dass die Actionkomödie mit der Chemie seiner beiden Hauptdarsteller und unschuldigem Spaß punkte. Das Ganze sei mit viel Situationskomik gespickt, die Dialoge seien amüsant und die Actioneinlagen wüssten auch zu gefallen.[10]

Abrufe

Laut Flixpatrol erreichte der Film am 14. November 2025 in 42 Ländern Platz eins der Prime-Video-Filmcharts.[11][12]

In der Streaming-Monatsauswertung der AGF nach Bruttozahlen für November 2025 verzeichnete der Film 2,875 Millionen Views.[13] Laut digital i erreichte der Film im November 2025 1,477 Millionen deutsche Haushalte und lag damit auf Platz drei der Streaming-Film-Charts.[14]

Einzelnachweise

  1. Freigabebescheinigung für Playdate – Die Action-Dads. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 274257).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Playdate – Die Action-Dads. In: filmstarts.de. Abgerufen am 31. Oktober 2025.
  3. a b Playdate – Die Action-Dads – Film (2025). In: kinofans.com. Abgerufen am 31. Oktober 2025.
  4. a b Playdate - Die Action-Dads (2025). In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 12. November 2025.
  5. a b Playdate – Die Action-Dads. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 31. Oktober 2025.
  6. a b Playdate. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 31. Oktober 2025 (englisch).
  7. Susan Gittins: BC-Shot PLAYDATE With Kevin James & Alan Ritchson Drops This November on Prime. In: hollywoodnorthbuzz.com. 1. Oktober 2025, abgerufen am 31. Oktober 2025 (englisch).
  8. Playdate – Die Action-Dads. In: Metacritic. Abgerufen am 18. November 2025 (englisch).
  9. Oliver Armknecht: Playdate – Die Action-Dads. In: film-rezensionen.de. 14. November 2025, abgerufen am 14. November 2025.
  10. Peter Osteried: „Playdate“ Filmkritik: Dämlich, aber lustig – Buddy-Actionkomödie mit Alan Ritchson und Kevin James. In: kinofans.com. Abgerufen am 16. November 2025.
  11. Playdate. In: flixpatrol.com. Abgerufen am 18. November 2025.
  12. Hy Quan Quach: Platz 1 bei Amazon in 42 Ländern: "Reacher"-Star & "King of Queens"-Ikone enttäuschen dennoch mit neuem Actionkracher. In: kino.de. 15. November 2025, abgerufen am 18. November 2025.
  13. Michael Müller: AGF-Daten: Streaming-Monat November: „Maxton Hall” & „Playdate” belegen erste sechs Plätze. In: the-spot-mediafilm.com. 1. Dezember 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.
  14. Jens Schröder: "Babo - Die Haftbefehl-Story" und "Stranger Things" waren die Streaming-Hits des Monats. In: meedia.de. 14. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026.