Pipeline (Bregenz)
Die Pipeline in Bregenz ist ein Naherholungsgebiet zwischen dem Bregenzer Hafen und der Gemeinde Lochau und wird als frei zugänglicher Badestrand sowie als Fuß- und Radweg auf ca. 1,7 km Länge am Ostufer des Bodensees genutzt.
Geschichte
Älter als die Bezeichnung Pipeline ist der denkmalgeschützte hölzerne Pfahlbau ehemaliges Militärbad (der Bilgeri-Kaserne), vulgo (das) Mili.
Der Name des Gebiets mit dem Badestrand geht auf die Central European Line, eine Erdölpipeline von Genua über Bregenz nach Ingolstadt, zurück. Sie wurde 1966/1967 errichtet, bis 1997 betrieben und anschließend stillgelegt. Seit der Stilllegung gab es Überlegungen zur Renaturierung des Ufers.[1] Im Jahr 2011 wurde von der Stadt Bregenz entschieden, einen ersten Teilabschnitt zu sanieren, sodass Rad- und Fußweg räumlich getrennt sind und ein breiterer Strand entsteht.[2] In den Jahren 2014 und 2021/2022 wurden weitere Teilstücke saniert. Im Winter 2023 wurde die Neugestaltung des letzten Teilstücks abgeschlossen. Von Bregenz bis Lochau befinden sich nun baulich voneinander getrennte Rad- und Fußwege. Zusätzlich wurden auch die Uferbereiche renaturiert, öffentliche WC-Anlagen errichtet sowie ein weiterer Badesteg geschaffen.[3]
Weblinks
- Ufergestaltung Pipeline auf der Website der Stadt Bregenz
Einzelnachweise
- ↑ Seespiegel, Dezember 2011, Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB). Abgerufen am 17. Juni 2022
- ↑ Pipeline soll verbreitert und Strand werden, orf.at vom 24. Februar 2011. Abgerufen am 17. Juni 2022
- ↑ VIId-Umgestaltung im Bereich "Pipeline in Bregenz" am Bodensee. Abgerufen am 25. September 2025 (österreichisches Deutsch).
Koordinaten: 47° 30′ 36,4″ N, 9° 45′ 6,7″ O