Pila (Piemont)
| Pila | ||
|---|---|---|
| Staat | Italien | |
| Region | Piemont | |
| Provinz | Vercelli (VC) | |
| Koordinaten | 45° 46′ N, 8° 5′ O | |
| Höhe | 675 m s.l.m. | |
| Fläche | 8,69 km² | |
| Einwohner | 132 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Fraktionen | Filungo Inferiore, Micciolo | |
| Postleitzahl | 13020 | |
| Vorwahl | 0163 | |
| ISTAT-Nummer | 002096 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Pilesi | |
| Schutzpatron | San Pietro | |
| Website | Gemeinde Pila | |
| Lage der Gemeinde Pila in der Provinz Vercelli | ||
Pila ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Vercelli (VC), Region Piemont.
Lage und Einwohner
Die 132 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024) zählende Gemeinde Pila liegt knapp 90 km nördlich von der Provinzhauptstadt Vercelli im oberen Valsesia. Die kleine Gemeinde weist sehr ausgeprägte Höhenunterschiede auf. Der Talboden liegt auf etwa 686 Metern über dem Meeresspiegel, während der höchste Punkt, der jedoch unbewohnt ist, auf 1.912 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Zur Gemeinde zählen auch die zwei Fraktionen Filungo Inferiore und Micciolo.
Die Nachbargemeinden sind Pettinengo, Piode und Scopello.
Bevölkerungsentwicklung
Verkehrsanbindung
Die Gemeinde ist nach rund 50 Kilometer auf der Provinzstraße 299 bei Ghemme an die Autostrada A26 angeschlossen. Der nächste Bahnhof ist im 20 Kilometer entfernten Varallo. Hier ist die Endstation der Bahnstrecke Novara-Varallo. Sie wird derzeit aber nur als Touristenbahn und für den Güterverkehr auf dem Abschnitt Novara–Romagnano Sesia genutzt. Die Wiedereröffnung für den Regionalverkehr ist jedoch bis 2026 geplant. Die Modernisierungsarbeiten zur Vorbereitung auf die Wiederaufnahme des Regionalverkehrs begannen im Januar 2024.[2]
Geschichte
Der Name leitet sich vom lateinischen „pila“ ab, einer Bezeichnung für Gebirgsschluchten.
Sehenswürdigkeiten
Das historische Zentrum zeichnet sich durch zahlreiche traditionelle Häuser aus Holz und Stein aus. Bemerkenswert ist die mittelalterliche Brücke nahe dem Zentrum, die einst die Grenze zwischen dem Französischen Kaiserreich und der Cisalpinischen Republik bildete. Die Pfarrkirche San Pietro, die Kirche Sant’Antonio und das Oratorium Santa Caterina sind Orte von großem künstlerischem und kulturellem Interesse und beherbergen mehrere Fresken aus dem späten 15. und 17. Jahrhundert.[3]
Wirtschaft
Aufgrund der geringen Größe der Gemeinde existiert keine ausgeprägte Wirtschaftsstruktur. Die wenigen vorhandenen Aktivitäten sind überwiegend landwirtschaftlicher Natur und beschränken sich auf die Viehzucht, wobei die Geflügelzucht bevorzugt wird.
Weblinks
- Informationen bei comuni-italiani.it (italienisch)
- Informationen über Pila auf invalsesia.it (italienisch)
Einzelnachweise
- ↑ Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).
- ↑ Museumsbahn Varallo, auf fondazionefs.it
- ↑ Sehenswürdigkeiten, auf visitvalsesiavercelli.it