The Preacher and the Slave
The Preacher and the Slave (auch Pie in the Sky oder Long Haired Preachers) ist ein Lied von Joe Hill aus dem Jahr 1911. Es war als Parodie des christlichen Kirchenliedes In the Sweet By-and-By gedacht.
Übersicht
Das Kopieren des musikalischen Stils des Kirchenliedes war auch eine Möglichkeit, die emotionale Ebene des Stücks zu nutzen und für einen nicht-religiösen Zweck zu nutzen.[1]
Die Industrial Workers of the World (IWW, auch Wobblies) waren bei den Wanderarbeitern in Holz- und Baulagern stark vertreten. Als die Arbeiter in die Städte zurückkehrten, hatten sie Probleme mit Heilsarmee, die sie als Hungerarmee verspotteten. Sie haben auch versucht, die IWW mit ihrer religiösen Musik zu übertönen. Hill war als Kind in Schweden zum ersten Mal mit der Heilsarmee konfrontiert worden.[2][3]
Es wurden mehrere Lieder geschrieben, die die Kirchenlieder der Heilsarmee parodierten. The Preacher and the Slave war das erfolgreichste. Im Lied nutzte Joe Hill den Ausdruck Pie in the Sky (Hirngespinst). Das Lied wird oft als Pie in the Sky oder als Long Haired Preachers bezeichnet. Es wurde erstmals 1911 in der 4. Ausgabe des Little Red Songbook veröffentlicht. Harry McClintock gilt als der erste, der Long Haired Preachers öffentlich sang. Auch Woody Guthrie, Pete Seeger und Utah Phillips sangen das Lied.[4]
Der Name des Liedes wird auch als Titel eines Romans verwendet, der auf dem Leben von Joe Hill basiert und von Wallace Stegner geschrieben wurde.[5]
Einzelnachweise
- ↑ R. Serge Denisoff: The Religious Roots of the American Song of Persuasion. In: Western Folklore. Band 29, Nr. 3, 1970, ISSN 0043-373X, S. 175–184, doi:10.2307/1498356, JSTOR:1498356.
- ↑ - YouTube. Abgerufen am 22. Oktober 2025.
- ↑ Vernon H. Jensen: The Legend of Joe Hill. In: ILR Review. Band 4, Nr. 3, 1. April 1951, ISSN 0019-7939, S. 356–366, doi:10.1177/001979395100400303.
- ↑ Taylor & Francis - Fostering human progress through knowledge. Abgerufen am 22. Oktober 2025 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Joeelowell: Pie in the Sky - Pete Seeger 1965. 22. März 2013, abgerufen am 22. Oktober 2025.