Photo-Sonics
Photo-Sonics, Inc ist eine auf die Entwicklung und Herstellung von fotooptischen Instrumenten spezialisierte Firma. Die Technik wird auch für militärische Zwecke hergestellt.
Gegründet wurde die Firma als Acme Tool and Manufacturing Company in den 1920er Jahren. Adolph Furer führte sie zunächst als Vertragsmaschinenwerkstatt. Ende der 1920er Jahre wurde ein Vertrag mit Walt und Roy Disney geschlossen, mit dem Ziel, eine bestimme Kamera entsprechend der Bedürfnisse Disneys zu modifizieren. Diese Art der Zusammenarbeit setze sich fort in den folgenden Jahrzehnten. 1939 erfolgte der Verkauf den Sohn Edward Furer. 1940 kam es zu einer Zusammenarbeit mit dem Spezialeffektkünstler Linwood G. Dunn, die der Entwicklung des Acme Optical Printer diente. Mit dem Kriegseintritt der Vereinigten Staaaten wurde der Fokus auf kriegsdienende Entwicklungen geändert, auch nach dem Krieg wurden militärische Entwicklungen durchführt, die heute ein wesentlicher Fokus der Firmenaktivitäten sind. Auch mit der NSA wurde zusammengearbeitet. Für große Firmen wie Kodak und Filmstudios wurden eigene Optische Filmdrucker entwickelt.[1]
1949 erfolgt die Umbenennung in Producers Service Company. 1952 wurde Photo-Sonics gegründet, zunächst mit eigener Ausrichtung, um 1960 herum wurde dann die gesamte Firma reorganisiert und Acme Camera Corporation in die Photo-Sonics überführt. Die bis dahin zugehörige Producers Service Company wurde verkauft, Producers Sales Corporation wurde aufgelöst und verbleib einzig Photo-Sonics, Inc.
Bei der Oscarverleihung 1945 wurden Cecil Love und Linwood G. Dunn und die Acme Tool and Manufacturing Company mit einem Oscar für technische Verdienste (Technical Achievement Award) geehrt, und zwar „für den Entwurf und die Konstruktion des optischen Druckers von Acme-Dunn“ (‚For the design and construction of the Acme-Dunn Optical Printer‘).[2]
Love, Dunn und die Acme Tool and Manufacturing Company wurden erneut bei der Oscarverleihung 1981 mit einem Oscar für besondere Verdienste (Academy Award of Merit) ausgezeichnet, und zwar „für das Konzept, Entwurf und Entwicklung des optischen Druckers Acme-Dunn für Spezialeffekte in Spielfilmen“ (‚For the concept, engineering and development of the Acme-Dunn Optical Printer for motion picture special effects‘).
Eine weitere Auszeichnung erfolgte bei der Oscarverleihung 1989 für die Firma und Roy W. Edwards, „for the design and development of the Photo-Sonics 35m-4ER high-speed motion picture with Reflex Viewing and Video Assist“.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Die Angaben folgend der Darstellung auf photosonics.com, abgerufen am 6. Januar 2026.
- ↑ James zu Hüningen, Rolf Giesen: Acme-Dunn Special Effects Optical Printer. In: filmlexikon.uni-kiel.de. Lexikon der Filmbegriffe, abgerufen am 26. Januar 2023.