Philippe Habert (Politikwissenschaftler)

Philippe Habert (* 22. August 1958 in Neuilly-sur-Seine, Département Hauts-de-Seine; † 5. April 1993 in Paris) war ein französischer Politikwissenschaftler.

Leben

Er studierte am Institut d’études politiques de Paris und schloss sein Studium 1984 mit dem Diplom ab. Habert promovierte anschließend bei Alain Lancelot mit einer Arbeit zum Thema „Der neue französische Wähler“.[1]

Habert arbeitete als Dozent am Institut für politische Studien in Paris und er gründete die Abteilung für politische Studien der Zeitung Le Figaro.[2]

Er heiratete am 3. Oktober 1992 Claude Chirac, der Tochter des französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac. Die Trauung fand zunächst in der Kirche von Sarran und die Feier im, der Familie Chirac gehörenden, Schloss von Bity statt.[2] Am 5. April 1993 wurde er in seinem Haus tot aufgefunden.[3]

Werk

Der 1995 gegründete Preis Prix Phillippe Habert ist nach ihm benannt. Er wird für das beste Werke der Politikwissenschaften vergeben.[4]

Bibliographie

  • Le vote éclaté. Les élections régionales et cantonales des 22 et 29 mars 1992. In: Chroniques électorales. Paris Januar 1992.
  • Le vote sanction. Les élections législatives des 21 et 28 mars 1993. In: Chroniques électorales. Paris Januar 1993.
  • Le nouvel électeur. Vinci, 1996, ISBN 978-2-910313-08-1. (Dissertation)

Einzelnachweise

  1. Gendre de Jacques Chirac Philippe Habert est mort. 7. April 1993 (lemonde.fr [abgerufen am 18. November 2025]).
  2. a b Philippe Habert : Biographie et actualités. Abgerufen am 18. November 2025 (französisch).
  3. - Nicht ohne meine Tochter | Cicero Online. Abgerufen am 18. November 2025.
  4. Emile wins Prix Philippe Habert | University of Cambridge. 29. März 2006, abgerufen am 18. November 2025 (englisch).