Philipp Gessler

Philipp Gessler (* 5. Februar 1967 in München) ist ein deutscher Journalist und Sachbuchautor.

Nach dem Abitur am Franziskanergymnasium Kreuzburg[1] und dem Studium von Geschichte, Theologie und Journalismus sowie Auslandsaufenthalten in Brasilien und Russland besuchte Gessler die Henri-Nannen-Schule und absolvierte ein Volontariat beim Deutschen Depeschendienst.

Danach war er Redakteur beim Magazin Focus und der taz[2] sowie bei Deutschlandfunk Kultur.[3] Zudem schrieb er regelmäßig Kommentare für die Jüdische Allgemeine.[4] Seit 2017 ist er Redakteur der evangelischen Monatszeitschrift Zeitzeichen[5].

Gessler war Vorstandsmitglied der internationalen Journalistenorganisation journalists.network.[6] 2022 trat er dem PEN Berlin bei.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Kampf der Identitäten. Für eine Rückbesinnung auf linke Ideale. (Co-Autor: Jan Feddersen), Ch. Links Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-96289-124-4.
  • Phrase Unser. Die blutleere Sprache der Kirche. (Co-Autor: Jan Feddersen), Claudius-Verlag, München 2020, ISBN 978-3-532-62844-7.
  • Wolfgang Huber. Ein Leben für Protestantismus und Politik. Kreuz-Verlag, Freiburg 2012, ISBN 978-3-451-61110-0.
  • Der neue Antisemitismus. Hinter den Kulissen der Normalität. Herder, Freiburg 2004, ISBN 978-3-451-05493-8.

Einzelnachweise

  1. Ein Hort der Liberalität. In: zeitzeichen.net. 27. August 2025, abgerufen am 22. Dezember 2025.
  2. Herder, Autorennotiz: Philipp Gessler, abgerufen am 8. Dezember 2021.
  3. Claudius, Autorennotiz: Philipp Gessler, abgerufen am 8. Dezember 2021.
  4. Jüdische Allgemeine, Artikelnachweis: Philipp Gessler, abgerufen am 8. Dezember 2018.
  5. Zeitzeichen: Redaktion, abgerufen am 8. Dezember 2012.
  6. Kress News: journalists network, 15. Dezember 2003, abgerufen am 8. Dezember 2021.