Pferderassen in Äthiopien
In Äthiopien werden verschiedene Pferderassen gezüchtet. Dabei handelt es sich um Pony- und Kleinpferderassen, für die es keine Stutbücher gibt.[1] 2024 lebten in Äthiopien rund 2,3 Millionen Hauspferde, das ist die größte Pferdepopulation Afrikas.[2][3]
In den armen ländlichen und städtischen Gemeinden Äthiopiens dienen Equiden als Arbeitstiere für den Transport von Produkten wie Getreide, Gemüse, Wasser, Brennholz und Viehfutter. In einigen Regionen sind die Straßen in schlechtem Zustand, sodass Kraftfahrzeuge ungeeignet sind. Equiden unterstützen Frauen sowohl bei der Erfüllung ihrer häuslichen Pflichten als auch bei der Erwerbstätigkeit, zu der sie sonst kaum Zugang hätten. Der wirtschaftliche und soziale Beitrag zum Lebensunterhalt ist bedeutend.[4] Äthiopien exportierte 2023 Pferde für rund 2,5 Mio $, den größten Teil nach Kuwait und in den Jemen.[5]
Hintergrundinformationen zur Pferdebewertung und -zucht finden sich unter: Exterieur, Interieur und Pferdezucht.
Geschichte
Seit der Zagwe-Dynastie gibt es Aufzeichnungen über Pferde. In der Felsenkirche Biete Mariam von Lalibela gibt es Reliefs, die Reiter bei der Jagd auf Tiere und Fabelwesen zeigen.[7] Gebra Maskal Lalibela soll über eine Armee von rund 60.000 berittenen Soldaten verfügt haben.[8]
Pferde wurden auch im Kaiserreich Abessinien als Reitpferde und vor allem als Streitrösser hoch geschätzt. Das erste namentlich erwähnte Pferd war Haräb Asfäré („Der Schrecken verbreitet“) von Amda Seyon I. († 1344).[9] Für ihre Verdienste wurden Mitglieder des äthiopischen Königshauses geehrt, indem sie den Namen ihres Streitrosses als Namenszusatz erhielten. Dieser sogenannte Pferdename fungierte als Adelstitel.[10]
In Europa blieben die Pferderassen Äthiopiens jedoch lange Zeit weitgehend unbekannt. Sie wurden allgemein als äthiopisches Pferd oder Abessinier bezeichnet und als Tiere mit unterschiedlichem Körperbau beschrieben.[11] Noch 1852 zitierte William Youatt mangels aktueller Informationen einen gewissen Ludolph, der am Ende des 15. Jahrhunderts über die Pferde Äthiopiens schrieb, sie seien stark, wendig und temperamentvoll. Sie würden nur für den Krieg und die Jagd eingesetzt und müssten keine langen und anstrengenden Reisen zurücklegen, da Maultiere die schweren Arbeiten verrichteten. Die Pferde wären nicht beschlagen gewesen und die Reiter stiegen in steinigem Gelände ab, um die Hufe der Pferde zu schonen.[12]
Der Hippologe Graf Wrangel schrieb 1908, dass Henri Philippe Marie d’Orléans nach seiner Rückkehr von einer Expedition nach Abessinien in den 1890er Jahren einen zehnjährigen Wallach mit zurück nach Europa brachte. Wrangel beschrieb die edle Erscheinung dieses Wallachs, der ein Stockmaß von 1,38 m hatte und wies auf eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Araber hin. Angesichts der guten Qualität dieses Wallachs, den er für einen tyischen Vertreter der Reitpferde Abessiniens hielt, und des großen Bedarfs an orientalischem Blut in Europa, führte er die mangelnde Bekanntheit abessinischer Pferde auf die Verhältnisse im Reich von Negus Menelik II. zurück.[13]
1997 kam G. A. Fesseha zu dem Schluss, dass es in Äthiopien zwei verschiedene Pferdeschläge gibt, den Oromo und den Dongola.[14]
Alemayehu Lemma teilte 2012 Äthiopiens Pferde anhand von DNA-Proben in acht verschiedene regionale Rassen ein, mit unterschiedlicher Verbreitung, darunter eine stark gefährdete Wildpopulation, das Kundudo.[11] Noch 2016 meldete Äthiopien nur allgemein den Abessinier beim Worldwide Domestic Animal Diversity Information System.[15] Im Jahr 2025 wurden schließlich die acht von Lemma beschriebenen Rassen gemeldet.[1][6]
Haltung und Gesundheit
Obwohl es in Äthiopien zahlreiche Pferde gibt und sie eine wichtige Rolle in den Kleinbauern-Gemeinschaften spielen, wird ihrer Fütterung, Haltung und Pflege nur wenig Beachtung geschenkt.[4] Viele Arbeitstiere gehören armen Menschen und müssen unter rauen Bedingungen, ohne ausreichend Futter, tierärztliche Versorgung und Unterkunft und mit unzulänglicher Ausrüstung arbeiten.[16]
Zu den gesundheitlichen Beeinträchtigungen zählen Parasiten, Druckstellen, Hufprobleme, Koliken, aber auch Infektionskrankheiten wie Druse, Tetanus und die Afrikanische Pferdepest. Lahmheiten, Schwellungen der Gelenke, Wunden und Zahnprobleme sind verbreitet.[16]
Wenn sich der Gesundheitszustand der Arbeitspferde verschlechtert und sie nicht mehr arbeiten können, erhalten sie in der Regel weder Gnadenbrot noch werden sie geschlachtet oder eingeschläfert. Stattdessen werden sie ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Arbeitspferde haben einen niedrigen Status und gehören zu den am meisten vernachlässigten Tieren in Äthiopien (Stand 2021).[16]
Kundudo-Wildpferd
Das Kundudo- oder Kundido-Wildpferd ist nach dem Berg im Osten Äthiopiens benannt, auf dem es beheimatet ist. Es bildet eine stark gefährdete wildlebende Population auf dem schwer zugänglichen Tafelberg Kundudo in der Nähe der Stadt Harar in der Region Oromia. Der Gipfel besteht aus einer 13 Hektar großen, flachen Graslandschaft, die den Lebensraum der Kundudo-Wildpferde bildet. Das Verbreitungsgebiet des Kundudo-Wildpferds entspricht der Nummer 7 in der Karte. Aus Nutzpferdesicht sind sie schlecht gebaut, mit kurzen Senkrücken und dicken Bäuchen.[6][1]
Zu ihrer Geschichte gibt es keine schriftlichen Quellen. Mündlichen Überlieferungen der ältesten Einwohner der Region zufolge sind die Kundudo-Wildpferde seit über 200 Jahren bekannt. Der spätere Kaiser Haile Selassie I. soll im Alter von zehn Jahren mithilfe seines Onkels eines von ihnen eingefangen haben.[6][17] Sie sollen von Militärpferden abstammen, die nach dem Adal-Äthiopischen-Krieg von 1529 bis 1543 und dem Osmanisch-Äthiopischen Krieg von 1528 bis 1560 zurückgelassen wurden.[6][18] Obwohl es früher Löwen und Geparden auf dem Gipfel des Tafelbergs gab, ist es denkbar, dass eine kleine Herde von zehn bis 15 Pferden dort überleben konnte.[17] Diese Theorie ist nicht gesichert.[6][19] Die genetische Nähe zu den domestizierten Abessiniern deutet darauf hin, dass das Kundudo von den Abessiniern abstammt, die in der jüngeren Vergangenheit, möglicherweise während der militärischen Ereignisse des 16. Jahrhunderts, in die Wildnis entflohen sind.[6][20] Kundudo-Wildpferde haben eine hohe Inzuchtrate und geringe genetische Variabilität. Das liegt an der geringen Anzahl von Gründerindividuen und ihrer langen Isolation.[6]
Die Population wurde im Jahr 2008 von einer Forschungsexpedition beschrieben. Zu dieser Zeit fing ein lokaler Bauer gelegentlich Fohlen zum Verkauf ein, oder nutzte erwachsene Pferde während der Erntezeit zur Arbeit. Weil sie sich sehr widersetzlich verhielten, wurden sie nach der Ernte immer wieder freigelassen.[17][6][1] Die äthiopischen Behörden für den Schutz der biologischen Vielfalt empfahlen, das Biotop der Pferde in ein Reservat umzuwandeln, das für den Tourismus geöffnet werden sollte. Zwischen ihrer Entdeckung und einer weiteren Expedition im Jahr 2013 ging die Population stark zurück und stand mit nur noch elf Tieren kurz vor dem Aussterben.[18] 2022 hatte sich ihre Situation dank eines gestiegenen Bewusstseins in der Bevölkerung verbessert. Derzeit leben dort rund 30 Pferde, deren Bestand viermal jährlich von Rangern kontrolliert wird.[21]
Arbeitspferde
Abessinier
Die Abessinier sind eine Ponyrasse, die als Arbeitspferd verwendet wird und nach dem ehemaligen Kaiserreich Abessinien benannt ist. Sie kommt vor allem im Norden des Landes, in der Region Gondar, in der Nähe der Semien-Bergkette, vor. Das Verbreitungsgebiet des Abessiners entspricht der Nummer 1 in der Karte.
Abessinier sind schlecht gebaut, haben häufig einen Senkrücken und einen schweren Bauch.[6][1] Die Durchschnittsgröße beträgt 1,25 m bei Stuten und 1,29 m bei Hengsten,[1] wobei die Größe variiert.[19] Statur und Brustumfang sind oft kleiner als bei anderen äthiopischen Rassen, was mit der intensiven Nutzung als Arbeitspferd zusammenhängen könnte. Sie kommen in allen Farben vor,[6] haben ein dichtes Fell und eine struppige Mähne. Manche haben grüne Augen.[19]
Abessinier sind an das harte Leben und Arbeiten in den Bergen gut angepasst. Sie werden für schwere Arbeit in der Landwirtschaft verwendet, vor allem als Zugpferde, Packtiere und zum Pflügen. Sie sind das wichtigste Zugtier in ihrer Herkunftsregion. Trotz ihrer geringen Größe werden sie aufgrund ihrer Kraft und guten Arbeitsleistung geschätzt.[6] Ihre Pferdeäpfel werden getrocknet und als Brennstoff verwendet.[1]
Kafa-Pony
Das Kafa-Pony, das auch als Keffa bezeichnet wird,[22] stammt aus den Regenwäldern der Sheka- und Keffa-Zonen in der Region der südwestäthiopischen Völker. Sein Verbreitungsgebiet ist in der Karte mit der Nummer 4 markiert.
Es entspricht dem Typ des schwereren „Waldpferdes“. Es hat ein größeres Stockmaß, das im Durchschnitt 1,26 m bei Stuten und 1,33 m bei Hengsten beträgt. Der Rumpf ist länger und der Brustumfang ist größer als bei anderen äthiopischen Pferden. Die Brust ist tief und die Schulter lang. Die Rippen sind gut gerundet und die Mähne oft lang. Diese Pferde leben meist das ganze Jahr über im Freien und verfügen selten über einen Unterstand. Das Kafa-Pony dient als Zugtier und ist in seiner Herkunftsregion, die für Motorfahrzeuge schlecht zugänglich ist, die wichtigste Quelle für Zugkraft. Die Stuten werden selten zur Arbeit eingesetzt und dienen vorwiegend der Zucht.[6][1]
Horro-Pony
Das Horro-Pony stammt aus dem Horo-Gebiet im Westen der Region Oromia. In der Karte ist das Verbreitungsgebiet des Horro-Ponys mit der Nummer 3 markiert.
Die Durchschnittsgröße beträgt 1,25 m bei Stuten und 1,28 m bei Hengsten. Es weist einen mangelhaften Körperbau auf. Das Horro-Pony wird als Zug- und Packtier eingesetzt, zum Transport schwerer Lasten und vor dem Pflug.[6][1]
Bale-Pony
Das Bale-Pony (Amharisch: የባህር ፈረስ / yebahiri feresi) ist in den Hochlandgebieten der Bale-Zone in der Region Oromia im Süden des Landes beheimatet. Sein Verbreitungsgebiet entspricht dem auf der Karte mit der Nummer 6 markierten Gebiet.
Es ist schlecht gebaut, hat einen schweren Bauch und einen Senkrücken. Mähne und Schweif sind meistens lang. Im Vergleich zu anderen äthiopischen Pferdetypen hat es eine tiefere Brust, eine längere Schulter, einen längeren Hals und einen kürzeren Rücken. Die Durchschnittsgröße beträgt 1,25 m bei Stuten und 1,29 m bei Hengsten. Sie werden als Zug- und Packtiere eingesetzt.[6][1]
Reitpferde
Borana-Pony
Das Borana-Pony ist eine Tieflandrasse, die vom Hirtenvolk der Borana insbesondere in der Umgebung der Stadt Megga im Süden Äthiopiens, gezogen wird. Das Verbreitungsgebiet des Borana-Ponys entspricht der Nummer 5 in der Karte.
Es hat einen guten Körperbau und ist sehr widerstandsfähig gegen Trockenheit. Es kommen nur Braune vor. Das Borana-Pony wird als Reitpferd verwendet und nicht für schwere Arbeit eingesetzt.
Es genießt einen besonderen kulturellen Stellenwert, durch einen „Gadaa“ genannten Verhaltenskodex, der beispielsweise vorschreibt, dass die Boranas vor den Menschen und anderen Tieren an der Wasserstelle trinken dürfen. Nach ihrem Tod erhalten Hengste zudem eine Begräbniszeremonie.[6][1]
Selale-Pony
Das Selale-Pony (Amharisch: ሸዋ ፈረስ / shewa feresi), auch Oromo genannt, stammt aus den Regionen Selale und Shewa. Es ist nach der Volksgruppe benannt, die es hervorgebracht hat. Das Verbreitungsgebiet des Selale-Ponys entspricht der Nummer 2 in der Karte. Es ist genetisch nahe verwandt mit dem Ogaden-Pony. Das deckt sich mit den Anekdoten lokaler somalischer Ältester. Demnach besuchte der ehemalige Kaiser Haile Selassie regelmäßig Pferdeschauen in der Region Somali, um dort Pferde für seine Zucht in den Selale-Gebieten auszuwählen.
Mit einer durchschnittlichen Größe von 1,30 m bei den Stuten und 1,34 m bei den Hengsten sind sie größer als andere äthiopische Rassen. Sie haben einen längeren Körper und längere Gliedmaßen, sind symmetrisch gebaut, gelten als elegant und sind typisch für äthiopische Reitponys. Ihre Oberlinie ist gerade und ihre Beine sind schlank. Die Hengste haben einen gut ausgebildeten Mähnenkamm, der als Symbol äthiopischer Reitpferde gilt.[6][1]
Ogaden-Pony
Das Ogaden, auch Somali-Pony oder Wilwal genannt, stammt aus der Somali-Region Äthiopiens (dem traditionellen Ogaden). Es ist vor allem im Gebiet um die Stadt Jijiga verbreitet. Die Rasse ist typisch für die Jijiga-Zone. Sie kommt in den Städten Jijiga, Dhik, Kebri Beyah und Waju vor. Ein Teil dieser Pferde lebt in freier Wildbahn im Gebiet Aware an der Grenze zu Somalia. Das Verbreitungsgebiet des Ogaden-Ponys entspricht der Nummer 8 in der Karte. Der Gouverneur Wilwal Farah Hersi soll mit diesen Pferden gegen die britischen Kolonialherren gekämpft haben.
Es hat einen guten Körperbau, der vergleichsweise groß und elegant ist. In der im Jahr 2012 veröffentlichten Studie konnte die Größe nicht gemessen werden, da die untersuchten Tiere nicht stillstanden.[6][1]
Einzelnachweise
- ↑ a b c d e f g h i j k l m Domestic Animal Diversity Information System (DAD-IS), FAO
- ↑ Crops and livestock products, Suche auf 2024, Abgerufen am 15. Januar 2026 (Zahlen werden aktualisiert)
- ↑ State of Ethiopia’s Animal Genetic Resources - Country Report, Institute of Biodiversity Conservation, Mai 2004, Addis Ababa, Äthiopien
- ↑ a b The Welfare Issues of Working Equine in Ethiopia: A Review, Tsige, Temesgen Zekarias & Tesfaye, Sitota, 2019, 82–90. 10.5829/idosi.ejbs.2019.82.90.
- ↑ Horses in Ethiopia, Observatory of Economic Complexity (OEC)
- ↑ a b c d e f g h i j k l m n o p q r s Genetic Diversities and Historical Dynamics of Native Ethiopian Horse Populations (Equus caballus) Inferred from Mitochondrial DNA Polymorphisms, Kefena Effa, Sonia Rosenbom, Jianlin Han, Tadelle Dessie, Albano Beja-Pereira, Genes 2021, 12(2), 155; https://doi.org/10.3390/genes12020155
- ↑ The medieval Knights of Ethiopia: a history of the Horse in the northern Horn of Africa (1000-1900CE), Isaac Samuel, 15. Juni 2025, African History Extra
- ↑ Church and State in Ethiopia, 1270-1527, Taddesse Tamrat S. 114, Anmerkung Nr. 3
- ↑ Pankhrust, R. (1989). The Early History of Ethiopian Horse-Names. Paideuma Bd, 35, 197–206. http://www.jstor.org/stable/40733033
- ↑ The Early History Of Ethiopian Horse-Names, Richard Pankhurst, Paideuma 35 (1989), Seiten 197–206
- ↑ a b Alemayehu Lemma: Case studies on reproductive activity of equines in relation to environmental factors in central Ethiopia, Dissertation, Humboldt-Universität, Berlin
- ↑ [William Youatt (trad. de l'anglais par H. Cluseret), Le Cheval, Librairie de Deprez-Parent, 1852, 262 S., Seiten 56–57.]
- ↑ Die Rassen des Pferdes, C. G. Wrangel, Stuttgart 1909, Verlag Schickhardt & Ebner, 1908, 2 Bände, Band 1, Seite 74
- ↑ Donkey utilization and management in Ethiopia. Improving Donkey Utilization in Ethiopia, G. A. Fesseha, G.W. Alemu, K. Firew, I. Abule, Y. Ketem, 1997, in Proceeding of Animal Traction Network for Eastern and Southern Africa (ATNESA) Workshop durchgeführt in Debre, Äthiopien, 5.–9. Mai 1997, Seiten 46–52
- ↑ Breed data sheet: Abyssinian/Ethiopia. Domestic Animal Diversity Information System of the Food and Agriculture Organization of the United Nations. Accessed Dezember 2016
- ↑ a b c Retrospective Assessment of Donkeys’ Health and Welfare problems in Dale Sadi District Haro Sabbu Veterinary Clinic, Oromia, Ethiopia, Bekele, Firaol & Goshu, Desita & Lulu, Darge & Wankila, Ebisa, 2021, 10.21203/rs.3.rs-668832/v1.
- ↑ a b c Kondudo Feral Horses, essentials., Marco Viganò, 2008
- ↑ a b The Kundudo feral horses of Ethiopia. In: Institute for Breeding Rare and Endangered African Mammals. Abgerufen am 11. Januar 2014 (englisch).
- ↑ a b c Valerie Porter, Lawrence Alderson, Stephen J. G. Hall et Dan Phillip Sponenberg, Mason's World Encyclopedia of Livestock Breeds and Breeding, CAB International, 9. März 2016 (ISBN 1-84593-466-0, OCLC 948839453).
- ↑ Kefena, Effa; Dessie, T. (2011). The Kundido feral horses: Fugitives of the Abyssinian domestic horses. Vol. 25. Ethiopian Society of Animal Production (ESAP).
- ↑ Abdurazak Sufiyan: Kundudo feral horse: Trends, status and threats and implication for conservation. In: Global Journal of Zoology. April 2022 (englisch, researchgate.net).
- ↑ Assessment of horse breeding and husbandry practices in southwest Ethiopia: Its implication to design breeding program,, Amine Mustefa, Aweke Engdawork, Seble Sinke, Heliyon, Volume 10, Issue 20, 2024,e39280,ISSN 2405-8440, https://doi.org/10.1016/j.heliyon.2024.e39280. (https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S240584402415311X)