Peter Schüler (Fußballspieler)
Peter Schüler (* 16. Juli 1953) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Sportlicher Werdegang
Schüler war als Soldat Kasseler Hindenburg-Kaserne stationiert. Mitte der 1970er Jahre war der Betreuer der Fußballmannschaft der Kaserne parallel für den KSV Baunatal tätig, so dass er Schüler als Torwart für die Hessenliga-Mannschaft gewinnen konnte. Dabei duellierte er sich mit Lothar Uhl um die Nummer 1, als am Ende der Spielzeit 1975/76 der Klub in die 2. Bundesliga aufstieg. dort war Uhl anfangs Stammspieler, musste aber nach einer 0:7-Klatsche gegen Kickers Offenbach am fünften Spieltag der Spielzeit 1976/77 weichen. Dreimal stand Schüler im Tor, dann erneut dreimal Uhl, ehe sich Schüler zunächst als Stammspieler etablierte. Im Frühjahr entschied sich Trainer Peter Velhorn erneut zum Torwartwechsel, Uhl zog sich jedoch am 22. März 1977 beim Spiel gegen SpVgg Fürth einen Karriere beendenden Trümmerbruch im linken Zeigefinger zu[1] und mit Schüler im Tor beendeten die Hessen die Spielzeit. In den folgenden beiden Zweitligajahren verpasste Schüler als unumstrittener Stammspieler jeweils nur zwei Saisonspiele. Am Ende der Spielzeit 1978/79 verpasste er mit der Mannschaft als Tabellenvorletzter den Klassenerhalt. In 99 Zweitligaspielen hatte er bis dahin 190 Gegentore kassiert – nur Manfred Grawunder kam in den drei Zweitligajahren des KSV Baunatal auf mehr Spieleinsätze. Bis Mitte der 1980er Jahre spieler noch für den KSV Baunatal in der drittklassigen Oberliga Hessen, ehe er bei Hermannia Kassel die aktive Laufbahn ausklingen ließ.
Später war Schüler im hessischen Amateurfußball auch als Trainer unterwegs. Nachdem er dabei mehrere Jahre die Reservemannschaft des FSC Lohfelden trainiert hatte, rückte er im Herbst 1993 als Interimstrainer für die Oberligamannschaft des Klubs auf.[2]
Einzelnachweise
- ↑ Günter Grabs: Sternstunde beim Oberliga-Aufstieg. Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 31. August 2016, abgerufen am 12. Dezember 2025.
- ↑ FSC Lohfelden sucht in aller Ruhe einen Trainer. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 30. Oktober 1993, S. 56.