Peter Christian Jacobsen
Peter Christian Jacobsen (* 2. April 1936 in Greifswald) ist ein deutscher Mittellateinischer Philologe.
Leben
Jacobsen machte sein Abitur am Leibniz-Gymnasium in Dortmund. Anschließend studierte er Latein, Geschichte und Mittellateinische Philologie in Münster, München und Köln.[1] Er promovierte an der Universität zu Köln mit einer Arbeit über die Quirinalien des Metellus von Tegernsee (1963[1]) und habilitierte sich ebendort mit einer Schrift über den Chronisten Flodoard von Reims: Sein Leben und seine Dichtung „De triumphis Christi“ (1972). In den folgenden Jahren war er an der Universität Köln tätig, zunächst als außerplanmäßiger Professor, ab 1976 als Universitätsdozent, ab 1980 als C3-Professor.[1]
Vom Sommersemester 1988 bis zum Sommersemester 2002 war er Professor für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.[2]
Forschungsschwerpunkte
Jacobsen befasste sich in seiner akademischen Arbeit mit den Themenbereichen Lateinische Literatur und Sprache des Mittelalters, der Paläographie und der Überlieferungsgeschichte. Forschungsschwerpunkte waren die Mittellateinische Lyrik und Metrik.[1]
Schriften (Auswahl)
- als Übersetzer und Herausgeber: Die Geschichte vom Leben des Johannes, Abt des Klosters Gorze (= Monumenta Germaniae Historica. Bd. 81). Deutsch und lateinisch. Harrassowitz, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-447-10559-0.[3]
Weblinks
- Literatur von und über Peter Christian Jacobsen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Peter Christian Jacobsen auf der Website der FAU Erlangen-Nürnberg
Einzelnachweise
- ↑ a b c d Prof. Dr. Jacobsen zum 65. Geburtstag. In: idw-online.de. 6. April 2001, abgerufen am 14. Dezember 2025.
- ↑ Unsere Geschichte, Website des Instituts für Alte Sprachen der FAU Erlangen-Nürnberg, abgerufen am 13. August 2016.
- ↑ Rezension: Ein Abt in heikler Mission. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 11. August 2016, S. 14.