Paweł Bartosz Olszewski
Paweł Bartosz Olszewski (* 11. Dezember 1979 in Bydgoszcz) ist ein polnischer Politiker (PO). Er gehört seit 2005 dem Sejm in der V., VI., VII., VIII., IX. und X. Wahlperiode an. 2015 war er Staatssekretär im Infrastrukturministerium, seit 2023 ist er in gleicher Funktion im Digitalministerium tätig.
Leben
Von 1994 bis 1998 besuchte Paweł Olszewski das 1. allgemeinbildende Gymnasium Cyprian Kamil Norwid. Anschließend studierte er an der Adam-Mickiewicz-Universität Posen Management und Marketing. Sein Studium schloss Olszewski 2003 mit einem Magister ab.[1][2] 2003 bis 2004 war er Exportmanager einer Möbelfabrik der Schieder Möbel Holding in Bydgoszcz. Im Juli 2004 wechselte er als Finanzdirektor und Prokurist zur Skraw-Mech Sp. z o.o.
Er ist der Sohn von Wiesław Cezary Olszewski, der als Mitglied des Sojusz Lewicy Demokratycznej Woiwode der Woiwodschaft Bydgoszcz war.[3]
Politische Laufbahn
2001 trat Paweł Olszewski in die Platforma Obywatelska (PO) ein.[4] 2002 bis 2003 war er Vorstandsmitglied der Młodzi Demokraci (Junge Demokraten), der Jugendorganisation der Bürgerplattform, und regionaler Vorsitzender für die Region Kujawien-Pommern. Von 2002[5] bis 2005 war Olszewski für das Wahlkomitee „Bydgoskie Porozumienie Obywatelskie“, das von der PO unterstützt worden war, Mitglied des Stadtrates von Bydgoszcz. Er war dort stellvertretender Vorsitzender des Haushalts- und Finanzausschusses. Bei den Parlamentswahlen 2005 konnte er ein Mandat für den Sejm erringen.[6][1] Er vertrat den Sejm in der Parlamentarischen Versammlung der Westeuropäischen Union. 2006 wurde er Vorsitzender der Bürgerplattform in Bydgoszcz.[4] und konnte im darauffolgenden Jahr bei den vorgezogenen Wahlen seinen Parlamentssitz verteidigen.[7][1] Auch bei den Wahlen 2011 konnte er mit 9.257 Stimmen wieder ein Parlamentsmandat erlangen.[8] Im Mai 2015 wurde er zum Staatssekretär im Infrastrukturministerium ernannt.[9] Wegen des Regierungswechsels nach der Parlamentswahl 2015, bei der Olszewski erneut ein Mandat gewann,[10] wurde er als Staatssekretär entlassen. Stattdessen übernahm er den stellvertretenden Vorsitz des Infrastrukturausschusses des Sejm. 2016 wurde er erneut Vorsitzender der PO in Bydgoszcz. Bei der Parlamentswahl 2019 gewann er zum fünften Mal in Folge für die PO ein Mandat[11] und wurde anschließend Vorsitzender des Infrastrukturausschusses des Sejm. Nachdem er auch 2023 wiedergewählt worden war,[12] wurde er im Dezember des Jahres zum Staatssekretär im Digitalministerium ernannt.[13]
Weblinks
- Website von Paweł Olszewski (polnisch)
- Biogram auf der Seite des Sejm
Einzelnachweise
- ↑ a b c O mnie ( des vom 16. Oktober 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Website von Paweł Olszewski, abgerufen am 20. Januar 2011
- ↑ Posłowie VI kadencji - Paweł Olszewski, Website des Sejm, abgerufen am 20. Januar 2011
- ↑ Olszewski kocha syna bardziej niż partię ( des vom 1. Januar 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Gazeta.pl, 24. Oktober 2005
- ↑ a b Stan majątkowy posłów PO za 2007 r. (część 9), Gazeta Podatnika, 10. September 2008 (WebCite-Archiv ( vom 1. Februar 2009 auf WebCite))
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 1. November 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 1. November 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 1. November 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 1. November 2025.
- ↑ „Systemowe działania dla poprawy stanu bezpieczeństwa w transporcie i ruchu drogowym“ auf www.mir.gov.pl, abgerufen am 1. November 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 1. November 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 1. November 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 1. November 2025.
- ↑ „Michał Gramatyka i Paweł Olszewski wiceministrami cyfryzacji“ auf www.pb.pl, abgerufen am 1. November 2025.