Paulina Ramanauskaitė
| Paulina Ramanauskaitė | |
| Nation | Litauen |
| Geburtstag | 27. Januar 2003 (22 Jahre) |
| Geburtsort | Kaunas, Litauen |
| Größe | 165 cm |
| Karriere | |
|---|---|
| Disziplin | Eistanz |
| Partner/in | Deividas Kizala |
| Trainer | Sara Hurtado, Kirill Chaljawin und Xenija Monko |
Paulina Ramanauskaitė (* 27. Januar 2003 in Kaunas) ist eine litauische Eiskunstläuferin, die inzwischen im Eistanz startet.
Karriere
Ramanauskaitė begann als Vierjährige mit dem Eiskunstlauf.[1] Zunächst startete sie im Einzellauf und gewann als Juniorin 2017 und 2018 die litauische Meisterschaft. Bei der ISU NRW Summer Trophy belegte sie den zweiten Platz.[2] 2019 trat sie erstmals bei den Seniorenmeisterschaften an und wurde auch hier litauische Einzelmeisterin. Bei ihrer einzigen Europameisterschaftsteilnahme als Einzelläuferin belegte sie in Minsk den 32. Rang, womit sie nach dem Kurzprogramm ausschied. In der Folge wurde sie aber mehrfach von Verletzungen zurückgeworfen und war kurz davor, ihre Karriere zu beenden; auf Vorschlag von Lilija Vanagiene unternahm sie indes den Versuch, mit Deividas Kizala im Eistanz zu starten.[1] Ihr internationales Debüt gab das Paar 2020 beim Winter Star 2020 in Minsk.[3] 2022 nahm das Paar an den Olympischen Winterspielen teil, obwohl es sich sportlich nicht qualifiziert hatte. Da Allison Reed/Saulius Ambrulevičius indes nicht für Litauen antreten durften, da die Einbürgerung von Allison Reed nicht rechtzeitig erfolgte, durfte Ramanauskaitė mit ihrem Partner den litauischen Startplatz wahrnehmen.[4] Bei der Eröffnungszeremonie waren sie die litauischen Fahnenträger. Im Turnier selbst belegten sie mit 58,35 Punkte aber den letzten Platz.
Auch bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2023 gelang die Qualifikation für den Kürtanz nicht. Bei den Europameisterschaften im selben Jahr belegte das Platz den 17. Platz. Im folgenden Jahr wurde sie mit Kizala 31. bei den Weltmeisterschaften und 16. bei den Europameisterschaften. Die 154,85 Punkte bei den Europameisterschaften in Ramanauskaitės Heimatstadt waren das beste Ergebnis des Paars bei einer EM.[5] Im Dezember 2024 gewann das Paar die Goldmedaille bei der EduSport Trophy.[6] Bei der Europameisterschaft 2025 belegten sie den 19. Platz.[7] Im Februar 2025 gelang dem Paar mit 157,06 Punkten ein neuer Karrierehöchstwert.[8] Die Qualifikation für die Olympischen Winterspielen 2026 gelang trotz Karrierebestform dennoch nicht, da Deividas Kizala sich im März 2025 den Knöchel brach.[9]
Weblinks
- Paulina Ramanauskaitė und Deividas Kizala in der Datenbank der International Skating Union (englisch)
- Paulina Ramanauskaitė in der Datenbank der International Skating Union (englisch)
- Paulina Ramanauskaitė bei olympics.com
- Paulina Ramanauskaitė bei der litauischen Eislauf-Föderation
- 7 Paulina RAMANAUSKAITE / Deividas KIZALA LTU RD Finlandia Trophy 2022, Auftritt bei der Finlandia Trophy 2022
Einzelnachweise
- ↑ a b Lietuviai Pekine: Paulina Ramanauskaitė ant ledo šoka nuo 4 metų amžiaus, abgerufen am 9. November 2025 (litauisch).
- ↑ Čiuožėja Paulina Ramanauskaitė Vokietijoje užėmė antrąją vietą Skaitykite daugiau, abgerufen am 9. November 2025 (litauisch).
- ↑ Competition Results, abgerufen am 9. November 2025 (englisch)
- ↑ Olimpinį debiutą gavusi dovanų šokių ant ledo pora svajoja ateityje į žaidynes patekti savo jėgomis, abgerufen am 9. November 2025 (litauisch).
- ↑ Pliušinių žaislų liūties sulaukę Paulina Ramanauskaitė ir Deividas Kizala: „Tai buvo svajonės išsipildymas“, abgerufen am 9. November 2025 (litauisch).
- ↑ Paulina Ramanauskaitė ir Deividas Kizala varžybose Rumunijoje iškovojo auksą, abgerufen am 9. November 2025 (litauisch).
- ↑ Paulina Ramanauskaitė ir Deividas Kizala užsitikrino vietą Europos dailiojo čiuožimo čempionato finale, abgerufen am 9. November 2025 (litauisch).
- ↑ Rekordą pasiekę ledo šokėjai – apie padėką žiūrovams, slaptus gestus ir olimpines žaidynes, abgerufen am 9. November 2025 (litauisch).
- ↑ Ledo šokėjai čempionate nekovos dėl vietos žaidynėse: iki paskutinės sekundės tikėjome, abgerufen am 9. November 2025 (litauisch).