Paul Steffen

Paul Steffen (* 24. Juli 1962) ist ein Agronom und Stellvertretender Direktor des Bundesamtes für Umwelt (BAFU). Er leitet den Direktionsbereich Naturgefahren & Wald und ist Mitglied der Geschäftsleitung des BAFU.

Leben

Der Bauernsohn Paul Steffen ist in Bellikon aufgewachsen. Er hat an der ETH Zürich Agronomie studiert und 1992 mit dem Doktorat abgeschlossen. Im Rahmen einer berufsbegleitenden Weiterbildung an der Universität St. Gallen erwarb er 2018 den Titel eines Executive MBA HSG.

Er arbeitete zwischen 1992 und 2001 im Bundesamt für Landwirtschaft als Leiter des Forschungsstabs und ab 1994 als stellvertretender Chef der Hauptabteilung Forschung, Bildung und Beratung. Zur gezielten Weiterbildung verbrachte Steffen 1999 einen längeren Aufenthalt an der Colorado State University. Er wurde im Oktober 2000 vom Bundesrat zum Direktor der damaligen Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau (FAL), Zürich-Reckenholz gewählt. Diese leitete er von 2001 bis 2005 und ab 2006 bis 2013 zusätzlich am Standort Tänikon die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART). Aus dieser Fusion entwickelte sich das Institut für Nachhaltigkeitswissenschaften (INH) von Agroscope, dessen Leitung Steffen von 2014 bis 2017 innehatte.

Steffen war seit 1. Oktober 2017 Vizedirektor des BAFU[1][2] und wurde vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) per 1. Januar 2022 zum stellvertretenden Direktor ernannt.[3]

Ab 2002 war er Präsident der European Grassland Federation (EGF).

Quellen

Einzelnachweise

  1. Neuer Vizedirektor im Bundesamt für Umwelt. Bundesamt für Umwelt BAFU, 29. Juni 2017, abgerufen am 12. Dezember 2025.
  2. Adrian Zurbriggen: Fürs Dienstaltersgeschenk fehlen ihm sechs Monate. In: bernerzeitung.ch. 19. September 2019, abgerufen am 12. Dezember 2025.
  3. Martin Schmid Ding wird stellvertretender Direktor des BAZL und Paul Steffen wird stellvertretender Direktor des BAFU. Der Bundesrat, 10. Dezember 2021, abgerufen am 12. Dezember 2025.