Paul Linsemann
Paul Linsemann (* 26. Februar 1871 in Berlin; † 13. November 1953 in Wiesbaden) war ein deutscher Dramaturg, Dramatiker, Theaterkritiker, Schriftsteller, Dramatiker, Theaterkritiker, Theaterdirektor.
Leben und Werk
Linsemann war vor seiner Anstellung 1912 in Wiesbaden angestellt am Hoftheater Weimar.[1] In Weimar war Linsemann wohnhaft in der Cranachstraße 38. Linsemann wurde vom Hoftheater zum Residenztheater Wiesbaden verpflichtet. Sein Nachfolger als Oberregisseur in Weimar wurde Theodor Brandt.[2] Außerdem stand Linsemann 1912 mit dem Schauspielhaus Düsseldorf in Verbindung.[3] Zahlreiche seiner Kritiken und Aphorismen liegen u. a. im Deutschen Literaturarchiv Marbach.[4] Linsemann betätigte sich auch als Übersetzer. So übersetzte er u. a. einen Roman von Victor Hugo.
Werke (Auswahl)
- Paul Linsemann: Kleine Stücke, Freund & Jeckel, Berlin 1897.
- Ders.: Nach Hause: eine Plauderei in einem Akt, M. Simson, Berlin 1898.
- Ders.: Die Theaterstadt Berlin: eine kritische Umschau, Geleitwort von Maximilian Harden, Berlin 1897.
- Ders.: Das Weib des Uria und andere Skizzen ... , M. Hochsprung 1892.
- Ders.: Er und Sie (= Salon-Bibliothek Bd. 9), H. Steinitz, Berlin 1897.
- Ders.: Das Ewig-Gestrige: Kleine Geschichten, Freund & Jeckel, Berlin 1897.
- Ders.: Drei Einakter Die gute Lüge ; E. tragischer Vorgang ; Aber die Ehe! ; Komödie ; In doppelter Bekehrg ; Plauderei, Freund & Jeckel, Berlin 1896.
- Ders.: Der ewige Krieg : ein Schauspiel, Berlin 1900.
Übersetzungen
- Victor Hugo: Der letzte Tag eines Verurteilten. Aus dem Franz. übersetzt von Paul Linsemann. Mit einer Einleitung. von Dr. jur. Arthur Berthold, H. Steinitz, Berlin 1900.
- Guy de Maupassant: Zwecklose Schönheit und andere Geschichten, ins Deutsche übertragen von Paul Linsemann, M. Simson, Berlin 1899.
Weblinks
- Paul Linsemann auf staatsarchive.thulb.uni-jena.de
- Paul Linsemann auf www.deutsche-biographie.de
- Paul Linsemann auf kalliope-verbund.info